Flach, breit, gut: Das macht Füße glücklich

Wer keine Quetschzehen a la Victoria Beckham kultivieren möchte, der sollte auf eine gesunde Basis achten. Dazu zählt zum einen das richtige Schuhwerk, aber auch ein Besuch beim Arzt Ihres Vertrauens.

Weiß Dr. Gernot Vogels, Fußspezialist aus Düsseldorf und Mitglied beim Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU).

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So machen Sie Ihre Füße glücklich! (Bild: thinkstock)So machen Sie Ihre Füße glücklich! (Bild: thinkstock)


Füße haben heutzutage schlicht zu wenig Platz. „Neben einer gewissen Veranlagung ist das Kernproblem vieler modischer Schuhe, dass sie für einen gesunden Fuß im Grunde zu eng sind und die Ferse deutlich erhöht steht, wodurch der Fuß zusätzlich in die zu enge Schuhspitze hineingepresst wird", so Vogels.

Hoch und spitz — die Killerkombi für den Fuß
Dr. Gernot Vogels: „Der elegante und schöne Damenschuh mit hohem Absatz und vorne eng zulaufender Schuhspitze stellt für den Fuß die größte Gefahr dar. Der große Zeh wird zur Mitte des Fußes abgedrängt (Fachausdruck Hallux valgus), die kleinen Zehen werden nach hinten gestaucht und dabei abgeknickt (Hammerzehen).

Die Mittelfußknochen spreizen sich auf (Spreizfuß) und werden durch die Überstreckung im Zehengelenk vermehrt schmerzhaft belastet. Im Fachjargon nennt man das Metatarsalgie."

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Lockere Kumpel: Ballerina und Flip-Flops
Mehr Raum bekommen Füße im Sommer in Ballerinas oder Flip-Flops. Allerdings bieten die luftigen Leisetreter wenig Halt. Wer empfindliche Sehnen am Fußgelenk hat, muss vor allem in locker sitzenden Flip-Flops aufpassen, nicht umzuknicken.

Weniger Belastung für die empfindliche Haut zwischen den Zehen und besseren Halt bieten Badelatschen mit einem Bügel über allen Zehen (Adiletten). Besser sitzen Ballerinas mit speziellen Einlegesohlen.

In der Einwegvariante aus dem Drogeriemarkt sorgen die nicht nur für ein geruchsneutrales Klima, sondern hindern den Fuß auch am hin und her rutschen.

Nicht immer sind die Schuhe schuld
„Ungünstiges Schuhwerk kann, auch wenn es noch so schön aussieht, den Fuß übermäßig belasten und krank machen. Es gibt aber auch Erkrankungen, welche angeboren sind, oder durch Unfälle oder andere Verletzungen entstehen", erklärt Dr. Vogels.

Ein sogenannter Spreizfuß kann durchaus angeboren sein — auch Männer sind davon betroffen. Vor allem Sportler (Fußballspieler, Langstreckenläufer, Balletttänzer) neigen zu einem vorzeitigen Verschleiß (Arthrose) des Großzehengrundgelenkes, so Vogels.

„In Abhängigkeit von der Ausprägung der Beschwerden kann durch konservative (Einlage, Schuhzurichtung) oder operative Maßnahmen eine Verbesserung herbeigeführt werden.

Mit künstlichen Gelenken wird am Großzehengrundgelenk experimentiert, aufgrund der vergleichsweise großen Belastung ist hier aber der beste Weg noch nicht gefunden worden", so Vogels weiter. Je früher die Fußerkrankung erkannt wird, desto einfacher die Maßnahmen.

Ein Kontrolltermin beim Orthopäden ist also durchaus ratsam. Denn „bei manchen Menschen entwickelt sich aufgrund einer Fehlstatik des Fußes ein komplexes Krankheitsbild, welches das gesamte Skelett über Knie- und Hüftschmerzen, Wirbelsäulenbeschwerden bis hin zu Kopfschmerzen erfassen kann. Hier bedarf es der sorgfältigen Untersuchung durch einen erfahrenen Spezialisten."

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Leichtfüßig durchs Leben
Genauso, wie Sie Ihre Bauchmuskeln trainieren, braucht auch das komplexe Muskelgewebe am Fuß regelmäßige Übungen, um in Form zu bleiben. Besonders gut geeignet sind dafür spezielle Gummibälle aus dem Orthopädiefachgeschäft.

„Häufiges Barfußlaufen auf weichem Untergrund stabilisiert die Fußmuskulatur. Vermeiden Sie Übergewicht und versuchen Sie, häufig eher flache und breitere Schuhe tragen", rät Vogels. „Dann ist auch gegen das gelegentliche Tragen von eleganten High Heels nichts einzuwenden!"

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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