Natürliches Viagra: Mehr Lust dank Granatapfel

Weg mit der blauen Pille, her mit dem roten Saft: Wer’s in Sachen Potenzsteigerung lieber natürlich mag, der sollte auf Granatäpfel setzen. Laut einer britischen Studie steigert der Saft der Frucht das sexuelle Verlangen.

Gerade mal zwei Wochen lang tranken Männer und Frauen im Rahmen einer Studie an der Queen Margaret University in Edinburgh täglich ein Glas Granatapfelsaft, schon wurde die Begierde (neu) geweckt. Wie die britische Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, stieg der Testosteronspiegel der 58 Probanden im Alter von 21 bis 64 Jahren durch den regelmäßigen Konsum sofort. Und das wiederum kann für neuen Schwung im Bett sorgen, da das Hormon das sexuelle Verlangen fördert.

Granatapfel statt Viagra: Der Saft soll das sexuelle Verlangen steigern (Bild: thinkstock)

Zwischen 16 und 30 Prozent nahmen die Testosteronwerte bei den Probanden zu. Bei Männern  wirkt  sich der „signifikant erhöhte“ Testosteronspiegel auf den Bartwuchs, die Stimme und den sexuellen Trieb aus, der dadurch ordentlich angekurbelt werden kann. Aber auch bei Frauen kann das Steroidhormon, das in den weiblichen Nebennieren und Eierstöcken gebildet wird, zu mehr Lust auf die schönste Nebensache der Welt führen. Weiterer positiver Effekt: Knochen und Muskeln werden gestärkt, so die „Daily Mail“.

Aufgepasst: So hält uns Sex gesund

Zudem gilt Testosteron als Stimmungsaufheller. Das Hormon kann außerdem dazu beitragen, Erinnerungen zu wecken und Stress wie etwa beim Lampenfieber zu lindern, heißt es in der Studie.

Natürliche Schlafmittel: So essen Sie sich müde

Übrigens ist mehr Lust auf Leidenschaft nicht der einzige Grund, seinen Durst regelmäßig mit Granatapfelsaft zu stillen: Schon frühere Studien haben herausgefunden, dass in dem Obst allerhand Positives steckt. Laut „Daily Mail“ ist sein Saft reich an Antioxidantien, die vor Herzerkrankungen schützen und den Blutkreislauf in Schwung halten können. Zudem sollen seine Inhaltsstoffe Symptome von Osteoarthritis und Magenverstimmungen lindern können und sogar das Krebsrisiko vermindern.