Problemzone Bauch: Styling-Tricks

Ein kleines Bäuchlein hat man sich schnell angefuttert. Doch bis Diät und Trainingsplan die Bestform zurückbringen, ist es praktisch sich mit Styling-Tricks zu behelfen. Mit der richtigen Optik lässt sich die Problemzone Bauch mühelos kaschieren und Sie müssen dabei auch nicht auf die neuesten Trends verzichten.

Mit dem richtigen Styling kann man sein Bäuchlein optisch wegmogeln (Bild: Thinkstock)Mit dem richtigen Styling kann man sein Bäuchlein optisch wegmogeln (Bild: Thinkstock)

Farbe, Muster, Stoffe, Schnitte, Accessoires – das sind fünf entscheidende Faktoren beim Styling und gleichzeitig sind es die Rädchen an denen Sie drehen können. Nutzen Sie sie für eine perfekt geformte Silhouette.

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Dazu muss man wissen, was die Blicke anzieht. Grundsätzlich sieht der Betrachter automatisch dorthin, wo am meisten passiert, also dahin, wo sich die knalligste Farbe, das größte Muster, der auffälligste Stoff oder die Applikationen auf dem Stoff, der tiefste Ausschnitte und die Accessoires befinden. Alles was dagegen in gedeckter Farbe gehalten ist, tritt optisch in den Hintergrund.

Das sollten Sie tragen: Kurze Oberteile sowie extrem enge Tops sind tabu. Sie bringen den Bauchspeck gnadenlos zur Geltung und sind absolut unvorteilhaft. Um ein Bäuchlein zu kaschieren, eignet sich bei Kleidchen und Oberteilen der Empire-Style . Diese Schnitte sind nicht auf Taille gearbeitet, sondern unterhalb der Brust angesetzt. Somit wird die Brust betont und der Bauch gefällig umschmeichelt. V-Ausschnitte ziehen den Körper optisch in die Länge und die Blicke werden automatisch zum Dekolleté gelenkt. Die A-Form bei Oberteilen (oben schmal, unten weiter) lässt sich gut mit schmalen Hosen oder gerade geschnittenen Röcken kombinieren. Je nachdem, wie sich Ihre Beine präsentieren lassen, kann der Rock knielang oder kürzer sein. Beim Material greifen Sie zu leichten Stoffen. Verzichten Sie auf glänzende Stoffe wie Satin in hellen Tönen, diese betonen jede kleine Körperrundung und lassen den Bauch dicker wirken, als er ist. Tragen Sie aber auch keine dicken und starren Stoffe, die tragen viel zu sehr auf. Wie wäre es im Winter mit einem lockeren kuscheligen Pullover, oder der Kombination aus lockeren Bluse und taillierter dunkleren Jacke darüber? Von Unterwäsche, der sogenannten Shapeware kann man sich ebenfalls einen günstigen Effekt versprechen - Stützmieder und Bauchweg-Unterhosen sind ultimative Kaschiertalente.

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Das sollten Sie nicht tragen: Vor allem sollten Sie es vermeiden, den Schichtlook zu übertreiben. Zwei Schichten sind völlig ok, ab drei Schichten trägt er auf. Knalliges Rot, Pink und Neontöne sollten Sie genauso vermeiden, wie große, auffällige Muster, große Tupfen und Streifen. Das heißt nicht, dass Sie nur noch zu schwarzen oder dunkeln Farben greifen sollen, achten Sie nur darauf, dass zum Beispiel ein Prinzaufdruck nicht am Bauch sondern am Dekolleté platziert ist. Tragen Sie bunte Shirts und ziehen Sie einen Blazer oder eine Strickjacke in der Farbe der Hose darüber, das gibt ebenfalls Länge. Hüfthosen sind problematisch, weil schon bei einem Minibäuchlein und leicht kleinen Hüftröllchen Quetschalarm besteht. Je höher der Schritt gehalten ist, desto flacher drückt die Hose das Bäuchlein optisch.

Mit Accessoires richtet man den Blick auf die Stellen, die man betonen möchte. Gerade in kühleren Jahreszeiten hat man eine Riesenauswahl: Taschen, Gürtel, Tücher, Schmuck, Hüte, Caps, Mützen, Handschuhe, Schals, Tücher, Nagellack. Ein Beispiel: Ein Gürtel um die Hüfte getragen, betont die Hüfte, eine Gürtel in der Taille betont die Taille. Ein Schal, der um den Hals getragen wird und dessen Enden lang herunterhängen kaschieren den Bauch, weil die langen Enden den Körper optisch strecken und länger und schmäler erscheinen lassen. Das gleiche gilt für lange Schmuckketten. Akzentfarbe an Schuhen, Handtaschen, Mützen oder Haarbändern verdrängen den Blick auf die Körpermitte. Aber Achtung: Zuviel Accessoires können einen Look auch überladen.

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