Fashion: Die 5 schlimmsten Shopping-Sünden und wie man sie vermeiden kann

Ihr Kleiderschrank ist voll und doch haben Sie nichts zum Anziehen? Dann hätten Sie sich und ihrem Portemonnaie die letzten Impulskäufe wahrscheinlich ersparen können. Wir haben die häufigsten Shopping-Sünden unter die Lupe genommen. Eine Expertin verrät, worauf Sie bei der Erweiterung Ihrer Garderobe achten sollten.

Sie haben viel geshoppt - aber auch das Richtige? (Bild: thinkstock)Sie haben viel geshoppt - aber auch das Richtige? (Bild: thinkstock)


Aller guten Dinge sind drei

Doch das bedeutet nicht, dass Sie alles in dreifacher Ausführung kaufen sollten! Vielmehr wollen wir Ihnen raten, nicht mit Scheuklappen durch den Mode-Dschungel zu galoppieren. Erspähen Sie auf Ihrem Beutezug etwa ein Kleidungsstück oder Accessoire, das Ihr Interesse weckt, gehen Sie im Kopf den bisherigen Bestand ihrer Garderobe durch und kombinieren Sie den potenziellen Neuerwerb mit mindestens drei Teilen. Nur so können Sie sicher sein, dass die schöne Strickjacke auch wirklich zum Einsatz kommt und nicht in der Einkaufstüte verstaubt.

Kleidung leihen statt kaufen: Die “Kleiderei” im Interview

Beuteschema
Der Pulli ist genau Ihr Ding: Die Farbe, der Schnitt, das Material – alles exakt nach Ihrem Geschmack? Dann kann es kein Zufall sein, dass Sie bereits genau so einen im Schrank haben. Schlimm ist das nicht: „Wenn ein Kleidungsstück sich bewährt hat, spricht nichts dagegen, mehr als ein Exemplar davon zu kaufen“, findet Stylistin Kristina Hellhake. „Um zu vermeiden, jeden Tag in exakt demselben Look zu erscheinen, sollte man allerdings unterschiedliche Farben wählen“, empfiehlt die Expertin.

Sichere Sache
Ja, Sie haben ja Recht, ausschließlich schnöde Basics im Schrank zu haben, ist langweilig. Und doch haben solche Klassiker einen unschlagbaren Vorteil: Sie lassen sich wunderbar mit ausgefalleneren Teilen kombinieren! Schaffen Sie am besten eine Basis zeitloser Kleidungsstücke und peppen sie mit den richtigen Hinguckern auf. Diese zu finden ist übrigens gar nicht so einfach und benötigt etwas Muße „Für ein erfolgreiches, mutiges Shoppingerlebnis sollte man sich Zeit nehmen“, erklärt Kristina Hellhake. Anstatt sich am Samstagnachmittag durch das Shopping-Gewühl zu quälen, ziehen Sie am besten an einem freien Vormittag unter der Woche los. „Wenn man sich wohlfühlt und Zeit für die Anprobe nimmt, greift man auch eher zu Farben fernab der sicheren Basics,“ weiß die Mode-Expertin.

Sie tun es auch: Stars in Kleidung von der Stange

Sieht das guuuuut aus!
Ganz schön heiß, dieser neue Modetrend. Stars und Sternchen machen es vor – und was die können, können Sie schon lange! Oder? „Viele erliegen der Versuchung, dem neuesten Trend zu folgen, ohne zu überlegen, ob er wirklich zum eigenen Stil, Aussehen und Leben passt“, warnt Kristina Hellhake. Dabei spricht nichts dagegen, in Modemagazinen zu stöbern und sich ein wenig inspirieren zu lassen. Doch nur weil Ihnen die neuste Trendfarbe richtig gut gefällt, muss sie Ihnen nicht gleich stehen. Das Tückische: Man selbst erkennt dies nicht immer. Eine zweite Meinung hilft, weiß die Stylistin: „Entweder man nimmt eine aufrichtige Freundin mit, oder man wendet sich an einen geschulten Berater, der offen sagt, wenn ein Kleidungsstück nicht zu einem passt“.


Aus alt mach neu

Kein Wunder, dass Ihr Kleiderschrank aus allen Nähten platzt: Immerhin bekommt er in regelmäßigen Abständen Zuwachs, während die älteren Klamotten immer tiefer nach hinten geschoben werden. Vor allem im Saisonschlussverkauf lassen sich Kunden gerne mit Schnäppchen-Angeboten locken und zu unüberlegten Ausgaben hinreißen. Dabei ist weniger mehr, findet Kristina Hellhake. Ihr Tipp: „Bessere Qualität kaufen und bereit sein, für diese etwas mehr zu bezahlen.“ Bewusster Konsum ist auch bei Mode angesagt und gut für die Umwelt. Und nach einem Besuch beim Schuster sieht das eine oder andere Paar Schuhe auf einmal aus wie neu!

Socken in Sandalen: Modesünde oder letzter Schrei?

Doch bei all den vergessenen Schätzen in Ihrer Kleiderkiste: Manchmal muss (wohl oder übel) etwas Neues her. Und nicht jeder Frau geht beim Thema Shopping das Herz auf. Aber vor allem Männer gehören nach wie vor zur Spezis Shopping-Muffel. Für all jene, die sich nicht gern die Fersen wund laufen auf der Jagd nach einem neuen Outfit, gibt es Services wie den Personal Shopper oder das Curated Shopping im Internet. Firmen wie Modomoto liefern ein maßgeschneidertes Kleiderpaket nach Hause. Man probiert alles in Ruhe an und schickt zurück, was nicht gefällt. Ob Sie nun selber shoppen oder shoppen lassen: Viel Freude beim Tragen der neuen Mode!

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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