Was wir lieben

Tocotronic und 5 weitere Album-Tipps gegen den Winterblues

Langsam nervt er, der Winter! Da hilft nur noch Musik, finden wir. Deshalb haben wir hier sechs brandneue Alben, die garantiert mit dem ein oder anderen Song gegen den Winterblues helfen!

Sechs Alben gegen den Winterblues (Bilder: PR)Sechs Alben gegen den Winterblues (Bilder: PR)

Tocotronic: "Wie Wir Leben Wollen"
Was drei Hamburger Studenten 1993 gegründet haben, ist heute eine stabile Säule in der deutschsprachigen Musikszene. Jedes Album wird anerkannt, dank Dirk von Lowtzows Geniestreichen an den Texten findet sich auch immer der ein oder andere Song, den man nicht mehr vergisst, auch wenn das ganze Album selten Lieblingsplattenm-Potenzial hat.
Auf jeden Fall hören: „Eine Theorie"

Stereophonics: „Graffiti On The Train"
Die Zeiten, in denen die Waliser uns die großen Songs zum Mitgrölen („A Thousand Trees“, „More Life in a Tramps Vest“) um die Ohren gehauen haben, sind eindeutig vorbei. Leider ist die erste Single-Auskopplung „Indian Summer“ das einzige Stück auf dem neuen Album, das irgendwie auffällt. Der Rest ist belanglos. Schade!
Auf jeden Fall hören: „Indian Summer"

Was wir sonst noch lieben: Florence Welch ist jetzt Schmuck-Designerin

Tegan and Sara: "Heartthrob"
Das letzte Album “Sainthood” war irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes, aber die neue Platte macht alles wieder gut. Die kanadischen Zwillingsschwestern haben den Gitarren-Indiepop hinter sich gelassen und setzen jetzt auf mehr synthetische Untermalung für ihre Liebeslieder. Zum Glück haben sie die Kurve gekriegt!
Auf jeden Fall hören: „I Was A Fool"

Adam Green & Binki Shapiro: "Adam Green & Binki Shapiro"
Hier haben sich zwei Menschen nicht gesucht, aber gefunden. Adams und Binkis Stimmen passen so gut zusammen, dass einige Musikmagazine schon Vergleiche zu Serge Gainsbourg und Jane Birkin angestellt haben. Nicht ganz unberechtigt! Wer ein wunderbares Album für die kalten Tage sucht, dem man einfach nur entspannt lauschen kann: Hier ist es!
Auf jeden Fall hören: "Pity Love"

Was wir sonst noch lieben: Marc Jacobs oben ohne für Coca-Cola Light

Friska Viljor: "Remember Our Name"
Ich gebe zu: Vor diesem Album habe ich noch nie von dieser Band gehört. Jetzt höre ich sie ohne Pause, weil ihre Musik mir in diesen kalten Tagen irgendwie in die Seite zwickt und zu sagen scheint „Komm, lach doch mal. Der Winter geht vorbei!“ Für mich sind Friska Viljor eine grandiose Neuentdeckung, für alle Fans sind sie gerade auf Deutschland-Tour.
Auf jeden Fall hören: „Boom Boom"

Frightened Rabbit: "Pedestrian Verse" (VÖ 15. Februar 2013)
Wenn Scott Hutchinson bei dem ein oder anderen Song sein rollendes „R“ auspackt, ist es um mich geschehen. Seine Stimme ist so unverwechselbar, dass Zeilen wie „There's a funeral in your eyes and a drunk priest at your side“ wie ein Messer unter die Haut fahren. Melodientechnisch reicht „Pedestrian Verse“ nach dem ersten Hören nicht an die Vorgänger ran, es lohnt sich aber, das Album ein, zwei Mal öfter laufen zu lassen. Man hört sich rein!
Auf jeden Fall hören: „Late March, Death March"

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