Richtig entspannen: So entkommen Sie dem Alltagsstress

Wir leben in einem Zeitalter, in dem der Stress die meisten fest im Griff hat. Wenn die Anforderungen des Alltags unsere Ressourcen übersteigen, kann die ständige Überbelastung schnell zum Dauerzustand und damit gesundheitsgefährdend werden. Um das zu verhindern, ist es wichtig, dass auch die nötige Entspannung nicht zu kurz kommt — und zwar nicht erst, wenn es schon zu spät ist. Hier sind einige Anregungen, wie Sie auch im Alltag kleine Entspannungsmomente einbauen können.Kurzurlaub vom Stress: Tief durchatmen und sich an einen schönen Ort träumen (Bild: thinkstock)Kurzurlaub vom Stress: Tief durchatmen und sich an einen schönen Ort träumen (Bild: thinkstock)

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Einfach mal durchatmen
Es mag banal klingen, aber lernen Sie, richtig zu atmen. Im Alltag ist unsere Atmung meist schnell, flach und derart automatisiert, dass wir nicht darüber nachdenken. Um zu entspannen, sollten Sie Ihren Fokus jedoch häufiger auf das bewusste Ein- und Ausatmen legen. Wenn Sie das Bedürfnis einer (Stress-) Auszeit verspüren, stellen oder setzen Sie sich aufrecht hin, legen Sie eine oder beide Hände auf den Bauch, atmen Sie langsam und tief dagegen und konzentrieren Sie sich auf das Heben und Senken Ihrer Bauchdecke. Am effektivsten ist das Atemtraining für zwischendurch natürlich an der frischen Luft.

Der Weg ist das Ziel
Versuchen Sie, den Weg zur oder von der Arbeit zu nutzen, um sich langsam auf den Tag einzustimmen oder davon abzuschalten. Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln bietet sich an, einfach mal nichts zu tun, aus dem Fenster zu schauen, den Gedanken nachzuhängen, zu träumen oder ein gutes Buch zu lesen. Auch Autofahrer können beispielsweise einen unliebsamen Stau nutzen, um entspannender Musik oder einem Hörbuch zu lauschen, durchzuatmen oder einfach, um an etwas Schönes, wie beispielsweise die Feierabendpläne, zu denken.

Dem Stress davonrennen
Anspannung als das Gegenteil von Entspannung betrifft nicht nur unseren Geist und unsere Psyche, sondern eben auch den Körper. Den Großteil des Tages verbringen viele Menschen in der gleichen — nicht selten ungesunden — Körperhaltung. Um auch unserem Bewegungsapparat etwas Entspannung zu verschaffen, sollten Sie darauf achten, sich in regelmäßigen Abständen zu recken und zu dehnen. Entspannen Sie ihre Schultern, strecken Sie die Arme von sich und lockern Sie auch ihre Gesichts- und Kiefermuskulatur. Generell erweist sich Bewegung als äußerst stressreduzierend: Im Alltag kann es also schon effektiv sein, einfach mal die Rolltreppe links liegen zu lassen und die Treppe zu nehmen oder sich in der Mittagspause die Beine zu vertreten und eine Runde um den Block zu gehen. Langfristig ist regelmäßiger Sport jedoch die beste Maßnahme, um Stress abzubauen. Ob Yoga oder Kickboxen — Sport hält nicht nur den Körper gesund, sondern macht uns auch psychisch resistenter gegen die kleinen Widrigkeiten des Alltags.

Den Alltag wegmassieren
Gönnen Sie sich regelmäßig eine Massage — am besten von einem professionellen Masseur — um die Verspannungen in Nacken, Schultern und Rücken zu lösen. Sollte es Ihre Zeit momentan nicht zulassen, kann auch schon eine kurze Selbstmassage kleine Wunder bewirken: Erspüren Sie verhärtete Muskeln und pressen Sie mit dem Finger dagegen oder kneten Sie ihre Nacken- und Schultermuskeln durch. Eine Kopf- und Gesichtsmassage kann auch Kopfschmerzen lindern. Wer unter chronischen Verspannungen leidet, sollte jedoch lieber eine Physiotherapie in Erwägung ziehen. Auch die Wärme eines Vollbads bietet Entspannung für unsere Muskeln — angereichert mit ätherischen Ölen wirkt es sich auch beruhigend auf unser Gemüt aus.

Eine wohltuende Massage löst Muskelspannungen und fördert die Erholung (Bild: thinkstock)Eine wohltuende Massage löst Muskelspannungen und fördert die Erholung (Bild: thinkstock)

Das Sozialleben nicht vernachlässigen
Auch wenn man dazu neigt, sich nach einem anstrengenden Tag lieber einigeln zu wollen und einfach nichts zu tun, ist dies auf lange Sicht kein wirklicher Ausgleich zum stressigen Alltag. Auch faulenzend auf der Couch schleichen sich schnell Gedanken an Probleme oder Sorgen ein. Daher sollte Ihr Sozialleben nicht zu kurz kommen: Auch wenn der innere Schweinehund erst überwunden werden will, kann man doch immer noch am besten im Kreis von Freunden oder der Familie abschalten. Ob ein gemütlicher Plausch mit der besten Freundin, ein Kinobesuch oder auch mal wieder eine durchfeierte Nacht — schaffen Sie sich Freiräume, in denen Sie auf andere Gedanken kommen können. Auch ein Hobby, dem Sie regelmäßig nachgehen, kann helfen, den Alltagsstress für eine Weile zu vergessen und neue Energie zu tanken.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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