Der Schein trügt: Diese Hollywood-Sexszenen sind nur auf der Leinwand heiß

Sie fesseln uns, sie verzaubern uns und sie sorgen für das ganz besondere Kribbeln im Kino: Heiße Sexszenen gehören mittlerweile zum festen Repertoire der meisten Hollywoodstreifen. Doch was auf der Leinwand nur so vor Erotik und knisternder Spannung strotzt, ist in Wirklichkeit nur allzu oft alles andere als aufregend.

Oder können Sie sich vorstellen, dass Sie in einem kalten Flur mit einer harten Holztreppe unter dem Rücken Lust auf ein stundenlanges Liebesspiel verspüren? Wir haben uns fünf berühmte Hollywood-Sexszenen herausgepickt, die Sie wohl eher nicht nachspielen möchten.

BU: So heiß bei Johnny und Baby in „Dirty Dancing“ sieht es bei den meisten Menschen in Wirklichkeit leider nicht …

Die Leichtigkeit und scheinbare Spontanität der erotischen Spielchen von Hollywood-Stars wie Scarlett Johansson, Leonardo DiCaprio oder Kim Basinger lässt uns nicht vermuten, dass an den Filmsets ganz schön getrickst wird: Zum einen wuselt hier eine Armada guter Visagisten herum, die einen auch im Moment der größten (gespielten) Ekstase noch schnell abpudern und die Haare zurecht zupfen.

Außerdem werden die Sets natürlich günstig ausgeleuchtet, so dass  unschöne Pölsterchen und Fältchen wie durch Zauberhand einfach verschwinden. Von Körper-Doubles mal ganz zu Schweigen.

„Titanic": Sex im Auto
In wenigen Sexszenen steckt so viel Leidenschaft, wie in der zwischen Jack (Leonardo DiCaprio) und Rose (Kate Winslet) in „Titanic". Als die beiden „Titanic"-Turteltäubchen nach einer wilden Verfolgungsjagd quer durch das Schiff schließlich im einen Auto zur Sache kommen, malten sich viele Zuschauer wohl schon aus, wie sie ihren Liebsten/ihre Liebste auf der Heimfahrt im Auto verführen. Beschlagene Scheiben, sanfte Klänge von Celine Dions „My Heart will go on" — das ist schließlich Gänsehaut-Feeling pur.

Zeit, Lob und Streit: Die wirksamsten Mittel gegen Untreue

Leider läuft Sex im Auto in Wirklichkeit meist eher weniger leidenschaftlich ab. Man hat zu allen Seiten ohnehin wenig Platz und zusätzlich schränken Ganghebel, Lenkrad und Sitze die Bewegungsfreiheit ein. Starren dann auch noch neugierige Spaziergänger durch die Seitenscheiben, dürfte bei den meisten jegliche Lust verflogen sein.

„Match Point": Sex im Regen
Schon das Film-Vorspiel von Nola (Scarlett Johansson) und ihrem heimlichen Verehrer Chris (Jonathan Rhys Meyers) ist wirklich aufregend: Sie läuft wütend in den Regen hinaus, er läuft hinter ihr her und verführt die zunächst unwillige Blondine mit leidenschaftlichen Küssen.

Nachdem er Nola die transparent gewordene weiße Bluse ausgezogen hat, gibt es dann kein Halten mehr und die beiden lieben sich im strömenden Regen mitten in einem Kornfeld.

Pimp my Vorspiel: So heizen Sie Ihrem Liebsten richtig ein!

Zugegeben, das Bild der beiden Liebenden im prasselnden Regen regt die Fantasie ganz schön an. Aber würde es Ihnen wirklich Spaß machen, sich auf einem aufgeweichten, schlammigen Feld zu wälzen?

Außerdem geht so ein Regenschauer in unseren Breitengraden nicht selten mit kaltem Wind einher, auch im Sommer. Vermeintlich prickelnder Sex im Regen wird so schnell zu einer halben Stunde Schlammcatchen mit verlaufendem Make-up und Blasenentzündung inklusive. Von pieksenden Strohhalmen im Rücken ganz zu schweigen.

„9 ½ Wochen": Liebesspiele mit Lebensmitteln
Elizabeth (Kim Basinger) und John (Mickey Rourke) feiern in „9 ½ Wochen" in der Küche ein kulinarisches Fest der Sinne: Nach einem verführerischen Vorspiel, bei dem er sie mit Kirschen und Erdbeeren und Ähnlichem füttert, verteilt er schließlich mit erotischen Streicheleien Honig über ihren nackten Körper. Was harmlos mit ein paar Lebensmitteln begann, gipfelt schließlich in einer süßen Orgie, bei der kein Sinn zu kurz kommt.

Sex-Abc: C wie Chinesische Schlittenfahrt

Klingt sexy, ist es aber nicht! Denn die Leckereien wie süße Schlagsahne, flüssige Schokolade oder eben Honig, die in Filmen gern für kulinarische Liebesspiele verwendet werden, kleben, tropfen und schmieren bekanntermaßen schrecklich.

Die Sauerei, die nach so einer exzessiven Essenschlacht zwangsläufig am Boden zurückbleibt, zeigt natürlich kein Film.

„Eine verhängnisvolle Affäre": Sex im Aufzug
Der Familienvater Dan (Michael Douglas) beginnt in „Eine verhängnisvolle Affäre" mit der knallharten Alex (Glenn Close) ein Verhältnis. Die Femme Fatale wirft sich im Aufzug zu ihrem Loft auf Dan und die beiden haben wilden Sex.

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So aufregend ein Quickie in einem Aufzug auf Sie auch wirken mag, die Wahrscheinlichkeit, dass er schrecklich peinlich endet, ist ziemlich hoch. Auch wenn man den Aufzug stoppt, man weiß schließlich nie, wann er sich wieder in Bewegung setzt. Wer will schon mit heruntergelassenen Hosen vor einer Gruppe grinsender Fremder stehen?

Außerdem ist man in Sachen Stellungen ganz schön eingeschränkt. Bei dem bisschen Platz in vielen Aufzügen bleibt meist nur Sex im Stehen als einzige Option übrig. Und das ist gar nicht so leicht und erregend, wie es bei den Hollywood-Stars immer aussieht.

„Dirty Dancing": Erotisches Tanzen
Wer kennt diese Szene nicht? Als sich die scheinbar so anständige und unerfahrene Baby (Jennifer Grey) und Draufgänger-Tanzlehrer Johnny (Patrick Swayze) in seiner Junggesellenbude treffen, zeigt sie, dass sie auch ganz anders kann.

Die Arzttochter schwingt plötzlich kokett die Hüfte und streichelt ihrem Johnny dann sanft über den Po. Und schwupps, schon sind seine Hände an ihrer Bluse und die beiden landen vom Tanzparkett direkt in der Kiste.

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Theoretisch. Wenn Sie 18 Jahre alt sind, sportlich veranlagt und einigermaßen Rhythmusgefühl besitzen. Wenn das auf Sie nicht zutrifft, sollten sie sexy Tanzvorführungen besser nicht in Ihr Liebesspiel einbauen. Wer will schon nach einer Stunde erotischer Tänzeleien seinen Schatz bitten, ihm doch bitte ein ABC-Pflaster auf den Rücken zu kleben?

Zudem muss man meist einige Tanzstunden gehabt haben, um sich wirklich verführerisch und geschmeidig zur Musik bewegen zu können. Sonst wird's schnell peinlich und sie wirken statt eines eleganten sterbenden Schwans mehr wie eine verendende Kuh. Und dass ihr Partner sich dann vor Lachen den Bauch hält, anstatt Sie leidenschaftlich an sich zu reißen, kann man ihm nicht mal verübeln.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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