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Was hilft gegen Kater? Das sind die besten Tipps

Prosit Neujahr! Wer unterm Jahr gerne mal ein Gläschen trinkt, wird seinen Alkoholkonsum in der Silvesternacht mit ziemlicher Sicherheit auf ein Vielfaches erhöhen: Prosecco, Champagner, Wein, Bier, Bowle, Cocktails, hie und da ein Schnäpschen… Der Alkohol fließt in Strömen - oft mit gesundheitlichen Folgen. Wir verraten Ihnen die ultimativen Kater-Tipps: So hat der Brummschädel am nächsten Morgen keine Chance! Außerdem erfahren Sie, wie Alkohol im Körper wirkt.

Gerade an Silvester wird viel Alkohol getrunken (Foto: Thinkstock)Mit dem ersten Drink steigt die Stimmung (Foto: Thinkstock)

Die ultimativen Kater-Tipps:

Nehmen Sie vorbeugend Zink und Magnesium ein
Wenn Sie schon jetzt wissen: Silvester wird legendär und muss ordentlich gefeiert werden, dann beugen Sie vor! Nehmen Sie schon ein paar Tage vor der großen Party täglich Zink- und Magnesiumbrausetabletten zu sich, dann kommt es nicht zu den berüchtigten Katerkopfschmerzen. Denn: Alkohol entzieht dem Körper Wasser und damit die wichtigen Mineralstoffe Zink und Magnesium. Die Folge — ohne Präventiv-Maßnahmen: Ein Brummschädel.

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Schaffen Sie eine gute Grundlage
Auch wenn das sexy Kleid noch so eng anliegt: Sie sollten vor oder auf der Silvesterparty unbedingt etwas essen, damit Sie nicht so schnell betrunken werden. Eine gute Grundlage muss aber nicht zwingend eine Kalorienbombe wie Currywurst mit Pommes, Lasagne oder Nudelsalat sein. „Auch Vollkornbrot mit fettarmen Harzer Käse, Gemüsesuppe oder ein Rohkostsalat sind ideal, denn Ballaststoffe und grobe Speisen verweilen lange im Magen und verhindern so, dass der Alkohol zu schnell ins Blut gelangt", erklärt Ernährungsexperte Sven David Müller.

Trinken Sie viel Wasser

Bitte trinken Sie vor, während und nach dem Fest reichlich Mineralwasser! Alkohol fördert die Wasserausscheidung. Vor allem das Gehirn reagiert empfindlich auf den Flüssigkeitsverlust und protestiert schon bald mit höllischen Kopfschmerzen. „Optimal ist es, nach jedem alkoholischen Getränk ein großes Glas natriumreiches Mineralwasser zu trinken", empfiehlt der Diätexperte und Medizinjournalist. „Das verringert die Alkoholaufnahme-Menge insgesamt, beugt Flüssigkeitsverlusten vor und hält den späteren großen Durst in Grenzen."

Trinken Sie nicht durcheinander
Zur Begrüßung ein Glas Sekt, dann ein Wein und wenn die Party richtig im Gang ist ein paar Cocktails? Besser Sie trinken nicht so viel durcheinander, dann werden sich auch Ihre Kopfschmerzen am nächsten Tag in Grenzen halten. Die Reihenfolge der Getränke, frei nach dem Sprichwort „Wein auf Bier das rate ich dir", spielt übrigens keine Rolle. Sven David Müller: „Die Nebenwirkungen des Alkohols sind auf die Menge und nicht auf die Reihenfolge der Getränke zurückzuführen. Stark gezuckerte alkoholische Getränke steigen übrigens besonders rasch zu Kopf."

Knabbern Sie Salziges
Wenn Sie dem Kater trotzen möchten, sollten Sie während des Abends reichlich salzige Häppchen knabbern. Salzstangen, Chips, Erdnüsse und hin und wieder ein Stückchen Käse und Oliven sind ideal. Die Snacks drosseln die Alkoholaufnahme im Blut und wirken sich außerdem optimal auf Ihren Kreislauf aus.

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Gönnen Sie sich ein Katerfrühstück
„Das optimale Neujahrsfrühstück ist leicht verdaulich und besteht aus Brötchen mit Konfitüre, Honig, Wurst oder Käse, Joghurt oder Obstsalat", weiß der Ernährungscoach. „Bei leichten Kopfschmerzen hilft oft ein starker Kaffee mit reichlich Zitronensaft. Das schmeckt zwar nicht besonders, hat sich aber bestens bewährt." Auch Rollmops oder Heringssalat sind echte Katerkiller.

Gehen Sie an die frische Luft

Den Neujahrstag sollten Sie unbedingt ruhig gestalten. Schlafen Sie sich aus und nehmen Sie sich nur eines vor: Einen Spaziergang an der frischen Luft. Der Sauerstoff tut Ihrem gestressten Körper gut und vertreibt den Kater.

Der Alkohol-Zeitraffer:

Wollten Sie schon immer wissen, wie Alkohol in Ihrem Körper wirkt? Hier kommt der Zeitraffer:

20 Uhr - Wohlgefühl: Der erste Schluck Alkohol löst durch den Anstieg der Botenstoffe Dopamin und Serotonin Euphorie, Entspannung und Enthemmung aus.

22 Uhr - Sprachprobleme: Nach zwei Stunden Alkoholkonsum sind Koordination und Einschätzung beeinträchtigt. Grund: Der Alkohol beeinflusst die Kommunikation zwischen Nervenzellen und Großhirnrinde.

23 Uhr - Finger weg von Hochprozentigem: Um das Level zu halten wird jetzt gerne wild durcheinander getrunken. Aber Achtung: Whiskey, Portwein & Co. bleiben bis zu 24 Stunden im Blut!

0 Uhr - Ganz schön beschwipst: Jetzt hat unser Körper genug. Wir wollen eigentlich nur noch ins Bett - vor allem Frauen. Größere und kräftigere Männer können Alkohol dagegen besser vertragen.

2 Uhr - Heißhunger: Inzwischen hat der Körper begonnen den Alkohol abzubauen und das macht sich bemerkbar: Wir brauchen jetzt dringend etwas Fettiges!

4 Uhr - Unruhiger Schlaf: Wer betrunken ist, fällt schnell in einen tiefen Schlaf. Leider ist der Schlaf zu tief! Der Alkohol im Blut unterdrückt die REM-Phasen und gerade sie sind für einen regenerierenden Schlaf unverzichtbar.

7 Uhr - Kopfschmerzen: Der Alkohol hat dem Körper Flüssigkeit entzogen und das äußert sich jetzt in Katerkopfschmerzen und einem großen Durst.

9 Uhr - Katerfrühstück: Starten Sie jetzt mit einem leichten Frühstück in den Tag. Ein zu fetthaltiges Essen regt die Überproduktion von Magensäure an und kann dadurch eine Magenverstimmung auslösen.

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11 Uhr - Übelste Phase: Leber, Niere und andere Organe sind zwar schon seit Stunden mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt, aber erst wenn der Alkoholspiegel langsam auf null zurückgeht, machen sich die Katersymptome richtig bemerkbar.

13 Uhr - Es geht aufwärts: Langsam geht es wieder besser und wir fühlen uns — abgesehen von der Müdigkeit und einem Magengrummeln — wieder ganz okay.

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