Großes Gehirn, mehr Freunde: Sozialkompetenz ist Kopfsache

Wahre Freunde muss man sich verdienen! Und die Pflege sozialer Kontakte bedarf offenbar großer Gehirnleistung. Bei Menschen mit vielen Freunden ist deshalb eine bestimmte Gehirnregion größer als bei Menschen mit weniger sozialem Anschluss. Das haben Wissenschaftler der renommierten Oxford University herausgefunden.

Großes Gehirn, mehr Freunde: Sozialkompetenz ist Kopfsache (Bild: Thinkstock)Großes Gehirn, mehr Freunde: Sozialkompetenz ist Kopfsache (Bild: Thinkstock)

„Die Größe unseres Gehirns beeinflusst unsere Sozialkompetenz. Und die bestimmt, wie viele Freunde wir haben", fasst Studienmitarbeiterin Dr. Joanne Powell die Ergebnisse in der britischen Tageszeitung „The Telegraph" zusammen.

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40 Probanden nahmen die Wissenschaftler unter die Lupe. Alle Freiwilligen verfügten über einen ähnlichen sozialen Hintergrund. Die Studenten sollten aufschreiben, mit wie vielen Personen sie in einem Zeitraum von sieben Tagen Kontakt hatten.

Zudem wurde die Kompetenz der Versuchspersonen untersucht, sich in andere hineinzuversetzen. Diese gilt als elementare Kompetenz für ein gut funktionierendes Sozialleben und einen großen Freundeskreis. Je besser ausgeprägt das empathische Fingerspitzengefühl, desto größer die Zahl der Sozialkontakte auf der Liste.

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Und desto größer auch das Gehirn. Das zeigte die Vermessung der Aufnahmen der Gehirne der Probanden. Je größer der Freundeskreis, desto größer auch der Präfrontale Cortex, die Gehirnregion direkt über den Augen.

Das Maß an Sozialkompetenz beeinflusst also offenbar die Gehirngröße. „Wir haben herausgefunden, dass Menschen mit mehr Freunden mehr neurales Volumen im Frontallappen des Gehirns aufweisen", so Professor Robin Dunbar gegenüber „The Telegraph".

Insgesamt habe sich der Stirnlappen des menschlichen Gehirns in den letzten 500.000 Jahren stark vergrößert, so der Studienleiter. „Natürlich beeinflussen auch andere Faktoren wie Freizeit, Wohnort, Persönlichkeit und Geschlecht die Größe des Freundeskreises", räumt Dunbar ein. Doch auch diese Faktoren seien zum Teil gehirngesteuert.

Die Ergebnisse der Studie wurden im Magazin „Proceedings of the Royal Society B" veröffentlicht. Finanziert wurden die Forschungsarbeiten unter anderem vom „British Academy Centenary Research Project".

Übrigens: Die Größe unseres Gehirns und die damit verbundene Sozialkompetenz spielt - laut der Studie - bei der Anzahl unserer Facebook-"Freunde" keine Rolle.

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https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/leben/fr%C3%BChlingserwachen-fit-f%C3%BCr-die-flirtsaison-144556691.html

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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