Weltuntergang

„Ich packe meinen Koffer …”: Zehn Dinge, die man bei der Apokalypse unbedingt dabei haben sollte

Manche Leute schlafen besser, wenn sie immer einen fertig gepackten Koffer im Schrank stehen haben. Weil sie dann für den Notfall gerüstet sind: Sollten sie ganz plötzlich fliehen müssen, irgendwohin, haben sie das Gepäck auf jeden Fall griffbereit. Und trotz Chaos stets Zahnbürste und Wechselhose dabei.

Gut gerüstet in den Weltuntergang (Bild: thinkstock)Gut gerüstet in den Weltuntergang (Bild: thinkstock)

Beim Weltuntergang, der 2012 erwartet wird, könnte die Lage ähnlich aussehen. Im Maya-Kalender steht als Termin zwar der 21. Dezember fest — aber was, wenn sich die Apokalypse um ein oder zwei Tage vertut? Möglicherweise kommt die entscheidende Flucht vor Feuersbrunst und Froschregen für alle sieben Milliarden Betroffenen völlig überraschend. Und ohne Generalprobe.

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Deshalb haben wir schon mal rechtzeitig eine Checkliste zusammengestellt: Was sollte man unbedingt einpacken, bevor die Welt untergeht.

1. Einen Feuerschutzanzug
Genau wissen wir es nicht, aber: Sollte die Apokalypse von Vulkanausbrüchen begleitet werden — oder sollte der Erdboden so porös werden, dass man plötzlich knöcheltief in kochend heißem Magma steht —, ist der Hitzeschutz noch wichtiger als am Strand von Mallorca. Ganzkörperanzüge, beispielsweise von der Firma Isotemp, halten bis zu 1.200 Grad Stand. Und kosten läppische 2.000 Euro.

2. Popcorn
Es heißt doch immer, dass man im allerletzten Moment das eigene Leben wie einen Film vor den Augen vorbeiziehen sieht. Falls das ein Drei-Stunden-Kino-Opus à la Terrence Malick wird — sollte man unbedingt was zum Knabbern dabei haben.

3. Einen Regenschirm
Alle möglichen Arten von herumfliegenden Partikeln, Brocken, Kirchturmspitzen und Nutztieren sind zu erwarten, wenn die Erde erst mal richtig untergeht. Daher: Schirm nicht vergessen. Am besten die Carbon-Fiberglas-Kombination mit Ledergriff von Bugatti. Merke: Der alte Spruch, dass es immer nur dann regnet, wenn man den Schirm vergisst, gilt für Weltuntergänge nicht!

4. Einen Stadtplan von Bielefeld
Jeder kennt den modernen Mythos, dass die Stadt Bielefeld eigentlich gar nicht existiert. Was einen coolen Logik-Trick ermöglicht: Wenn es den Ort nicht gibt — kann er bei der Apokalypse auch nicht zerstört werden. Und ist daher ein idealer Zufluchtsplatz! Google-Maps wird einem allerdings nicht mehr helfen, da auch das Internet dann wohl nicht mehr geht. Dafür wurde irgendwann der Falk-Plan erfunden.

5. Die zehn Gebote
Am besten in Hosentaschengröße ausgedruckt, gut lesbar und laminiert. Falls nach dem Weltuntergang das Jüngste Gericht kommt, hat man wenigstens einen Spickzettel.

6. Ersatz-Schnürsenkel
Weil die blöden Dinger bekanntlich immer dann reißen, wenn man es sehr eilig hat.

7. Einen tragbaren Plattenspieler
Natürlich wollen wir auch nach dem Ende der Welt Musik hören. Da Festplatten und CDs allerdings keine allzu sicheren Speichermedien sind und mit der Zeit ihre Daten verlieren können, brauchen wir das ewigkeitstauglichste Format: Vinyl. Eine Platte, die unbedingt mit muss, ist „Le Temps De L'Amour" von Françoise Hardy. Weil man dann die wunderschöne Strand-Liebesszene aus Wes Andersons Film „Moonrise Kingdom" nachspielen kann.

8. Duplos
Laut einem früheren Werbespruch „die längste Praline der Welt". Sollten nach dem Weltende irgendwelche Aliens oder außerirdische Raumfahrer auftauchen, kann man sie mit diesem Slogan möglicherweise ziemlich beeindrucken. Bringt Respektpunkte.

9. Schlittschuhe
Der nächste Planet, auf den man zur Not ausweichen könnte: der Mond. Auf dem durchaus Wintersport möglich ist, wie wir seit kurzem wissen. Im März haben US-Forscher auf Fotos, die Sonden von der Mondoberfläche geknipst hatten, große Mengen gefrorenes Wasser entdeckt. Da es ansonsten dort oben ziemlich dunkel und langweilig zu sein scheint, können die gut Vorbereiteten wenigstens ein wenig Eis-skaten.

10. Einen Kamm
Weil im Prinzip völlig egal ist, was um dich herum passiert, ob Gebäude einstürzen und die Welt untergeht. Solange die Haare sitzen.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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