Männer suchen in Frauen ihr Ebenbild (oder das ihrer Mutter)

Gegensätze ziehen sich an? Von wegen: Wie eine Studie des „Institut des Sciences de l'Evolution" in Montpellier beweist, verlieben sich die Herren der Schöpfung vor allem in Frauen, die ihnen optisch ähneln.

Augen auf bei der Partnerwahl: Männer suchen ihr Ebenbild (Bild: thinkstock)Augen auf bei der Partnerwahl: Männer suchen ihr Ebenbild (Bild: thinkstock)

Hundert Männern wurde eine Auswahl von Fotos verschiedener Frauen vorgelegt, aus denen sie ihre Favoritinnen auswählen sollten. Jeweils vier der ausgewählten Bilder wurden darauf mithilfe von Bildbearbeitungsprogrammen so verändert, dass die Frauen den Männern mal mehr, mal weniger ähnlich sahen. Das Ergebnis: 37 Prozent der Teilnehmer fanden diejenige Kandidatin am attraktivsten, mit der sie selbst optisch die meisten Übereinstimmungen hatten.

Doch die Ergebnisse sollten die Damenwelt nicht allzu sehr beunruhigen: „Das hat weniger mit Selbstverliebtheit zu tun als mit der bequemen Bevorzugung des Gewohnten", bestätigt die Beziehungsexpertin Jean Hannah Edelstein der britischen Zeitung „Dailymail" im Interview.

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Ferner wurden am „Institut des Sciences de l'Evolution" Fotos von Eheleuten auf Gemeinsamkeiten im Bereich der Gesichtszüge, Haar- und Augenfarbe untersucht. Das Ergebnis: Die Paare hatten weitaus mehr Ähnlichkeiten miteinander als andere Versuchsteilnehmer, die in keiner romantischer Beziehung zueinander standen. Die Forscher wollen die Untersuchungen nun ausweiten und überprüfen, ob sich das Phänomen nur in der westlichen Welt beobachten lässt oder ein global gültiges Phänomen ist.

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Den Anstoß für die Untersuchung gaben Ergebnisse einer ungarischen Studie von 2008, aus der hervorging, dass Frauen bei der Partnersuche auf optische Gemeinsamkeiten mit ihrem Vater achten. Und auch umgekehrt stellte sich damals heraus, dass Männer bevorzugt nach Frauen suchen, die in Sachen Gesichtszügen und Haut- und Haarfarben Ähnlichkeiten mit der eigenen Mutter aufweisen. Doch nicht nur Jean Hannah Edelstein weiß: „Letztendlich basiert eine funktionierende Partnerschaft natürlich auf weitaus mehr als dem äußeren Erscheinungsbild."

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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