Neue Sex-Studie: Deshalb pennt er „danach” immer ein

Dieses Verhalten macht viele Frauen rasend: Auf das Schäfer- lässt er oftmals gleich das Schläferstündchen folgen. Französische Wissenschaftler haben nun erforscht, was es mit dem männlichen Spontan-Schlummer auf sich hat. Die gute Nachricht ist: An der Frau liegt es definitiv nicht! Die schlechte: Verhindern kann sie es also auch nicht…

Neue Sex-Studie: Deshalb pennt er „danach“ immer ein (Bild: thinkstock)Neue Sex-Studie: Deshalb pennt er „danach“ immer ein (Bild: thinkstock)


Als hätten wir es geahnt: Beim Sex schalten Männer ihr Gehirn einfach aus! Das geht aus einer neuen Studie der französischen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung „Inserm" hervor, die im Wissenschaftsjournal „Neuroscience and Biobehavioral Reviews" erschienen ist. Demnach ergaben Scans des männlichen Gehirns, die vor und während des Orgasmus durchgeführt wurden, dass sich die männliche Großhirnrinde während des Geschlechtsakts quasi herunterfährt. Also genau jener Bereich des menschlichen Gehirns, der fürs Denken verantwortlich ist.

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Aus purer Gedankenlosigkeit aber schlafen Männer nach der heißen Action zwischen den Laken NICHT ein! Laut der Forscher rund um Neuro-Wissenschaftler Serge Stoleru vom „Inserm"-Institut hat das einen anderen Grund: Kaum ist der Höhepunkt vorüber, senden Frontallappen und Amygdala (das Kerngebiet unseres Denkorgans) die Botschaft aus, dass das sexuelle Verlangen nun deaktiviert werden kann. Und diese Botschaft geht mit der Ausschüttung diverser Hormone wie Oxytocin, Serotonin und Prolaktin einher, die nicht nur das Gefühl sexueller Befriedigung hervorrufen — sondern auch extrem müde machen können. Der Beweis: Männer, die an Prolaktin-Mangel leiden, sind nach dem Schäferstündchen weniger müde.

Zudem gilt mittlerweile als erwiesen, dass der „Blutrausch" nach dem Höhepunkt dafür sorgt, dass in den Muskeln Glykogen — das zur Bereitsstellung des Energielieferanten Glucose dient — abgebaut wird. Weil Männer mehr Muskelmasse als Frauen haben, fühlt er sich nach dem Sex also wesentlich erschöpfter als sie. Angesichts dieser Erkenntnisse überraschen die Ergebnisse einer Studie im Auftrag der „Vitality Show" — einer britischen Gesundheitsmesse — nur wenig: Von 10.000 Befragten gaben 80 Prozent der Männer an, direkt nach dem Akt problems einpennen zu können. Bei den Frauen waren es hingegen nur 46 Prozent.

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Wenn er nach dem Liebemachen sofort wegschlummert, muss sie sich also in Zukunft keine Gedanken mehr machen: Das ist eine ganz natürliche und vor allem rein körperliche Reaktion. Grund zur Sorge gibt's höchstens, wenn ihm die Augen schon WÄHREND der heißen Nummer zufallen — so wie es 48 Prozent der männlichen Umfrage-Teilnehmer nach eigenen Angaben schon passiert sein soll.