Schweigen ist Gold: Fünf Dinge, die Sie niemals verraten sollten

Sie kennen das bestimmt auch: Man führt eine interessante Unterhaltung, trinkt vielleicht das eine oder andere Glas Wein, und auf einmal wird man redseliger, als einem im nüchternen Zustand lieb wäre. Zu spät kommt Erkenntnis, dass man mehr preisgegeben hat, als gut ist: Manche Intima gehört einfach nicht auf dem Präsentierteller! Offenheit ist ja schön und gut, aber folgende Dinge sollten Sie immer und unbedingt für sich behalten.

Manche Dinge sollte man einfach für sich behalten (Bild: thinkstock)Manche Dinge sollte man einfach für sich behalten (Bild: thinkstock)

Finanzen
Ob Sie nun stinkreich oder eine arme Kirchenmaus sind, Ihre finanzielle Situation geht niemanden etwas an. Sie selbst mögen sich zwar nichts dabei denken, frei von der Leber weg über Ihren Weihnachtsbonus oder der fette Gehaltserhöhung zu sprechen — Ihr Umfeld aber könnte den Eindruck gewinnen, Sie wollten angeben. Umgekehrt verhält es sich übrigens nicht besser: Jammern Sie ständig über die Misere, in die Lohnsteuerrückzahlungen Sie gerissen haben, vermitteln Sie unter Umständen das Gefühl, Sie wären auf Betteltour.

Privates bei der Arbeit
Klar ist es ganz gut für's Arbeitsklima, ab und an mal einen kleinen Schwank aus dem Privatleben einzubauen — das bricht das Eis und nimmt dem Büroalltag ein wenig die Strenge. Dabei gilt es jedoch, unbedingt zu differenzieren: Ihrem Kollegen von den Punkten zu erzählen, die bei Ihnen zuhause schon des Öfteren zu einem Ehestreit geführt haben, geht zu weit. Beiläufig das neue Sushi-Restaurant zu erwähnen, von dem Sie und ein paar Freunde neulich so begeistert waren, ist absolut in Ordnung.

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Ihre sexuellen Fantasien
Man darf natürlich offen über Sex reden, doch übertreiben Sie es dabei nicht. Ihre Freunde wollen im Zweifelsfall nicht wissen, dass Sie liebend gerne mal gleichgeschlechtliche Erfahrungen machen würden oder bei der Selbstbefriedigung an Ryan Gosling denken. Vor allem im Kreise Ihrer Familie sollten Sie sich intime Details schräger Gelüste strengstens verkneifen, andernfalls bringen Sie Ihre Lieben in eine mehr als unangenehme Situation.

Ungelegte Eier
Sie haben DIE Geschäftsidee und wollen am liebsten ganz stolz jedem davon erzählen? Davon ist entschieden abzuraten! Nicht nur, dass Ihre ehrgeizigen Pläne längst nicht finalisiert sind und mit ein wenig Arbeit am Konzept gleich viel überzeugender daherkommen würden — wenn die Idee wirklich gut ist, erkennen das sicherlich auch Ihre Zuhörer, und ohne Ihr Patent darauf kann sie theoretisch auch sonst wer erdacht haben. Erzählen Sie am besten nur, was in trockenen Tüchern ist. Und auch das nur wahren Freunden.

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Negative Gefühle
Die zickige Kollegin geht Ihnen wieder einmal so richtig auf den Geist, der Zeitungsverkäufer hat Ihnen zum wiederholten Mal uncharmant hinterhergepfiffen, und Sie sind sich ganz sicher, dass Ihre beste Freundin Ihren Lieblingsschal nicht verloren hat, sondern heimlich trägt? Mag sein, behalten Sie es dennoch für sich. Sich Boshaftigkeiten über Leute zusammenzuspinnen, lädt Sie selbst bloß mit destruktiver Energie auf — besonders, wenn Sie Ihre negativen Empfindungen auch noch artikulieren! Bleiben Sie also immer positiv, auch in den Augen und Ohren von Dritten kommen Lästerattacken alles andere als gut an.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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