Frauenfilme: Die Top 10 zum Weinen, Lachen und Träumen

Gemeinsamen Schmachten, Mitfiebern und am Ende hemmungslos Heulen - was gibt es schöneres, als einen Filmabend mit den besten Freundinnen? Manche Streifen sind dafür wie gemacht und schreien geradezu nach Pralinen, Prosecco und einer Großpackung Taschentücher. Die folgenden zehn Filme stehen ganz oben auf unserer Lieblingsfilm-Liste. Und, ja: Natürlich kann dies nur eine kleine Auswahl an "Frauenfilmen" sein…

Manche Filme sollte Frau ohne männliche Begleitung gucken (Bild: thinkstock)Manche Filme sollte Frau ohne männliche Begleitung gucken (Bild: thinkstock)


„Frühstück bei Tiffany" (1961)
Lange vor Carrie Bradshaw zeigte Audrey Hepburn der Welt, was ein echtes New Yorker Partygirl ist. Als Holly Golightly feiert sie exzessive Partys, verdreht den Männern die Köpfe. Doch am Ende sind es doch das ganz normale Leben und die wahren Gefühle, die sie glücklich machen. Ihr Stil ist legendär: Zigarettenspitze, Sonnenbrille, Hochsteck-Frisur und natürlich das kleine Schwarze. Letzteres stammt übrigens, wie Hollys gesamte Garderobe, aus dem Hause Givenchy. Die Audrey Hepburn diente dem französischen Couturier jahrzehntelang als Muse.

„Dirty Dancing" (1987)
Ich habe eine Wassermelone getragen. Tanz mit mir, Johnny! Mein Baby gehört zu mir, ist das klar? Kein Film beinhaltet derart viele Sätze, die in der Frauenwelt noch Jahrzehnte später hysterische Begeisterung auslösen. Aber es ist ja auch zu schön, dieses Märchen um das gutgläubige Mädchen aus einer heilen Welt, das den wilden Tänzer nicht nur bändigt, sondern ihm auch das Vertrauen in die Gesellschaft zurückgibt. Schnief! Baby und Johnny forever.

Glücksmacher: Was ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben?

„Harry and Sally" (1989)
Frauen und Männer können nicht miteinander befreundet sein, da immer der Sex dazwischen komme, behauptet Harry. Sally widerspricht. Und so beginnt die platonische Freundschaft der beiden. Jahre später verlieben sie sich trotzdem. Die Botschaft, die Meg Ryan und Billy Crystal der Welt in dieser Liebeskomödie auf unwiderstehliche Weise übermitteln: Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Coolste Szene: Sally demonstriert mitten im Restaurant eindrucksvoll, wie man einen Orgasmus vortäuscht.

„Now and Then — Damals und heute" (1995)

Demi Moore, Melanie Griffith, Christina Ricci und Thora Birch: Vier Mädchen schwören sich ewige Freundschaft, verlieren sich jedoch irgendwann aus den Augen. Zwanzig Jahre nach dem Schwur treffen sie sich wieder und finden beim Schwelgen in der gemeinsamen Vergangenheit wieder zueinander. Die weibliche Version von „Stand By Me" ist ein rührender Film über wahre Freundschaft. Haben wir nicht alle Freunde aus Kindheitstagen, die wir im Herzen tragen? Wir sollten sie endlich mal wieder anrufen.

Heikle Frage: Sollte man Urlaubsfotos auf Facebook veröffentlichen?

„Der Club der Teufelinnen" (1996)
Bette Midler, Diane Keaton und Goldie Hawn spielen drei New Yorkerinnen, die sich aus der Studienzeit kennen und durch den Tod einer ehemaligen Kommilitonin wieder zusammenfinden. Dabei stellen sie fest, dass sie alle von Männern unglücklich gemacht und für jüngere Frauen verlassen wurden. Also beschließen die teuflischen Damen, es den Herren der Schöpfung heimzuzahlen. Am liebsten möchte man sich danach seinen eigenen Hexentrunk zusammenmixen und sich an der halben Männerwelt rächen…

„10 Dinge, die ich an dir hasse" (1999)
Von wegen Highschool-Schmonzette — hierbei handelt es sich um Kulturgut! Denn „10 Dinge, die ich an dir hasse" basiert auf William Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung". Und die Zähmungsversuche, die der blutjunge Heath Ledger an seiner Flamme, der widerspenstigen Julia Stiles, vornimmt, sind in der Tat äußerst entzückend. Schöner kann man so eine jugendliche Hassliebe, die am Ende doch in ganz viel Liebe endet, nicht auf die Leinwand bringen.

„Die fabelhafte Welt der Amélie" (2001)
Hin und wieder eine ordentliche Portion Gutmenschentum hat noch keinem geschadet. Deshalb schafft es die bezaubernde Amélie auch immer wieder, uns in ihre autistisch angehauchte Märchenwelt zu entführen. Mit einem niedlichen Pony und riesigen Kulleraugen trägt Audrey Tautou die Unschuld dieses Pariser Mädchens zur Schau, die Blinde sehend, Frustrierte glücklich und Männer liebend macht. Yann Tiersens Musik macht den zuckersüßen Film perfekt.

„Tatsächlich… Liebe" (2003)
Eine der schönsten Liebeserklärungen der Filmgeschichte stammt aus „Tatsächlich… Liebe" und ist Keira Knightley gewidmet. Während ihr Liebster ahnungslos im Wohnzimmer sitzt, steht vor der Haustür ihr Verehrer und macht ihr stillschweigend mit Hilfe mehrerer Pappschilder klar, was er für sie empfindet. Und dann ist auch noch Weihnachten. Der kitschige Episodenfilm wartet mit zahlreichen romantischen Augenblicken auf — und noch dazu mit einer Handvoll wirklich guter Schauspieler inklusive Hugh Grant als Premierminister und Billy Bob Thornton als US-Präsident.

„Der Teufel trägt Prada" (2006)
Meryl Streep als knallharte Modemagazin-Chefin, Anne Hathaway als verhuschtes graues Mäuschen, das sich durch die fiese Fashion-Welt kämpft, am Ende gewinnt und sich anschließend doch für einen Job als „ernsthafte" Journalistin entscheidet. Ein modernes Märchen über Karriereentscheidungen, den schönen Schein und die inneren Werte sowie natürlich mal wieder: die Liebe!

„Blue Valentine" (2010)
Es reicht nicht nur, einfach zu lieben. Man muss aus den richtigen Gründen lieben. Das vermittelt eindrucksvoll und ergreifend das Drama „Blue Valentine". Die Botschaft des teilweise ziemlich ernüchternden Films ist am Ende trotzdem romantisch: Wenn zwei Menschen aufgrund eines zufälligen Umstandes zusammenfinden, entsteht daraus noch lange keine ewige Liebe, sondern manchmal nur ein verzweifeltes Ringen darum. Für das wahre Liebesglück braucht es viel, viel mehr — vielleicht ja doch das Schicksal.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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