Im Kampf gegen die Kälte: Was wirklich warm hält!

Das beste Mittel gegen eisige Winterkälte: Schön dick einpacken, bevor die Schneeballschlacht beginnt. Aber auch die folgenden Warmmacher sorgen dafür, dass Sie die Winterwunderwelt da draußen ohne Zähneklappern genießen können.

Kuscheln im Schnee  macht besonders glücklich und hält warm (Bild: thinkstock)Kuscheln im Schnee macht besonders glücklich und hält warm (Bild: thinkstock)


Gerade im Winter kann man es wieder hervorragend beobachten: Frauen bibbern, Männer schlendern trotz Kälte mit offenen Jacken durch die Eiseskälte. Warum ist das so? Weil Frauenkörper von Natur aus mehr Fett- und weniger Muskelanteil besitzen als die von Männern. Fett kann Wärme zwar isolieren, zur Wärmeproduktion ist aber Muskelarbeit gefragt. Ein weiterer Grund, warum Frauen schneller frieren: Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes eine dünnere Haut als Männer. Glücklicherweise gibt es ein paar Tricks, wie wir es uns im Winter trotzdem schön warm machen können.

Nüsse
Nüsse sind perfekte Waffen im Kampf gegen eisige Winterkälte. Sie enthalten neben Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen besonders viele gesunde Fettsäuren — und die regulieren die Körpertemperatur. Nüsse sind somit wahre Kraft-Pakete. Die schlechte Nachricht: Die Wärmewirkung bei gebrannten Mandeln auf dem Weihnachtsmarkt wird leider vom enthaltenen Zucker eingeschränkt. Der nämlich lässt den Blutzuckerspiegel Steigen und das kann die Insulinausschüttung destabilisieren — dann friert man sogar noch schneller.

Kommunizieren und kuscheln

Eine Studie der University of Toronto hat ergeben, dass es sich buchstäblich kalt anfühlen kann, wenn man sich aus einer Gemeinschaft ausgeschlossen fühlt. Um weniger zu frieren, sollten wir demnach so oft wie möglich unsere Liebsten um uns scharen und uns mit ihnen ganz köstlich amüsieren. Ebenfalls ganz wichtig im Winter: kuscheln! Das hält warm und macht obendrein glücklich.

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Be-we-gung!
Sport ist immer gut für uns — und im Winter hält uns regelmäßige Bewegung obendrein warm. Dadurch kommt der Kreislauf in Schwung und eine gleichmäßige Durchblutung bis in die Finger- und Zehenspitzen ist gewährleistet. So macht die Schneeballschlacht erst richtig Spaß!

Honig hilft
Ob auf dem Brot, in der Milch oder im Tee: Honig hilft dabei, uns warmzuhalten. Der Grund: Er enthält zahlreiche Polyphenole — pflanzliche Antioxidantien, die aggressive Substanzen abfangen und die Durchblutung fördern. Eine Rege Durchblutung verhindert, dass der Körper draußen im Schnee allzu schnell auskühlt.

Heiß und flüssig
Der Glühwein am Weihnachtsmarkt mag verlockend duften — dauerhaft wärmen kann der enthaltene Alkohol jedoch nicht. Schnaps und Wein sind bei Minus-Temperaturen können uns sogar noch mehr bibbern lassen, weil sie die Blutgefäße weiten. Viel besser ist da heiße Zitrone, deren Vitamin-C-Gehalt zusätzlich das Immunsystem stärkt. Auch frischer Ingwer- oder Rosmarintee wirkt wie eine innere Wärmflasche. Oder wie wäre es mit einer selbstgemachten Hühnerbrühe? So ein Süppchen wärmt nicht nur, sondern lindert auch lästige Erkältungssymptome.

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Hot: Gewürze
Auch die richtigen Gewürze können warm halten — zum Beispiel Ingwer oder Chili. Beide regen den Kreislauf an und erhöhen damit den Blutdruck und die Körpertemperatur. Davon abgesehen fördern Chili und Ingwer die Produktion von Dermicidin — einem antibiotischen Peptid, das die Keimbesiedlung der Haut reguliert und somit die Ansteckungsgefahr in Sachen Wintergrippe verringert.

Ein Vollbad vor dem Schlafengehen
Egal, wie sehr wir uns gegen die Winterkälte wappnen: Nach einem ausgiebigen Winterspaziergang oder einer Schlittenpartie auf Schnee und Eis sind wir trotzdem durchgefroren. Dann gibt es nichts Schöneres als ein heißes Vollbad, das die Körpertemperatur reguliert. Positiver Nebeneffekt: Ein Bad vor dem Schlafengehen sorgt für besonders guten und entspannten Schlaf. Und der ist wichtig, damit wir am nächsten Tag nicht frieren — denn Schlafmangel wiederum führt zu einer Verlangsamung des Pulses und senkt den Blutdruck.