Weihnachten

Weihnachtsfeier im Büro: Die Dos und Don´ts

Zu viel Alkohol, unpassende Kleidung und misslungene Gespräche: Die Stolperfallen bei der alljährlichen Weihnachtsfeier sind groß. Damit der Gang ins Büro am nächsten Tag nicht zum Spießrutenlauf mutiert, gilt es einige grundlegene Dinge zu beachten. Yahoo hat bei der Benehmensberaterin Marlies Smits nachgefragt, wie Sie Peinlichkeiten beim weihnachtlichen Beisammensein vermeiden können.

Beim Alkoholgenuss gilt: Weniger ist mehr! (Bild: Thinkstock)Beim Alkoholgenuss gilt: Weniger ist mehr! (Bild: Thinkstock)

Begrüßung: So lässt es sich gut an
Betriebsfeiern haben so ihre Tücken, weiß Marlies Smits. Seit über 13 Jahren hilft sie vor allem Geschäftskunden in Sachen Umgangsformen und Dresscode auf die Sprünge. „Vergessen Sie nie, dass eine Weihnachtsfeier nie nur privaten Charakter hat. Sie feiern hier mit Kollegen und Vorgesetzten, auch, wenn die Veranstaltung in Ihrer Freizeit stattfindet", lautet der wohl wichtigste Tipp der Hamburger Benehmensberaterin.

Denn dann kann schon mal bei der Begrüßung nichts schiefgehen: „Beachten Sie hierbei Hierarchieebenen und Rangfolgen. Ihr Vorgesetzter ist bei der Weihnachtsfeier ‚primus inter pares' — also Erster unter Gleichen." Heißt: Zunächst dem Chef „Hallo" sagen und erst danach der Lieblingskollegin. Stehen ranggleiche Personen in einem Grüppchen zusammen, werden Frauen zuerst begrüßt.

Kleidung: Das passt
Neben der Pünktlichkeit — Smits: „Erscheinen Sie unbedingt im angegebenen Zeitrahmen!" — eine der größten Stolperfallen: Das dem Anlass angemessene Outfit. Ist ein Bummel über den Weihnachtsmarkt geplant, sollten Sie bequeme Kleidung wählen. Beim großen Bankett im Restaurant macht sich ein edler Look hingegen besser: „So wird auch optisch gleich der besondere Anlass deutlich. Die Herren sollten ihr Sakko übrigens im Laufe des Abends nur im äußersten Notfall ablegen. Und das auch nur dann, wenn Ihr Chef sein Jackett ebenfalls abgelegt hat."

Für die Damen gilt: Femininer Schmuck und Pumps mit etwas höherem Absatz gehen immer. Ein absolutes No-Go sind zu offenherzige oder zu legere Klamotten. Den Kapuzenpulli und das bauchfreie Top also lieber im Schrank hängen lassen.

Smalltalk: Ins Gespräch kommen
Die Weihnachtsfeier im Büro ist die perfekte Gelegenheit, um mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die Sie im Berufsalltag höchstens in der Kantine zu Gesicht bekommen. „Nutzen Sie die Veranstaltung, um ihr ‚Netzwerk' zu erweitern", rät Smits. Wer immer „nur mit den Kollegen aus der eigenen Abteilung klüngelt, macht außerdem oft den Eindruck, als würde er über andere lästern. Das wirkt immer negativ."

Auch bei der Themenwahl gibt es vieles zu berücksichtigen: „Vermeiden Sie negative Dinge wie Krankheit oder Tod. Schaffen Sie ein positives Klima und halten Sie bitte keine Monologe. Smalltalk ist wie Ballspielen: Man muss ihn auch mal abgeben, um ihn dann wieder aufzufangen", erklärt die Beraterin. Zum nächsten Urlaub, dem Wetter oder dem neuesten Hollywood-Film kann garantiert jeder Ihrer Kollegen etwas Unterhaltsames beisteuern.

Speis' und Trank: Weniger ist mehr
„Sicher wird Ihr Gastgeber in irgendeiner Form für Ihr leibliches Wohl sorgen", sagt Smits. Geht es ins Restaurant, ist es ratsam, sich bei Gangzahl und Preislage an dem zu orientieren, was der Chef bestellt. In vielen Fällen schlägt er auch schon Gerichte vor — und das Fünf-Sterne-Menü ist wahrscheinlich nicht darunter. Auch am Buffet ist Zurückhaltung angesagt: „Verhalten Sie sich rücksichtsvoll und glänzen Sie mit tadellosen Manieren. Vom Verhalten bei Tisch wird heute noch immer auf die Kinderstube geschlossen." Vollgetürmte Teller sind also tabu. Stattdessen lieber einmal mehr zum Buffet gehen.

Der Bar sollten Sie hingegen nicht zu viele Besuche abstatten, rät Smits: „Jeder sollte nur so viel Alkohol zu sich nehmen, wie er verträgt." Sonst kann es sehr schnell sehr peinlich werden — und Sie möchten sicherlich nicht als die Verrückte aus der Buchhaltung, die zu später Stunde eine Bauchtanznummer aufs Parkett gelegt hat, in Erinnerung bleiben.

Der Morgen danach: Unbedingt erscheinen
Wie sehr der Kopf auch dröhnt — am Tag nach der Weihnachtsfeier im Büro sollten Sie sich auf keinen Fall krank melden. Eine kalte Dusche und eine Aspirin können nämlich oft Wunder wirken. Wer das beherzigt, ist laut Smits „gut ausgerüstet, die Weihnachtsparty zu genießen." Na dann: Fröhliches Feiern!

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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