Der perfekte Entspannungssport

Aktive Bewegung ist wichtig, um den Körper zu entspannen und Stress vorzubeugen.  Stoffwechsel und Durchblutung werden beim Training angeregt und Stresshormone abgebaut. Aber nicht alle Menschen entspannen sich gleich. Während einige vielleicht bei Yoga die Ruhe finden, lockert andere das Auspowern beim Joggen oder Radfahren. Hier zeigen wir Ihnen die unterschiedlichen Entspannungs-Typen - und die für Sie perfekten Sportarten.

Egal bei welchem Sport Sie sich entspannen, beim Stretching fängt die Entspannung an (Bild: Thinkstock)Egal bei welchem Sport Sie sich entspannen, beim Stretching fängt die Entspannung an (Bild: Thinkstock)

Meditations-Typ

Bei Yoga sind Atmung, Konzentration und Bewegung zentrale Elemente. Geist und Körper werden durch die gezielte Arbeit an einzelnen Körperpartien und in bestimmten Positionen gehalten, angespannt und entspannt. Die Muskeln werden gestärkt, die Beweglichkeit erhöht und der Geist befreit. Obwohl Yoga in vielen Varianten angeboten wird, sind Sonnengebet und Savasana nicht etwas für jeden. Wer ähnlich meditative Sportarten mag, es aber nicht unbedingt Yoga sein muss, kann es mit Tai Chi oder Chi Gong versuchen.

Konditions-Typ

Wer beim Joggen einmal den Punkt erlebt hat, dass die Beine wie von selber laufen, fühlt die Ausschüttung von Endorphinen (die sogenannten Glückshormone). Das kommt durch den immer gleichen Bewegungsablauf beim Laufen, der diesen Rausch nach etwa 30 bis 40 Minuten langsamen und ruhigen Joggens in Gang setzt. Wer regelmäßig läuft, erholt sich und bleibt auch in anderen Stress-Situationen ruhig und besonnen. Joggen ist Ihnen zu langweilig? Beim Rennradfahren und Schwimmen kann man sich in die gleiche Trance begeben.

Power-Typ

Der Power-Typ geht am liebsten ins Fitnessstudio und nutzt dort die Kurs- und Geräte-Angebote. Dieser Typ verfolgt meist die Strategie, sich beim Steppen oder Spinning so zu verausgaben, dass der Körper sich danach gezwungenermaßen regenerieren muss, oft wird die Entspannungsphase in der Sauna oder durch ein warmes Bad eingeleitet, bei dem sich die geforderten Muskeln relaxen können. Diese „verdiente" Entspannung baut Stress ab und hält den Körper in einem hohen Leistungslevel.  Wer nicht gern ins Fitnessstudio geht, aber auf Auspowern steht, könnte sich auch beim Box-Fitness-Training oder anderen Selbstverteidigungs-Sportarten wohlfühlen.

Outdoor-Typ

Sich draußen in der Natur zu bewegen und den dort jeweils herrschenden Gegebenheiten anzupassen, entspannt den Outdoor-Typen. Das kann beim Bergsteigen sein, beim Klettern oder Mountainbiken. Immer dort, wo Sie sich permanent orientieren müssen, die Route kontrollieren und auf das Gelände zu reagieren haben, können Sie gar nicht mehr an anderen Stress denken. Ihr Kopf entspannt sich, Körper und Geist werden leistungsfähiger. Hinzu kommt eine Art Belohnungs-Effekt, wenn z.B. ein Gipfel erreicht ist und man mit einer großartigen Aussicht belohnt wird.

Der Teamspieler-Typ

Dieser Typ genießt die emotionalen Momente, die ein Fußball- oder Volleyballspiel mit sich bringt. Die ganze Aufmerksamkeit gilt dabei dem Spiel, die körperliche Belastung wird nicht als anstrengend empfunden, weil man durch das eigene Team gepusht wird. Stress und Aggressionen werden abgebaut, der Teamspieler fühlt sich ausgeglichen und als Teil einer Mannschaft auch sozial aufgehoben. Wer nicht gerne kickt, kann jede andere Form von Mannschafts-Sport von Basketball, Badminton bis Rudern für sich entdecken.