Reisen auf den faszinierendsten Gewässern der Welt

Die Welt ist voller faszinierender Orte, die mit neuen Erfahrungen locken. Hier stellen wir drei Reisen vor, die Ihr Leben und Bewusstsein erweitern werden. Durchqueren Sie den Amazonas mit einem Dampfer, gleiten Sie mit einem Holzboot den Mekong hinab oder erleben Sie die endlose Weite norwegischer Fjorde.

Fischer auf dem Mekong (Bild: PR)Fischer auf dem Mekong (Bild: PR)

Mit dem Flussdampfer durch den Dschungel Südamerikas
Wenn man auf der weiten Wasserfläche des schlammigen Stroms dahingleitet, vergisst man leicht, dass dies der größte Fluss der Welt ist. Der Amazonas entspringt den peruanischen Anden und fließt über 6000 Kilometer weit bis in den Atlantik. Mit seinen Nebenflüssen aus Bolivien, Ecuador, Kolumbien und Venezuela bildet er ein Stromsystem, das sich über die ganze Nordhälfte Südamerikas erstreckt. Große Luxusschiffe befahren den Amazonas auf seiner ganzen Länge, doch auf einem traditionellen Doppeldecker-Flussdampfer ist das Reisen viel persönlicher, ungezwungener und dichter an der reichen Tier- und Pflanzenwelt des Regenwaldes. Von Deck kann man Kinder beim Spielen beobachten, einheimische Fischer werfen ihre Netze aus oder paddeln in ihren Booten kniend vorbei. Die überwältigende Tierwelt zeigt sich vor allem frühmorgens und abends: Amazonasdelphine, Kaimane, Alligatoren, Papageien kann man direkt vom Boot aus sehen. Affen, Leguane und Riesenschmetterlinge bekommt man eher bei Landausflügen zu Gesicht.

Beste Reisezeit
Die Hochwassersaison im April und Mai ist ideal, um Vögel zu beobachten. In der Niedrigwasserzeit (Juli bis Februar) sind manche Orte nicht erreichbar, dafür kommen viele Tiere zum Trinken ans Flussufer.

Reisedauer
Die meisten Kreuzfahrten dauern acht Tage und befahren den unteren Abschnitt des Stroms. Mehr Informationen unter: www.amazonasreisen.de, und www.südamerika-naturreisen.de.

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Den Mekong hinab
Aus Tibets Höhen windet sich der mächtige Mekong über 4000 Kilometer weit durch sieben Länder. Am schönsten ist er da, wo er durch die dunstverhangenen Hügel von Laos fließt. Wer die Landschaft wirklich kennenlernen will, nimmt statt eines dröhnenden, PS-starken „speed boats" lieber ein buntes, hölzernes „slow boat". Hat man sich erst an das Tuckern des Heckmotors gewöhnt, kann man stundenlang die vorbeiziehenden Hügel und Reisfelder betrachten und seine Gedanken schweifen lassen. Ein bald vertrautes Bild sind die fröhlich winkenden Kinder, die nahe der kleinen Fischerdörfer am Fluss spielen. Unterwegs warten ein paar faszinierende Sehenswürdigkeiten: zum Beispiel die Kalksteinhöhlen von Pak Ou, wo Hunderte von Buddhastatuen aller Formen und Größen aus dem Dunklen blicken. Ziel der Reise ist Luang Prabang, das dank seiner eleganten Kombination aus französischer Kolonialarchitektur und traditioneller laotischer Bausubtanz von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Beste Reisezeit
In der kühlen Trockenzeit zwischen Dezember und Februar. Mehr Informationen unter: www.mekong-reisen.de und www.visit-mekong.com.

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Norwegens Fjorde
Gletscher formten vor rund drei Millionen Jahren die steilwandigen Trogtäler der norwegischen Fjorde. Hunderte dieser schmalen, gewundenen Buchten erstrecken sich über Norwegens Westküste vom Europäischen Nordmeer bis tief ins Binnenland hinein. Die spektakulärste Reise führt durch den Sognefjord: „Der König der Fjorde" ist mit 204 Kilometern der längste und mit 1308 Metern der tiefste Fjord des Landes. Das kleine Schiff tuckert durch stilles Wasser im Schatten hoch aufragender Steilhänge und dichter Nebelwälder. Wasserfälle stürzen senkrecht Felswände hinab, und Bilderbuchdörfer mit roten Holzhäusern und weißen Kirchtürmen kleben am Ufer. Ob bei Sommersonne oder Winterregen, die unvergleichliche Schönheit und Größe  der Fjorde ist eine überwältigende Erfahrung. Und mit etwas Glück entdeckt man Seehunde am Ufer. Zur Küste gelangt man mit einem Zug nach Mydral an der Strecke Oslo-Bergen und weiter mit der Flamsbahn.

Beste Reisezeit
Die oft sonnigen Monate Mai bis September sind die touristische Hauptsaison. Die langen, dunklen Winter versprechen dagegen wildromantische Sturmatmosphäre. Mehr Informationen unter: www.songefjord.no, www.norwaynutshell.com

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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