Weltuntergang

Weltuntergang, wir kommen! Die Prepper-Bewegung

Einwecken und einbunkern — das ist die Überlebensstrategie der Prepper. Frei nach dem Motto „Failing to prepare is preparing to fail", hamstern sie alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Jetzt haben ihre Mühen endlich einen Sinn: den Weltuntergang 2012!

Prepper-Bewegung: Streberhafte Vorbereitung auf den Weltuntergang (Bild: fotolia)Prepper-Bewegung: Streberhafte Vorbereitung auf den Weltuntergang (Bild: fotolia)

Endlich nimmt jemand das Ding mit dem Weltuntergang richtig ernst! Als ich zum ersten Mal von der Prepper-Bewegung hörte, hatte ich kurz die Befürchtung, es handle sich um Fashion-Victims, die dem Preppy-Trend folgen. Ein Horror wäre das, wenn sich die Klamotten-Kombi Polo-Shirt, Hilfiger-Jeans und Bootsschuhe über die Grenzen von Elite-Colleges und der Region Starnberg hinaus verbreiten würde! Ein modisches Armageddon!

Zum Glück geht es den Preppern um etwas anderes, um Preparedness und Survival, also Vorbereitung und Überleben! Der Grad der „Preparedness" reicht von Dosenravioli im Keller, über Schutzbunker im Garten bis hin zu Munition in der Schrotflinte. Speziell in den USA, wo es laut „Spiegel-Online" rund drei Millionen Prepper gibt, reicht das Spektrum von moderat bis militant.

Weltuntergang im TV: Apokalyptische Exzesse bei den Öffentlich-Rechtlichen — mit unseren Gebührengeldern!

Worauf diese Menschen sich vorbereitet? Auf das Worst Case-Szenario natürlich! Und was gibt es dramatischeres, als den Weltuntergang? Surft man auf diversen Prepper-Foren (und von denen existieren weltweit einige...) stellt man schnell fest, dass sie vor allem eins umtreibt: die Vorratshaltung! Dosenfleisch, Dosenerbsen, Dosensuppen, Dosenvollkornbrot, Fertigpfannkuchen, Frikadellentopf mit Kartoffeln und Brausepulver — alles Produkte, die in keinem anständigen Keller fehlen dürfen. Die Prepper sind die Hamster der Apokalypse.

Ein bisschen bunkern für den Notfall, das klingt vernünftig und wird sogar vom „Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe" empfohlen. Ernsthaft! Für etwaige Unwetter, Überschwemmungen, Stromausfälle und sonstige Katastrophen sollte man Vorrat für circa zwei Wochen im Hause haben. Trotzdem übertreiben es manche Prepper mit ihrem Hobby. Denn die Dosenwurst ist nicht genug!

Weltuntergang in Bildern: Beste Aussicht auf die Apokalypse

Phil Burns, Mitgründer des „American Preppers"-Netzwerkes hat, wie Yahoo! Nachrichten berichtete, innerhalb der letzten Jahre über 1.800 Kilo Weizen, Bohnen und Reis eingelagert. Der Belgier Patrick Geryl lässt sich den Weltuntergang richtig was kosten: Geschätzte 130.000 Dollar (knapp 100.000 Euro) hat er bereits für das perfekte Survival-Paket verpulvert. Nobel geht die Welt zugrunde!

Weil die Prepper gar so putzig sind, gibt es in den USA bereits Serien, in denen die possierlichen Weltuntergangs-Hamster auf die Schippe genommen werden. Dazu demnächst mehr. Ich bereite mich erstmal darauf vor, mich auf die Vorbereitungen für den Weltuntergang vorzubereiten. Denn Vorbereitung ist alles!

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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