Weihnachten

Silvester-Stress vermeiden

Nicht mehr lange, und Silvester steht vor der Tür. Überraschend ist das nicht, und trotzdem wird auch dieses Jahr das Ereignis ein paar Menschen unvorbereitet treffen. Manche dagegen planen schon seit Monaten die Knallerparty zum Jahreswechsel, damit die Sause auch ja alle Erwartungen erfüllt, die man in sie setzt. Denn an Silvester, da soll es etwas Besonderes sein, da will man mit Freunden etwas erleben und möglichst gelungen aufs neue Jahr anstoßen. Klingt toll, ist aber meist mit ganz schön viel Stress verbunden. Warum da so ist und wie Sie dem aus dem Weg gehen können, verrät Diplom-Psychologe und Stress-Experte Louis Lewitan.

Ein stressfreies Silvester und die Partylaune steigt garantiert! (Bild: thinkstock)Ein stressfreies Silvester und die Partylaune steigt garantiert! (Bild: thinkstock)

Stressfaktor 1: Zu viele Möglichkeiten
Weihnachten haben wir noch ganz selbstverständlich im Kreise der Familie verbracht, doch schon an Silvester ist alles offen! Es gibt unzählige Möglichkeiten und das erhöht den Druck: Party oder romantisches Dinner? Wegfahren oder zu Hause bleiben? Selber einladen oder auf eine tolle Einladung hoffen? „Auf der Suche nach dem perfekten Silvester machen wir uns das Leben unnötig schwer: Wir streben nach einem Ideal, das es so nicht geben kann“, erklärt Stress-Coach und Buchautor Louis Lewitan („Die Kunst, gelassen zu bleiben“, Ludwig-Verlag, 19,95 Euro). „Das traurige Ergebnis: Wir verausgaben uns und sind unnötig gestresst. Warmherzigkeit, Spontanität und Gelassenheit drohen so auf der Strecke zu bleiben.“

Stressfaktor 2: Im nächsten Jahr soll alles besser werden
Kein Tag im Jahr ist mit so vielen guten Vorsätzen überhäuft wie der Silvesterabend. Im nächsten Jahr soll alles anders – und vor allem besser werden. „Leider meist mit dem Ergebnis, dass die guten Vorsätze ganz schnell über Bord geworfen werden und dann auch noch das schlechte Gewissen an einem nagt“, weiß der Münchner Psychologe. „Sparen Sie sich den Stress der guten Vorsätze am Silvester-Tag. Nehmen Sie Ihr Leben lieber unterm Jahr immer wieder einmal unter die Lupe und versuchen Sie dann entsprechend das eine oder andere ungünstige Denkmuster und stresserzeugende Verhalten zu verändern."

Stressfaktor 3: Angst vor dem Ungewissen
Wer zufrieden war mit dem letzten Jahr hat vielleicht auch Angst, was das neue Jahr bringt: Werde ich mit meiner großen Liebe zusammen bleiben? Werde ich meinen tollen Job behalten? Werden wir gesund bleiben? Nur kann keiner wissen, was 2014 bringt. „Seien Sie mutig und packen Sie das neue Jahr an“, so der Ratschlag von Louis Lewitan. Wer glücklich werden will, sollte sich dem Neuen öffnen, sich auf Unbekanntes einlassen und das Beste aus der jeweiligen Situation machen. Nur wer an sich glaubt, kommt weiter.“

Stressfaktor 4: Sozialleben auf dem Prüfstand
An keinem Tag im Jahr steht das eigene Sozialleben offensichtlicher auf dem Prüfstand als an Silvester. Nicht nur, dass man schon Tage zuvor gefragt wird, was man vorhat – nein, auch im neuen Jahr - zurück in Job und Freundeskreis - ist der Silvesterabend Thema Nummer eins. Wer nichts Tolles zu berichten hat, fühlt sich schnell als Außenseiter. „Wenn Sie das vermeiden wollen, seien Sie doch selbst der Gastgeber. Bieten Sie einen herzlichen Rahmen zum Feiern und für gute Gespräche an. Nicht die Anzahl der Gäste ist dabei entscheidend“, sagt der Coach. „Wie so oft geht auch hier Qualität über Quantität!“

Experten-Tipp: So rutschen Sie stressfrei ins neue Jahr
Diplom-Psychologe Louis Lewitan rät: Setzen Sie sich keine unrealistischen Ziele, dann können Sie auch nicht daran scheitern. Am besten Sie verbringen den Tag nur mit sympathischen Menschen und guten Freunden. Wenn Sie ein Fest veranstalten wollen, sollten Sie rechtzeitig planen, organisieren und vor allem auch delegieren - das reduziert den typischen Silvester-Stress.

Und wer lieber alleine feiert, braucht sich auch nicht zu verstecken. Lesen Sie ein gutes Buch, gönnen Sie sich ein schönes Restaurant oder gucken Sie einen tollen Film. Befriedigend wäre es auch, wenn Sie etwas Gutes bewirken: Im Senioren-, Kinder- oder Tierheim oder in der Bahnhofsmission. Die Zeit und Freude, die Sie verschenken, bekommen Sie hundertfach zurück. Das entspannt nicht nur, das macht Sie garantiert auch glücklich. Und die bewundernden Blicke sind Ihnen sicher, wenn Sie im neuen Jahr von Ihrem Silvesterabend erzählen.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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