Burnout vermeiden

Gelassenheit, so formulierte im 19. Jahrhundert die österreichische Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach, sei eine anmutige Form des Selbstbewusstseins. Gelassenheit ist zweifelsfrei eine wichtige Tugend, macht sie doch das Leben leichter. Aber im Job, wo einem ein autoritärer Chef und anstrengende Kollegen das Leben schwer machen können, ist es eine andere Sache, die Contenance zu bewahren. Hier ein paar Tipps für mehr innere Ruhe im Berufsalltag.

Kennen Sie die Warnsignale, die auf Burnout hindeuten? (Bild: Thinkstock)Kennen Sie die Warnsignale, die auf Burnout hindeuten? (Bild: Thinkstock)

Mit Selbstwertgefühl den Tyrannen die Stirn bieten
Sicherlich, es gibt Chefs, die Tyrannen sind und ihre Machtposition selbstgerecht ausnützen. Da ist es schwierig, cool zu bleiben und die Emotionen in Schach zu halten. Besinnen Sie sich daher auf Ihr Selbstwertgefühl: Überlegen Sie, welche Optionen Sie haben — außer einer Kündigung. Was hält Sie eigentlich in der Firma? Das Geld? Die Karriereperspektiven? Angst und Ohnmacht sind jedenfalls keine respektablen Motive, sich weiter zu quälen. Versuchen Sie, sich den Ärger über Ihren Vorgesetzten nicht anmerken zu lassen. Konzentrieren Sie sich lieber auf sich selbst und machen Sie sich unentbehrlich.

Burnout: Warnsignale erkennen und richtig behandeln:

Respektlosen Umgang mit Fassung ertragen
Menschen, die in höheren Positionen sind als Sie, lassen einen diesen Status der Überlegenheit gerne spüren. Respektlos bestimmen sie über Ihre Zeit, bestellen Sie zu einem Meeting und lassen Sie warten und warten und warten. Oder aber man lässt Sie nicht ausreden oder blickt während Ihres Vortrags, den Sie mühevoll vorbereitet haben, immer wieder auf die Uhr. Solche Zeichen aus der Chefetage sind natürlich frustrierend. Sie haben eigentlich nur die Möglichkeit, sich damit zu arrangieren und sich einmal mehr auf Ihr Selbstwertgefühl zu besinnen. Zeigen Sie der Provokation einfach die kalte Schulter und weiterhin viel Engagement.

Miesepetern aus dem Weg gehen
Nicht nur der Chef, auch böswillige Kollegen können einem das Leben im Büro ganz schön vermiesen. Es ist absoluter schlechter Stil, über Kollegen zu lästern. Noch schlimmer sind Nörgler, die es lieben, von den Fehltritten und Misserfolgen der Anderen zu erzählen. Lassen Sie sich von diesen negativen Menschen nicht auf deren Seite ziehen, sondern ignorieren Sie deren Boshaftigkeit und Übellaunigkeit. Auch gut: Auf negative Aussagen mit positiven Erkenntnissen reagieren. Wenn sich ein Kollege etwa über die andere Abteilung beklagt, könnten Sie kontern, dass diese einem großen Druck ausgesetzt ist.

Zeitdruck keine Chance geben
Zeitdruck ist in unseren schnelllebigen Zeiten ein wichtiges Thema, denn kaum einer ist vor ihm gefeit — für die meisten Arbeitnehmer gehört Zeitdruck inzwischen zum Alltag. Allerdings bringt Stress einen nicht weiter, wichtige Aufgaben und ein konzentriertes Arbeiten brauchen Besonnenheit. Daher ist es wichtig, für sich selbst realistische Zeitpläne zu erstellen. Generell gilt: Machen Sie sich nicht unnötig Stress, denn alles schneller zu erledigen ist nicht unbedingt besser. Überlegen Sie vielmehr, welche Aufgaben wirklich dringend sind, und behalten Sie den Blick für das Wesentliche. Sollte Ihr Chef Sie in unvermeidbaren Zeitdruck bringen, indem er kurzfristig eine Dienstreise oder ähnliches anberaumt, obwohl Sie noch alle Hände voll zu tun haben, werden Sie nicht nervös, sondern gestehen Sie sich ein, dass Sie eh nicht alles schaffen können. Das Arbeitstempo zu erhöhen ist der falsche Weg, der am Ende nur in einer Sackgasse enden wird. Zuviel Stress macht nämlich krank - und das ist kein Job der Welt wert.

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