Sozialer Jetlag: Der alltägliche Stress

Jeden Morgen, wenn der Wecker klingelt, fühlen Sie sich müde und groggy? Sie arbeiten lange und sind den darauffolgenden Tag durchgehend erschöpft? Am Wochenende verkriechen Sie sich, um Schlaf nachzuholen? Vorsicht, vorsicht! Möglicherweise sind Sie von einem modernen Leiden des 21. Jahrhunderts betroffen: dem sozialen Jetlag.

Die zahlreichen Herausforderungen im Alltag können ganz schön zermürben (Bild: thinkstock)Die zahlreichen Herausforderungen im Alltag können ganz schön zermürben (Bild: thinkstock)

Gemeint ist damit ein ernstzunehmendes Problem unserer Gesellschaft, die zunehmend Schwierigkeiten hat, die alltäglichen Herausforderungen zu meistern. Nach Informationen der britischen „Daily Mail" sind etwa 80 Prozent der Bevölkerung vom sozialen Jetlag betroffen. Lange Arbeitzeiten, Koffein- und Nikotinkonsum, das Gefühl, über Handy immer verfügbar und up to date sein zu müssen — all diese Dinge tragen zum sozialen Jetlag bei.

Natürliche Schlafmittel: So essen Sie sich müde!

Die Symptome ähneln dem des Reise-Jetlags: Tagsüber ist man schläfrig, nachts unruhig und irgendwie fühlt man sich neben der Spur. Während man den „normalen" Jetlag jedoch nach wenigen Tagen wieder los ist, halten die Symptome beim sozialen Jetlag dagegen hartnäckig an. „Das Problem ist, dass der soziale Jetlag bei vielen von uns eine chronische Erkrankung geworden ist. Wir geben unseren Körpern nie die Möglichkeit, sich zu regulieren", so Russell Foster, der eine Professor für Neurowissenschaft an der Universität Oxford hält, gegenüber der „Daily Mail".

Vor allem die Tatsache, dass unser Tagesrhythmus nicht mehr nur durch das Sonnenlicht bestimmt wird, könne unseren Biorhythmus auf Dauer stark durcheinander bringen. Unser Verdauungssystem soll nachts, wenn wir noch arbeiten, ebenfalls aktiv sein. Und auch unsere Muskeln sollen auf Hochtouren arbeiten, wenn sie eigentlich „schlafen" wollen. Um unsere innere Uhr zu überlisten, stimulieren wir unser Gehirn mit Kaffee und Zigaretten. Und irgendwann fühlen wir uns einfach nur noch müde, gereizt und unausgeglichen.

Optimismus: Zuversicht oder Selbsttäuschung?

Der soziale Jetlag kann ernsthafte, gesundheitliche Probleme mit sich bringen, da mit ihm der Konsum von Zigaretten, Alkohol und Koffein weiter ansteigt. Auch die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht nimmt zu. Um den sozialen Jetlag loszuwerden, sei es wichtig, bestimmte Abläufe in unserem Alltagsleben zu verändern. Foster rät: „Wenn man weiß, dass man Nahrung nachts schlechter verdauen kann, dann sollte man seine Essgewohnheit ändern."

Auch sollte man sich ausreichend dem Sonnenlicht aussetzen — beispielsweise durch Joggen am Morgen. So halte man sich fit und fördere den Schlaf-Wach-Rhythmus. Unabdingbar sei es aber, beim Schlaf endlich Prioritäten zu setzen. „Schlaf ist das erste Opfer, das unser hektisches Leben einfordert. Aber er ist nicht nur für unsere Gesundheit wichtig, sondern auch, damit wir bei der Arbeit und im Leben gut funktionieren."

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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