Spaß am Sex: So werden Sie zur perfekten Verführerin

Lust und Sinnlichkeit beginnt nicht erst im Schlafzimmer, sondern bei jeder Frau selbst. „Entdecken Sie Ihre Weiblichkeit, Verführungskraft und Ihre leidenschaftlichen Seiten an sich, dann können Sie jeden Mann, der es Ihnen Wert ist, verrückt machen!"

Das verspricht „Sexpäpstin" und mehrfache Buchautorin Anne West (u.a. „Absolut Sex", Knaur-Verlag). Auf Yahoo! Lifestyle verrät sie wie Sie zur perfekten Verführerin werden.

Die perfekte Verführerin hat Spaß am Sex (Foto: Thinkstock)Die perfekte Verführerin weiß was Sie will! (Foto: Thinkstock)

1. Sie brauchen eine gute Portion erotischen Egoismus!
Seien Sie einmal ganz ehrlich: Wer bestimmt die Stellung beim Sex? Sie oder Ihr Liebhaber? Wer bestimmt, ob Sie Ihre Beine beispielsweise in der Missionarsstellung strecken, spreizen oder anziehen? Und wann ist der Spaß vorbei - wenn er gekommen ist oder Sie?

Wir Frauen sind zur Bescheidenheit erzogen, wir wollen ihm gefallen, wir wollen, dass es ihm gut geht und vor allem wollen wir bloß nicht kompliziert sein. Zu absolut genialem Sex führt diese Bescheidenheit sicher nicht! Und sie muss auch nicht sein, um geliebt und begehrt zu werden.

Männer haben nie um sexuelle Zurückhaltung gebeten. Sie wünschen sich keine Liebesdienerin, sondern eine Liebhaberin, die weiß, was sie will!

2. Lassen Sie mal Ihre Vulva „sprechen"
Sex-Expertin Anne West schlägt vor eine Art Dialog mit Ihrer Vulva zu führen, um herauszufinden, was Sie sich wünschen. „Überlegen Sie einmal, um was sie Ihr Geschlecht bitten würde? Mehr Orgasmen? Mehr Entspannung? Mehr Leichtigkeit?", regt die Erotik-Schriftstellerin an. „Mit Sicherheit würde Ihre Vulva einige Bedingungen stellen!"

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Das könnten mögliche Wünsche Ihrer Vulva sein:
- Lass dich im Bett nicht von Problemen und Ärger ablenken
- Bitte betrinke dich nicht, das hemmt meine Nervensignale
- Bitte kläre die Beziehung zum Mann und benutze nicht Sex dafür, um ihn zu binden, zur Liebe zu bringen oder emotional zu erpressen
- Bitte lerne zu unterscheiden, ob du dich wirklich nach Sex oder eher nach Zärtlichkeit und Aufmerksamkeit sehnst
- Wenn ich müde bin, reagiere ich langsam. Bitte schlaf öfter mal aus!
- Spiel ihm nichts vor, wenn ich es nicht geil finde! Wie soll er sonst erfahren, was uns wirklich Spaß macht.
- Ich hätte es gerne warm und ich will liebkost werden, damit ich mich schön fühle!
- Wenn es für mich unangenehm ist oder ich verschlossen bin, wie eine Auster, will ich dir etwas damit sagen: Vielleicht passt der Mann nicht zu uns? Vielleicht lässt du dich zu etwas drängen?

3. Leben Sie Ihre Sinnlichkeit aus

Um richtig guten Sex zu haben, müssen Sie sich mit Ihrem Körper gut fühlen und wenn Sie das wirklich tun, dann macht IHN das auch extrem an! Machen Sie sich vom gesellschaftlich propagierten Schönheitsideal frei. Warten Sie nicht immer wieder darauf, dass ein Mann Ihnen beweist, dass Ihr Körper schön, sexy und begehrenswert ist. Darum müssen Sie sich schon selbst kümmern!

Schönheit und Sexappeal sind schließlich mehr als das, was Sie selbst an Ihrem Körper mit Ihren kritischen Augen wahrnehmen. Nehmen Sie sich immer wieder einmal Zeit, sich selbst zu entdecken: Schließen Sie die Augen und streichen Sie mit Ihren Fingern über Ihren Körper. Spüren Sie die sanfte Haut, Ihre Kurven, erregte Wärme… Das tolle daran ist, Ihr Liebhaber wird alles dreimal so intensiv fühlen wie Ihre eigenen Hände, denn für ihn ist alles kostbar, fremd und aufregend!

Übrigens: Je öfter Sie Hautkontakt zu sich selbst haben, desto mehr wird Oxytocin ausgeschüttet, jenes Hormon, das Ihren Körper noch sensibler für Liebkosungen macht.

Spüren Sie Ihren Körper (Foto: Thinkstock)Lernen Sie Ihren Körper kennen (Foto: Thinkstock)

4. Steigern Sie Ihre Orgasmusfähigkeit
Treiben Sie Sport doch einem unter ganz anderen Vorzeichen: Nicht die Fettverbrennung sollte dieses Mal im Vordergrund stehen, sondern Ihre Orgasmusfähigkeit. Vor allem Bauchtanz, Pilates, Yoga und Beckenbodentraining stärken Ihr Lustempfinden.

Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Powertraining auf dem Stepper wirken auf die langen Schenkelmuskeln: Sie produzieren Testosteron, das Hormon, mit dem Frauen sexuell initiativer und mitreißender werden.

5. Vertrauen Sie auf Ihre Verführungskraft
Jetzt haben Sie alle Grundlagen, die eine perfekte Verführerin braucht: Sie sind sexy und selbstbewusst, fühlen sich in Ihrem Körper wohl, haben Ihr Lustempfinden gesteigert und wissen ganz genau, was Sie wollen. Jetzt sind Sie in der Lage einen Mann und sich selbst aus dem Alltag und der (erotischen) Routine herauszulocken!

Dabei sollten Sie auf Ihre eigene Verführungskraft vertrauen und nicht auf standardisierte Tipps (knallroter Lippenstift, tiefer Ausschnitt etc.) setzen. Das kann schnell billig werden.  Wenn Sie auf Kleidung als Signalwirkung nicht verzichten wollen, dann halten Sie sich an die Spielregel: Entweder oben oder unten scharf, aber nicht beides! Das heißt: Hochgeschlossenes Top und Mini ja, tiefes Dekolleté und kurzer Rock nein! Sie sind schließlich kein Sonderangebot!

Denn ganz egal ob in Jeans oder Mini, was jetzt zählt ist: Ein offener Blick, ein offenes Lächeln und ein ehrliches Interesse am Gegenüber. Und kommen Sie nicht zu schnell zur Sache, auch Männer wollen erst einmal zum Träumen verführt werden.

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6. Halten Sie beim Kennenlernen immer Blickkontakt

Männer stehen auf mutige, selbstbewusste Frauen. Wenn Sie Ihr Objekt der Begierde in einer Bar entdeckt haben und erst kennen lernen wollen, dann trauen Sie sich und sprechen ihn an.

Vielleicht hatten Sie schon eine Weile Blickkontakt, umso besser. Und keine Angst: Sie müssen sich keine großen Gedanken machen, welchen intelligenten ersten Satz Sie am besten sagen. WAS Sie sagen ist wirklich nebensächlich! Das wichtigste sind jetzt Ihr Blick und Ihr Lächeln. Damit signalisieren Sie: „Ja, du! Du bist interessant. Wer bist du? Ich würde dich gerne kennen lernen."

Wenn Sie den ersten Schritt gewagt haben, ist es ganz entscheidend, den Blickkontakt weiter zu halten. Wenn Ihr Blick plötzlich an ihm vorbei in den Raum zielt, vermutet er vielleicht Ihre Freundin im Hintergrund, die das Ganze begutachtet und wird sich schnell als Versuchskaninchen empfinden — ein absoluter Abtörner!

Das erste worüber sich ein Mann beim Kennenlernen sicher sein will, ist: Meint sie wirklich mich? Ist sie nur betrunken? Soll es eine Mutprobe sein?

7. Das „Checker-Programm": Hat er Interesse?

Während Sie sich anpirschen, läuft bei ihm das „Checker-Programm": Sein Urteil ist kein vernunftgesteuerter Vorgang, sondern wird im emotionalen Gehirn gefällt („Mit Dunkelhaarigen konnte ich schon immer gut", „Das Parfum weckt ungute Erinnerungen an meine Ex", „Blaue Augen brachten mir nur Unglück"…). Dieses Programm läuft übrigens auch bei Ihnen ab, während Sie ihn betrachten.

In den ersten neun Sekunden fällt die Entscheidung, ob wir grundsätzlich mit dem Gegenüber ins Bett gehen würden oder nicht.

Sexpertin Anne West weiß: „Entgegen aller Klischees wollen Männer nicht mit jeder Frau schlafen, auch wenn sie noch so attraktiv ist!"

Aber wenn er sich jetzt für Sie interessiert, wenn er Ihren offenen, zugewandten Blick erwidert, dann haben Sie schon halb gewonnen!

Auch ein sexy Blick kann verführen (Foto: Thinkstock)Jetzt geht es zur Sache: Bleiben Sie selbstbewußt! (Foto: Thinkstock)

8. Sprechen Sie erotisch
Sie allein entscheiden, wann er „ran" darf, ob am ersten Abend oder nach dem vierten, fünften oder sechsten Date. Bis es soweit ist, sollten Sie sich über die Macht Ihrer Worte bewusst sein. Zweideutigkeiten und schmutzige Sätze zünden oft mehr als jede körperliche Anmache.

Während Frauen beim Flirten auf Komplimente bezüglich ihrer Person und ihres Körpers abfahren, reagieren Männer auf Reizworte und verbalisierte Bilderwelten. Das heißt im Klartext, wenn Sie ihm an die Hose fassen und Ihre Hand dort genüsslich reiben, dann törnt es ihn extrem an, wenn Sie ihm zusätzlich ins Ohr hauchen, was er bei nächster Gelegenheit mit seinem besten Stück alles anstellen soll!

„Gesprochener Sex zündet bei Männern immer, weil er mit Worten ein pornografisches Bild malt und dieses Bild gleichzeitig mit fühlbaren Handlungen verstärkt", erklärt Sexpertin Anne West.

Bettgeflüster: So gut kommt richtiger Dirty Talk

9. Bleiben Sie beim „Diry Talk" in Ihrer Muttersprache
Bitte verstummen Sie dann nicht, wenn es wirklich zur Sache geht! Dirty Talk ist extrem sexy, bricht Tabus und offenbart ihm, dass Sie kein Mäuschen, sondern eine selbstbewusste Frau sind, die weiß was Sie will.

Anne West hat hier aber  noch eine Bitte: „Benutzen Sie beim Dirty Talk keine Anglizismen! Die englischen Ausdrücke interessieren den muttersprachlichen Sensor nicht. Er identifiziert Worte wie „Blowjob" oder „Face Sitting" nicht mit Tabubruch oder gar Sex. Die Wirkung dieser Worte ist deshalb gleich null."

Hinzu kommt, dass Schlagworte wie „Blowjob", „Handjob" oder „Fulljob" aus der Prostitution stammen, um das Angebot auf den Punkt zu bringen. Nicht sehr sexy, oder?

Guter „Dirty Talk" sind Reizworte tief unterhalb der Gürtellinie, er ist obszön, geht ins Detail und darf bei Paaren, die Ihre sexuellen Vorlieben kennen, gerne sexistische Beschimpfungen und kleine schmutzige Befehle enthalten…

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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