Sternzeichen und ihre Eigenschaften

Widder sind Kämpfernaturen, Waagen die geborenen Friedensstifter und Steinböcke eher zurückhaltend? Wenn es um persönliche Stärken und Schwächen geht, blicken viele von uns zu den Sternen. Ob's stimmt oder nicht: Vielleicht lässt sich mit dem Wissen um Sternzeichen und ihre Eigenschaften so mancher Mensch besser verstehen. Damit Sie für künftige Begegnungen ordentlich gerüstet sind, haben wir für Sie zusammengetragen, welchen Sternzeichen welche Eigenschaften zugeschrieben werden.

Welche Charaktereigenschaften zeichnen die Sternzeichen aus? (Bild: Thinkstock)Welche Charaktereigenschaften zeichnen die Sternzeichen aus? (Bild: Thinkstock)

Widder (21. März – 20. April)
Kofi Annan, Helmut Kohl und Papst Benedikt XVI. – Widder-Geborene befinden sich in guter, vielmehr: mächtiger Gesellschaft. Ihre Hörner tragen sie nicht nur zur Zierde, sondern setzen sie häufig und bewusst ein. Denn: Widder wollen hoch hinaus und scheuen kein Risiko. Zwar stürmen sie meistens erst einmal los, bevor sie wirklich nachdenken. Dass man dabei auch hart auf dem Boden der Tatsachen landen kann, ist für Widder kein Grund, vom Kurs abzuweichen. Geduld? Fehlanzeige! "Schneller, höher, weiter" ist hier das Motto. Wenn Sie immer neuen Abenteuern nicht abgeneigt sind, dann sind Sie beim Widder genau an der richtigen Stelle.

Sternzeichen - Was steckt wirklich dahinter? Kerstin im Interview mit Astrologe Tim Ahrens:

Stier (21. April – 20. Mai)
Stark und stabil, so lässt sich ein Stier am besten beschreiben. Ein Genussmensch ist er obendrein, legt viel Wert auf Geschmack und schöne Dinge. Dafür lohnt es sich auch zu warten. Denn Stiere gehen alles mit einer erstaunlichen Ruhe an. Manchmal möchte man ihnen aber gerne einen Tritt in den Allerwertesten verpassen, damit sie in die Gänge kommen. Doch wenn es läuft, dann läuft es. Familie und Freunde eines Stier-Geborenen können sich glücklich schätzen: Verlässlich, großzügig und beständig ist er ein treuer Partner in allen Lebenslagen – so wie die berühmten Stiere Thomas Gottschalk, Udo Lindenberg und Salvador Dali.

Zwilling (21. Mai – 21. Juni)
Zwillinge gehören zu den sogenannten Luftzeichen – und das merkt man an ihren Eigenschaften: immer in Action, kaum Zeit zum Durchatmen. Ständige Veränderung ist hier an der Tagesordnung. Das kann für andere durchaus anstrengend sein! Wer nichts gegen Spontaneität einzuwenden hat, ist mit einem Zwilling als Freund aber gut beraten. Ein kleiner Plausch mit Steffi Graf? Ein netter Abend mit Paul McCartney? Fakt ist: Auch mit diesen prominenten Zwillingen sind gesellige Stunden garantiert – vorausgesetzt, es wird nicht zu leidenschaftlich und gefühlsbetont.

Krebs (22. Juni – 22. Juli)
So wie sich der Mond auf Ebbe und Flut auswirkt, so tut er es auch bei den Eigenschaften des Sternzeichens Krebs. Stichwort: Launenhaftigkeit. Doch bei all dem Gefühls-Wirrwarr sind Krebs-Geborene stets beständig – privat wie auch beruflich. Das eindeutige Merkmal der Krustentiere? Ihre scharfen Gliedmaßen, von denen Krebs-Geborene ebenfalls Gebrauch machen, wenn auch im übertragenen Sinne: Gut und gerne nutzen sie diese Klammern, um in Beziehungen, nun ja, zu klammern. Schauspielerin Katie Holmes kann vermutlich ein Lied davon singen, schließlich erblickte ihr Ex Tom Cruise in diesem Sternzeichen das Licht der Welt.

Löwe (23. Juli – 22. August)
Immer im Mittelpunkt, stets bewundert: Ein Löwe will nicht nur im Tierreich der König sein. Mit dieser Eigenschaft ist dieses Sternzeichen zum Führen prädestiniert. Stolz und ohne Vorurteil lenken Löwe-Geborene sich und ihre Mitstreiter durch jegliche Schwierigkeit. Bändigen kann man die Raubkatze jedoch nur selten, was hier und da schon mal im Dramatischen und Theatralischen mündet. Louis de Funès, Mick Jagger oder Madonna machten sich diesen Hang zur Exzentrik beruflich erfolgversprechend zu Nutze. Bei Arnold Schwarzenegger wirkt's hingegen eher peinlich.

Jungfrau (23. August – 23. September)
Das große Bohei ist ihr Ding so gar nicht: Die Jungfrau bleibt lieber distanziert – hat dafür aber trotzdem alles unter Kontrolle. Mehr noch: Bei diesem Sternzeichen kann es gar nicht genau genug zugehen. Ordnungsliebe sagen die einen dazu, Pedanterie die anderen. Anhand von Stars wie Freddie Mercury oder Michael Jackson lässt sich immerhin nachvollziehen, dass sie nicht einfach mal spontan in den Tag hineinleben konnten. Leichte Nervosität macht sich bei Jungfrauen breit, wenn mal was nicht nach Plan läuft. Doch dafür kann man mit ihnen prima in die Zukunft schauen.

Waage (24. September – 23. Oktober)
Das große Talent einer Waage? Richtig: die Ausgewogenheit! Gut, über Silvio Berlusconi lässt sich das vielleicht nicht behaupten, bei Mahatma Gandhi trifft diese Eigenschaft schon eher zu. Menschen mit diesem Sternzeichen sind die geborenen Schlichter und Friedensstifter. Hektisch wird’s kaum, denn hier steht die Harmonie im Vordergrund. Für Waagen selbst kann das aber durchaus zum Problem werden: Konfliktscheu wie sie sind, werden die eigenen Gefühle erst mal unterdrückt, bevor es zum Ausbruch kommt.

Skorpion (24. Oktober – 22. November)
Auf kaum ein Sternzeichen trifft die Aussage „Stille Wasser sind tief“ so zu wie auf den Skorpion. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: Niemand kann ihn von seinem Ziel abbringen. Dabei geht er noch kompromissloser vor als ein Widder. Der große Vorteil der Skorpione: Bevor sie sich selbst offenbaren, stecken sie ihre Nase lieber in die Geheimnisse von anderen. Heimlich ging es bekanntlich auch lange Zeit bei Boris Becker und Prinz Charles zu. Und ob Jodie Foster doch noch irgendwann den Vater ihrer Söhne preisgibt, bleibt mit Spannung abzuwarten.

Schütze (23. November – 21. Dezember)
Was ein Schütze unbedingt braucht? Ganz klar: den perfekten Blick. Daher wundert es kaum, dass Menschen mit diesem Sternzeichen immer das große Ganze sehen und stets ihren Horizont erweitern wollen. Das funktioniert durch neue Bekanntschaften genauso wie mit neuen beruflichen Herausforderungen. Sich einfach zurücklehnen und das Erreichte genießen, reicht Schützen eben nicht. Kaum verwunderlich also, dass Künstler wie Woody Allen oder Walt Disney unter diesem Sternzeichen geboren wurden.

Steinbock (22. Dezember – 20. Januar)
Auch er hat Hörner – und will Erfolg: der Steinbock. Seine Selbstdisziplin und sein Realitätssinn können dabei natürlich nur von Vorteil sein. Auf zwischenmenschlicher Ebene wird es da schon bedeutend holpriger: Einer geselligen Runde zieht der Steinbock lieber die stillen Stunden vor, schließlich gilt Kontaktfreude nicht als besondere Eigenschaft dieses Sternzeichens. Bei Michael Schumacher, der meistens allein seine unendlichen Runden im Cockpit drehte, ist das verständlich. Bei Exzentriker Gérard Depardieu wäre es manchmal wünschenswert.

Wassermann (21. Januar – 18. Februar)
Ein Typ der ganz anderen Sorte ist der Wassermann. Menschen mit diesem Sternzeichen lieben gesellige Runden – sogar noch mehr, wenn sie aus ihrem Umfeld herausstechen. Konventionen? Nicht ihr Ding. Dann darf es schon eher die Rebellion sein. Am besten, es läuft alles etwas ungewöhnlich ab. Bei Caroline von Monaco tut es das schon aufgrund ihrer Herkunft.

Fische (19. Februar – 20. März)
Trösten und träumen – das sind die zwei großen Stärken des Fisches. So wie mit dem tierischen Vorbild lässt sich mit Menschen dieses Sternzeichens ebenfalls in die Tiefe tauchen. Doch Vorsicht: Dabei kann es ganz schön emotional werden! Dass sie meist über den Dingen schweben, macht es nicht leicht, mit ihnen zu planen. Dafür entschädigen sie ihr Umfeld mit ihrer betörenden Ausstrahlung. Welches Sternzeichen Hollywood-Star Elisabeth Taylor hatte? Sie können es erahnen!

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