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Diese Briten sind Gold wert!

Die coole Britin Jessica Ennis will Gold als Siebenkämpferin holen (Bild: Getty Images)

In der Vorbereitung auf die Olympiade in London 2012 wird fieberhaft überlegt, welcher der britischen Athleten das Zeug zum Siegen hat. Wer sind die Medaillen-Anwärter? Hier stellen wir die zehn großen britischen Hoffnungs-Träger vor, die heiß für Gold gehandelt werden.

Mo Farah — Läufer über 5.000 und 10.000 Meter

Trotz leichter Schwankungen in der Vorbereitung auf die Spiele kommt niemand an der Tatsache vorbei, dass  Mo Farah einer der besten Läufer ist, die jemals für Großbritannien gestartet sind. Bestätigt hat er das allen Unkenrufen zum Trotz zuletzt bei den Weltmeisterschaften 2011, wo er Gold und Silber abgeräumt hat. Sollte er es schaffen und Gold über die Distanz von 5000 bis 10000 Metern bei den olympischen Spielen 2012 holen, wäre das die Show seines Lebens und er wäre außerdem der erste Brite überhaupt, der sich dieses hochangesehene Doppel sichert.

Victoria Pendleton — Bahnradfahrerin

Wer nach Gold bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften greifen will muss sich beim Sprint unweigerlich auf eine "emotionale Achterbahn" begeben. Die britische Radrennfahrerin Victoria Pendleton kann dem Druck standhalten, das hat sie bereits bewiesen. Nach einem schweren Sturz am Start des Semifinales gab die Britin nicht etwa auf, sondern kämpfte und gewann schließlich Gold im Finale. Je Team-Form bei anderen Events - Victoria erreichte den Höhepunkt ihrer ohnehin schon illustren Radkarriere als sie sich drei Goldmedaillen vor einem euphorischen Heimpublikum holte.

Dai Greene — Hürdenläufer über 400 Meter

Commonwealth-, Europa- und Weltmeister ist er bereits, jetzt geht es für den Waliser Dai Greene darum, mit olympischem Gold die Liste seiner Leistungen bei den Spielen 2012 fortzusetzen. Die Reise bis hierher war für ihn oft steinig. Er war verletzt, musste sich mit Finanzierungsproblemen und Epilepsie herumschlagen. Die ganze Nation wird den Atem anhalten, wenn er jetzt auf dem Höhepunkt seiner Form bei den Olympischen Spielen antritt.

Nicola Adams — Boxerin (Copyright: Graham Chadwick/Daily Mail /Rex Features)

Die Dinge laufen gut für die britische Boxerin Nicola Adams, die gerade zur richtigen Zeit in großartiger Form  ist und somit beim erstmalig abgehaltenen Frauenboxkampf bei einer Olympiade mitkämpfen kann. Gegenwärtig ist sie die Nr. 3 auf der Weltrangliste im Boxsport. Nach einer Karriere, die hauptsächlich durch Außenseiter-Siege charakterisiert war, wird Nicola ihre Freude haben sich gegen alle durchzusetzen, die sich zu ihr in den Ring trauen.

Mark Cavendish — Rennradfahrer

Er gehört zu den bekanntesten Sport-Persönlichkeit  Großbritanniens und wurde als diese auch im Jahr 2011 von den Briten gewählt, aber Mark Cavendish wird sogar mehr als ein Nationalheld sein, falls er jetzt olympisches Gold holt. Mark dominierte schon die Tour de France 2011. Sein absolutes Durchsetzungsvermögen lassen ihn als großen Favoriten für olympisches Gold bei den Spielen 2012 gelten. Eigentlich ist er mehr als ein großer Favorit, denn man sieht in ihm eine Art Glücksbringer, der viele Medaillen garantieren könnte.

Jessica Ennis - Siebenkämpferin

Es sind ersten Spiele der toughen Siebenkämpferin, trotzdem gilt sie als Favoritin auf Olympia-Gold. Wenn Jessica Ennis diesem Druck standhalten kann, wird sie ihren Status als populärste Athletin Britanniens in Zement gießen können. Jessica ist das Aushängeschild ihrer Sportart und die Erwartungen an sie sind riesig, trotzdem macht es ihre extreme konstante Karriere vorstellbar, dass sie große Chancen hat, sich die Gold-Medaille zu angeln.

Andy Murray - Tennisspieler

Andy Murray war der Erste der zugab, dass er die erste Runde gegen die Nummer 77 auf der Weltrangliste, Lu Yen-Hsun, bei den Spielen 2008 verloren hatte, weil er einfach nicht gut genug war. Der feurige Schotte ist nun zurück, spielt besser denn je und ist dazu bestimmt die heimischen Zuschauer zu beeindrucken. Er will sich gegen die Konkurrenz im Einzel, im Doppel und im gemischten Doppel durchsetzen. Dreifach Gold bei den Spielen haben zu wollen, ist schon eine unerhörte Ansage.

Heather Fell — Moderne Fünfkämpferin

Nach ihrer hochgeschätzen Silbermedaillen-Performance in Peking 2008, hoffen alle auf ihren nächsten Schritt bei Olympia. Das wird nicht einfach — der moderne Fünfkampf ist einer der konkurrenzstärksten Sportarten der Welt. Ein kleiner Fehler in einer der fünf Disziplinen kann das Aus bei Olympia bedeuten und den Unterschied zwischen Erfolg und Niederlage für Heather ausmachen.

David Weir — Rollstuhl-Rennfahrer

Der amtierende Meister im Rollstuhlrennfahren, David Weir, wird für die Paralympics 2012 als fester Favorit gehandelt. Die Medaillenchancen stehen gut für ihn und das zurecht: Er hält jeden Rennstrecken-und Langstrecken-Rekord und hat außerdem den London Marathon beeindruckende sechs Mal gewonnen. An dem dominanten Sportler kommt bei dieser extrem umkämpften Sportart einfach niemand vorbei.

Gemma Spofforth — 100m Rückenschwimmen

Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung  ist Gemma Spofforth im Moment tatsächlich eine der wenigen britischen Athletinnen, die schon einen Weltrekord auf ihrer Vita stehen hat. Den Rekord erschwamm sie bei den Weltmeisterschaften 2009. Jetzt will sie ihren eigenen Rekord im Kampf beim 100 Meter Rückenschwimmen brechen und sich im starken Konkurrenz-Feld mit dem Sieg der Goldmedaille durchsetzen.

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