Wie Sie 2013 endlich den perfekten Partner finden!

Gemeinsam aufwachen, verliebte Blicke, prickelnder Sex, als Paar den Alltag meistern: Viele tolle Männer und Frauen wünschen sich nichts mehr als eine feste Beziehung - und scheitern doch immer wieder am großen Glück. Woran liegt das? Wie findet man den richtigen Partner? Und vor allem: Wie erkennt man, ob der andere es ernst meint? Wir haben bei einer Paarberaterin nachgefragt - damit Sie 2013 Ihr großes Liebesglück finden.

Wo bleibt der Richtige? (Foto: Thinkstock)Wieso hat es wieder nicht geklappt? (Foto: Thinkstock)

Diplom-Psychologin Lisa Fischbach hat eine eigene Praxis in Hamburg und arbeitet als Expertin für Partnersuche bei einer großen deutschen Online-Partnervermittlung. Sie weiß, worauf es bei einem erfolgreichen Flirt ankommt und gibt Tipps für eine effektive Partnersuche.

Frau Fischbach, woran liegt es, dass so viele Männer und Frauen unfreiwillig Single sind? Haben sie zu hohe Ansprüche? Sind sie zu eingefahren?
Lisa Fischbach: Sowohl als auch. Viele Singles stehen sich bei der Partnersuche selbst im Weg. Frauen verhalten sich oft abwartend, überlassen den Männern den ersten Schritt und damit das Risiko, sich einen Korb einzufangen. Doch wer sich nur finden lässt, verringert seine Chancen deutlich. Viele Suchende halten außerdem nur nach dem perfekten Traumpartner Ausschau. Besonders Frauen verstricken sich in hohen Erwartungen an Mr. Right. Männer geben als häufigsten Grund fürs Singleleben ihre eigene Schüchternheit an.

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Inwieweit ist man selbst schuld daran, dass es nicht klappt?
Lisa Fischbach: Wer dem Trugschluss aufsitzt, dass nur ein perfekter Partner eine perfekte Partnerschaft garantiert und ideal zu einem passt, schließt viele Kandidaten vorschnell aus. Ein ganz normaler Partner mit Schwächen und Fehlern, mit dem man durchaus glücklich werden kann, hat dann überhaupt keine Chance. Seien Sie mutig! Gehen Sie ohne Vorbehalte in eine Beziehung und schauen Sie, was sich gemeinsam daraus entwickelt. Viele Menschen suchen sich auch unbewusst immer wieder denselben Typ Mann bzw. Frau aus, mit dem die Partnerschaft von vorne herein zum Scheitern verurteilt ist. Hinter diesen negativen Beziehungsmustern kann eine stark ausgeprägte Bindungssangst stecken.

Wie  kann man aus diesem Muster ausbrechen? Was kann jeder bei sich selbst verändern?

Lisa Fischbach: Betrachten Sie Ihre bisherigen Beziehungen und analysieren Sie, welche Rolle Sie und Ihr Partner darin eingenommen haben. Dabei sollten Sie sich selbst gegenüber wirklich ehrlich sein! Ziehen Sie Bilanz, was Sie in Ihren früheren Beziehungen nicht glücklich gemacht hat. Das ist der erste Schritt, um eine positive Veränderung zu bewirken.

Wie kann man sich motivieren, wenn man eigentlich keine Energie mehr hat, sich wieder neu auf jemanden einzulassen?

Lisa Fischbach: Wer sich so fühlt, hat noch mit offenen Wunden aus alten Verletzungen zu kämpfen. Die müssen erst in Ruhe heilen, bevor überhaupt wieder ausreichend Offenheit für eine Partnerschaft entstehen kann. Ich kann nur davor abraten, sich mit Altlasten in eine neue Beziehung zu stürzen! Kümmern Sie sich in Ihrer Singlephase lieber gut um sich selbst und stärken Sie Ihre eigene Zufriedenheit und Unabhängigkeit. Damit wachsen auch wieder die Lust und der Mut für einen neuen Anlauf.

Selbstbewußtsein: So gehen Sie erfolgreich auf Partnersuche

Wo und wie findet man potentielle Partner, die ebenfalls an einer festen Beziehung und nicht nur an einer Affäre interessiert sind?
Lisa Fischbach: Wichtigste Regel: Im richtigen Teich fischen. Wenn Sie im Internet suchen, wählen Sie nur seriöse Angebote, die sich auf ernsthafte Partnerschaften spezialisiert haben. Dort ist die Eingangsschwelle hoch, die Profile werden von Hand geprüft und ein psychologischer Test ist Voraussetzung für die anschließenden Partnervorschläge. Für schnelle Jäger ist das viel zu aufwendig. Ansonsten hilft im Freundeskreis oder beim Ausgehen langsames Kennenlernen, um zu schauen, welche Absichten hinter möglichen Avancen stecken.

Wie soll man sich verhalten, wenn man dann tatsächlich jemanden kennenlernt, der/die einem gefällt? Wie flirtet man richtig?
Lisa Fischbach: Beim Flirten für Männer gilt: Runter vom Gaspedal! Viele männliche Eroberer haben ein zu schnelles Tempo beim Kennenlernen, was Frauen eher in den Rückzug treibt. Frauen dagegen neigen zu einer verschlossenen Körpersprache oder verhalten sich unbewusst abweisend. Bei Interesse also besser mit Blickkontakten und herzlichem Lachen offene Signale senden. Insgesamt geht es beim Flirten darum, eine lockere Atmosphäre zu schaffen, in der man sich in Ruhe beäugen kann. Sich für den anderen interessieren, von sich selbst etwas preisgeben und dabei Humor zeigen – das ist die beste Mischung.

Was sollte man keinesfalls tun, wenn man gerade jemanden kennenlernt und eine feste Beziehung will?

Lisa Fischbach: Auch wenn es direkt von Beginn an prickelt, sollte Sie beim ersten Date höchstens küssen und nicht gleich miteinander im Bett landen. Leider wird eine solche Gelegenheit von vielen Männern nach wie vor als leichte Nummer missverstanden, aus der selten etwas Ernstes wird. Auch Gejammer über das Single-Dasein oder Lästereien über die Ex-Partner gehören nicht zum ersten Date. Ebenso tabu: Geldthemen, persönliche Wehwehchen, Krankheiten oder Problemzonen.

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Wodurch und wann erkennt man, ob jemand es wirklich ernst meint und zu einem passt?
Lisa Fischbach: Das ist individuell ganz verschieden. Viele hätten am liebsten bereits nach zwei, drei Treffen Klarheit für die Zukunft. Das ist nicht möglich! Lassen Sie sich beim Kennenlernen Zeit. Wenn der Kontakt an Intensität zunimmt, beide sich immer mehr öffnen, die Emotionalität wächst und beide dem anderen Einblicke in ihr Leben, in ihren Freundeskreis oder sogar in ihre Familie geben, dann stehen die Zeichen auf Liebe. Der beste Ratgeber ist noch immer Ihr eigenes Bauchgefühl!

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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