Schnappschuss-Fotos! So sehen Sie super aus

Auch Foto-Profis wie "Gossip Girl" Blake Lively sind vor Schnappschüssen nie sicher (Bild: Getty Images)Auch Foto-Profis wie "Gossip Girl" Blake Lively sind vor Schnappschüssen nie sicher (Bild: Getty Images)

Ob Sie auf einem Foto sympathisch wirken, hängt nicht nur vom Motiv ab. Gerade bei Schnappschuss-Fotos hat man kaum Einfluss auf die äußeren Umstände, umso wichtiger ist es dann, mit Gesichtsausdruck, Körperhaltung und Pose zu punkten oder sich im Einzelfall für ein „Abtauchen" zu entscheiden.

Schnappschuss-Gebiete

Weil heute fast jeder ein Handy mit integrierter Kamera besitzt, kann man davon ausgehen, überall dort „abgeschossen" zu werden, wo Menschen aufeinandertreffen. Das Sommerfest im Büro, ein Stadtteilfest, die Geburtstagsfeier von Freunden und Verwandten, Partys... zu solchen Gelegenheiten steht man schnell im Blitzlicht einer Kamera. Deshalb ist gute Vorbereitung alles: Zu solchen Anlässen sind bei Frauen ein Outfit, in dem Sie sich wohlfühlen, ein Puder gegen Hautglanz und ein Beeren-farbenes Lipgloss die halbe Miete. Männer können sich bei Puder und Lipgloss zurückhalten, wichtiger ist es, sich den Effekt klar zu machen: Wenn Sie sich in Ihrer Haut wohlfühlen, strahlen Sie das auch auf dem Foto aus. Nicht mal ein Model sieht gut aus, wenn es wie eine Speckschwarte glänzt, deshalb überprüfen Sie gelegentlich ihr Gesicht und pudern bei Bedarf nach. Der Beeren-Ton ist wie kein anderer geeignet, die eigene Lippenfarbe in Pixel-Form zu unterstützen.

Bedingungs-Check

Morgen- oder Abendsonne? Toll, das sind die Lichtverhältnisse, die jedem Gesicht schmeicheln. Neonlicht von einer Seite lässt sie dagegen fahl und alt aussehen, weil jede Erhebung und jede Falte im Gesicht einen Schatten wirft. Zückt dennoch jemand die Kamera, ist eine schnelle Entscheidung gefordert. Wer keine Lust zum Shooting hat, verdrückt sich besser unauffällig rechtzeitig oder sorgt subtil für Unschärfe, wenn der Finger den Auslöser drückt. Drehen Sie den Kopf zur Seite, niesen Sie, bücken Sie sich weg (weil Ihnen z.B. ausgerechnet jetzt Ihr Ring auf den Boden gefallen ist). Ist Ihnen die Foto-Sabotage zu albern, können Sie natürlich auch einfach mitteilen, dass sie jetzt nicht fotografiert werden wollen.

Hier gibts die Profi-Make-up-Tricks von Star-Visagistin Betty Amrhein in der neuen Folge von Life & Harmony:

Schnappschuss-Posen

Die Bedingungen sind günstig? Gut. Jetzt geht es um die richtige Pose. Stellen Sie sich nicht frontal vor die Kamera, sondern seitlich, das lässt jeden schlanker erscheinen. Richten Sie den Blick auf den Raum hinter dem Fotografen und sehen Sie knapp an der Linse vorbei, so vermeiden Sie rote Augen. Machen Sie Ihren Hals lang und lassen Sie sich nicht mit einem „Doppelkinn" ablichten. Bei den typischen "Mannschaftsbildern" sind deshalb die hockenden Positionen in der ersten Reihe ein guter Platz, weil Sie nach oben in die Kamera sehen. Drücken Sie das Kreuz durch, die Schultern nach unten, den Bauch ziehen Sie ein — das sorgt für Körperspannung und Sie sehen wie durch Zauberhand viel dynamischer aus. Ihr Gesichtsausdruck: Lippen locker aufeinander oder leicht geöffnet. Wenn Sie ein 100-Volt-Lächeln haben, zeigen Sie selbstverständlich Ihre Zähne, denn zusammengepresste Lippen sehen unfreundlich und leider auch manchmal dümmlich aus. Ziehen Sie auf keinen Fall nur die Mundwinkel künstlich nach oben, sondern lassen Sie die Augen „mitlachen". Wenn es die Zeit erlaubt, klappen Sie einmal den Kopf nach vorn und schütteln mit den Fingern ihren Haaransatz auf, das verleiht Ihrer Frisur Volumen. Wenn Sie unbedint die Hände in den Hosentaschen vergraben wollen, lassen Sie beim Schnappschuss außnahmsweise nur die Daumen in der Tasche verschwinden und die Finger locker an der Seite, das sieht noch natürlicher aus, als zwei vereinzelte Daumen, die auf Bildern oft verloren und wie "abgeschnitten" wirken.

Objektive von allen Seiten: Blake Lively beim Posing vor den FotografenObjektive von allen Seiten: Blake Lively beim Posing vor den Fotografen

Berührungsängste abbauen

Kaum ist die Linse einer Kamera auf Sie gerichtet, fühlen Sie sich irgendwie unwohl? Keine gute Voraussetzung für einen gelungenen Schnappschuss, denn man wird es Ihnen ansehen. Heraus kommt oft ein verkrampfter statt ein natürlicher Gesichtsausdruck, seltsam verdrehte Handhaltungen und ein eher mitleiderregendes Gesamtbild. Das muss nicht sein. Üben und trainieren Sie mit einer Person Ihres Vertrauens, bis sich Ihre Kamera-Scheu verliert. Je mehr Übung Sie haben, desto natürlicher wirken die Bilder. Ihnen fallen keine Posen ein, die Sie ausprobieren können? Schauen Sie sich Stars auf dem Roten Teppich an und ahmen Sie die Posen nach (auch wenn Ihnen das übertrieben vorkommt). Sie werden feststellen:  die meisten Stars machen zwar immer das Gleiche - aber sie wissen auch warum.

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