Weihnachten

Das perfekte Weihnachtsmenü

Weihnachten ist Schlemmerzeit. Aber was soll an den Feiertagen auf dem Tisch stehen? Wer bisher noch unschlüssig ist, kann sich von folgenden Rezepten inspirieren lassen. Zwei außergewöhnliche Vorspeisen, zwei Hauptgänge und zwei Desserts können individuell kombiniert werden. Auch Vegetarier kommen bei den Gerichten auf ihre Kosten. Viel Freude beim Zubereiten und vor allem beim Genießen!

An Weihnachten locken unzählige Gaumenfreuden (Bild: Thinkstock).An Weihnachten locken unzählige Gaumenfreuden (Bild: Thinkstock).


Die Vorspeisen

1. Ziegenkäse-Torteletts mit Kirschtomaten
Für 6 Stück

Zutaten: 6 quadratische TK-Blätterteigscheiben (à ca. 12 x 12 cm; 45 g), 250 g Kirschtomaten, 1—2 Zweige Rosmarin, 300 g Ziegenfrischkäse, 2—3 EL Pinienkerne,
2 EL Olivenöl, 1 Eigelb, Backpapier

Zubereitung: Ein Backblech mit Backpapier auslegen und darauf nebeneinander die Teigscheiben legen und auftauen lassen. Dann die Tomaten waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Den Rosmarin waschen und die Nadeln abzupfen, den Ziegenkäse glatt rühren. Jetzt die Blätterteigscheiben an den Ecken ca. 3 cm zur Mitte hin einschneiden und die Ecken übereinander nach innen legen, damit ein „Nest" entsteht. Den Ziegenkäse jeweils in der Mitte des Blätterteigs verteilen, die Tomaten darauf, das Ganze mit Rosmarin und Pinienkernen bestreuen und Öl darüber träufeln. Jetzt den Backofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: Stufe 3). Zu guter Letzt das Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen und damit die Teigränder bestreichen. Die Torteletts ca. 20 Minuten backen.

2. Rote-Bete-Salat mit Wasabi-Frischkäse
Für 4 Portionen

Zutaten: 2 Rote Bete (à 170 g), Salz, 1 Lorbeerblatt, 100 g Staudensellerie, 1 säuerlicher Apfel, 4 EL Zitronensaft, 2 EL Apfelessig, 2 EL Walnussöl, 3 EL Traubenkernöl, 1 TL Honig, Pfeffer, 100 g Doppelrahm-Frischkäse, 30 g Vollmilchjoghurt, 1/2 TL Wasabi-Paste

Zubereitung: Für den Salat die Rote Bete in leicht kochendem Salzwasser mit Lorbeerblatt ca. 30-45 Minuten bissfest kochen. Abgießen und abkühlen lassen. Dann schälen und in 3-4 mm dünne Streifen schneiden. Den Staudensellerie in 2-3 mm kleine Würfel schneiden. 2/3 davon zur Roten Bete geben. Den Apfel vierteln, entkernen und längs in 1-2 mm dünne Spalten schneiden. Mit 2 EL Zitronensaft beträufeln. Den restlichen Zitronensaft mit Apfelessig, 4 EL Wasser, Walnussöl, Traubenkernöl, Honig, Salz und Pfeffer verrühren. Über die Rote Bete geben und gut mischen. Für die Paste Frischkäse mit Joghurt und Wasabi verrühren. Mit Salz abschmecken. Rote-Bete-Salat schichtweise mit den Apfelspalten auf flachen Tellern anrichten. Mit dem restlichen Staudensellerie bestreuen. Jeweils mit 1-2 EL Wasabi-Frischkäse anrichten.

Die Hauptgerichte

1. Asiatische Ente mit Orangen
Für 4 Portionen

Zutaten: 800 g Entenbrust, 2 TL 5-Gewürze-Pulver (Asienladen), 500 g Möhren, 2 Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen, 30 g frischer Ingwer, 1-2 rote Chilischoten, 2 Bio-Orangen, 4 Stängel Minze, 2 EL Rapsöl, 1 EL Honig, 4 EL helle Sojasauce

Zubereitung:
Die Haut der Entenbrust rautenförmig einschneiden, rundum mit dem 5-Gewürze-Pulver einreiben. Dann mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne legen. Ohne Fett bei mittlerer Hitze ca. 12 Min. braten. Jetzt die Entenbrust umdrehen und weitere 5 Min. braten. Das Fleisch zugedeckt beiseite stellen und die Pfanne reinigen. Im nächsten Schritt die Möhren putzen, schälen und in Scheiben hobeln. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. Chili waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Die Orange waschen und sorgfältig schälen. Auch die weiße Haut muss ab. Jetzt Orangenfilets herausschneiden und dabei den Saft auffangen. Minze waschen und klein schneiden. Im letzten Schritt das Öl in der sauberen Pfanne erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili darin anbraten. Möhren zugeben, unter Rühren in 5 Min. bissfest garen. Jetzt die Hitze reduzieren. Orangensaft, Honig, Sojasauce, Filets und die Hälfte der Minze zum Gemüse geben. Entenbrust in Streifen schneiden, in der Pfanne noch einmal erwärmen. Mit der restlichen Minze bestreuen. Dazu schmeckt Reis.

2. Spinatknödel mit Trüffel-Sabayon
Für 4 Portionen

Zutaten: 2 kg frischer Spinat (oder 600 g gut ausgedrückter TK-Blattspinat), Salz, 300 g Weißbrot vom Vortag (entrindet), 250 ml Milch, 200 g Fontina-Käse, 1 Zwiebel, 30 g Butter, 2 Eier (Kl. M), 1-2 EL Mehl, 2-3 EL Semmelbrösel, Pfeffer, 30 g frische Trüffel, 50 ml weißer Portwein, 50 ml Gemüsefond, 4 Eigelb (Kl. M), 1/2 TL Trüffelöl

Zubereitung: Für den Serviettenknödel den frischen Spinat putzen (ergibt ca. 1,6 kg), waschen und abtropfen lassen. In reichlich kochendem Salzwasser blanchieren, in eiskaltem Wasser abschrecken und sehr gut ausdrücken (ergibt ca. 600-700 g). Spinat fein hacken oder gleich TK-Blattspinat verwenden. Dann Brot in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Milch lauwarm erwärmen, über die Brotwürfel gießen, 15 Minuten ziehen lassen. Fontina fein reiben. Zwiebel in feine Würfel schneiden, in der Butter glasig dünsten. Brot, Zwiebeln, Fontina, Eier, Mehl und Semmelbrösel gut mit dem Spinat vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt Die Knödelmasse zu einer ca. 40 cm langen Rolle formen und fest in ein feuchtes Küchentuch rollen. Die Enden gut zusammenschnüren. In leicht siedendem Salzwasser 45 Minuten ziehen lassen. Serviettenknödel aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und aus dem Tuch wickeln. Die Rolle in 4 gleich große Stücke schneiden. Jedes Stück noch einmal schräg halbieren.
10 Minuten vor dem Garzeitende der Serviettenknödel für den Sabayon Portwein, Gemüsefond, Eigelb, Trüffelöl und etwas Salz und Pfeffer über dem heißen Wasserbad in 5-6 Minuten cremig-dicklich aufschlagen. Knödel auf Tellern anrichten, mit etwas Sabayon übergießen. Den frischen Trüffel darüber hobeln und mit dem restlichen Sabayon servieren.

Die Desserts

1. Warmes Pralinensoufflé mit Vanillesahne
Für 6 Personen

Zutaten: 3 Eier, 125 g feiner Zucker, 100 g Zartbitterkuvertüre, 80 g Butter, 4 g Mehl, 6 Trüffelpralinen (z. B. Himbeertrüffel), Butter und Zucker für die Förmchen, 250 g Sahne, 1/2 Vanilleschote, 2 EL Puderzucker, 6 hitzebeständige Förmchen (à 150 ml)

Zubereitung: Für die Schokocreme die Eier mit dem Zucker in einer Rührschüssel in ca. 10 Min. mit den Schneebesen des Handrührgeräts (noch besser ist die Küchenmaschine) dickcremig schlagen. Dann die Kuvertüre grob hacken, mit der Butter in eine Schüssel geben und über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen. Die Schokobutter sofort zur Eiercreme geben, das Mehl darauf sieben und noch einmal 10 Min. rühren. Die Förmchen mit Butter einfetten und mit Zucker ausstreuen. Die Schokomasse in die Förmchen füllen und zugedeckt mindestens 3 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen. Dann den Backofen auf 200° vorheizen. Die Förmchen aus dem Kühlschrank nehmen. In die Mitte eines jeden Förmchens eine Trüffelpraline drücken. Die Soufflés im Backofen (Mitte, Umluft 180°) 12-15 Min. backen. In der Zwischenzeit für die Vanillesahne die Sahne steif schlagen. Die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark mit einem kleinen Messer herauskratzen. Mit dem Puderzucker zur Sahne geben und die Sahne nochmals kurz aufschlagen. Jetzt die Förmchen aus dem Backofen nehmen und leicht abkühlen lassen. Mit einem kleinen Messer am Förmchenrand entlangfahren und die Soufflés lösen. Jeweils auf einen Teller stürzen. Die Pralinensoufflés lauwarm servieren. Die Vanillesahne um die Soufflés gießen oder extra dazu reichen.

2. Zimtäpfel mit Calvados
Für 4 Personen

Zutaten: 4 große säuerliche Äpfel, 200 ml Sahne, 100 g Butter, 2 EL Zucker, 125 ml Calvados, 1 EL Zimt, gemahlen

Zubereitung: Die Äpfel schälen und in jeweils 8 Scheiben schneiden. Den Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen. Er sollte aber nicht braun werden! Butter dazu geben und rühren. Äpfel und Zimt dazu geben und die Apfelscheiben unter ständigem Rühren köcheln. Die Äpfel sollten noch bissfest sein. Dann die Apfelscheiben herausnehmen und zur Seite stellen. Den Calvados dazugeben und sofort flambieren. Sahne dazugeben und solange köcheln, bis sie cremig wird. Vom Herd nehmen, die Apfelscheiben dazu geben und etwa 5 Minuten ruhen lassen. Noch lauwarm eventuell mit Schoko- oder Vanilleeis servieren.

Diese und viele weitere leckere Rezepte finden Sie unter www.essen-und-trinken.de, www.lecker.de, www.kuechengoetter.de, www.starcookers.de und www.chefkoch.de.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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