Faule Männer im Haushalt: Der Liebeskiller

Das Frühstücksgeschirr steht mittags noch auf dem Tisch, der fertige Geschirrspüler piepst nervtötend, der Mülleimer quillt über - und der Liebste? Er liegt gemütlich auf der Couch und kann all das prima ignorieren! Die Konsequenz: Frauen machen 90 Prozent der Hausarbeit selbst und werden dabei immer wütender und unzufriedener. Und plötzlich ist die Liebe in Gefahr…

Wir stellen die fünf größten Männer-Fehler im Haushalt vor und erklären, warum es für Paare so wichtig ist, sich beim Thema Hausarbeit zu einigen. Partnerschaftsberater Christian Thiel gibt Tipps, wie das gelingt.

Männer können Arbeiten im Haushalt hervorragend ignorieren (Foto: Thinkstock)Faule Männer bringen die Partnerschaft in Gefahr (Foto: Thinkstock)

Die fünf größten Männer-Fehler im Haushalt

1. Arbeit ausblenden: Tisch abräumen, Schuhe putzen, Wäsche aufhängen… Arbeiten, die eigentlich nahe liegend sind, werden von Männern gerne so lange ignoriert, bis die Partnerin den Job selbst erledigt.
2. Schmutzwäsche liegen lassen: Getragene Unterwäsche, schmutzige Socken und fleckige Hemden schaffen es leider nur selten bis in den Wäschekorb. Meist bleiben sie irgendwo auf dem Weg dorthin liegen.
3. Frisch gebügelte und einsortierte Wäsche durcheinander bringen: Was für ein Luxus: Die meisten Männer bekommen ihre frisch gewaschene und gebügelte Wäsche regelmäßig fein säuberlich in den Schrank gelegt und was passiert? Jeden Morgen beim Anziehen wird eines der unteren T-Shirt heraus gekramt. Der Rest bleibt zerwühlt zurück.
4. Schmutziges Geschirr auf den Geschirrspüler stellen: Es ist ja schon fast die halbe Miete, wenn Männer ihr Geschirr vom Tisch abräumen! Wieso bloß landet das benutzte Geschirr dann aber jedes Mal AUF und nicht IM Geschirrspüler?
5. Küche nach dem Kochen nicht aufräumen: Viele Männer kochen heutzutage gerne und gut. Das ist fantastisch! Wieso aber ist es völlig selbstverständlich, dass SIE die Küche aufräumen muss, nachdem ER gekocht hat?

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Deshalb killt Männer-Faulheit im Haushalt die Liebe:
Durch sein ignorantes und respektloses Verhalten setzt ein Mann in seiner Beziehung eine gefährliche Spirale in Gang: „Wenn eine Frau das Gefühl hat, dauerhaft im Haushalt mehr  zu leisten als ihr Mann, wird sie unzufrieden und meckert viel", erklärt Paarberater Christian Thiel. „Vom Gemecker ist wiederum er genervt und langsam aber sicher wird die Stimmung in der Partnerschaft schlechter." Aber nicht nur das: „Auch die Lust auf Sex schwindet."

Der Partnerschaftsexperte und Buchautor („Was glückliche Paare richtig machen", Campus Verlag, 19,99 Euro) hat in seiner langjährigen Arbeit schon vielen Paaren geholfen. Mit seinen Tipps können Sie den Streit über das Thema Haushalt entschärfen.

Tipps von Paarberater Christian Thiel:

Für Männer: Nehmen Sie Ihre Frau ernst und hören Sie ihr gut zu. Sie sollten unbedingt wissen, was Ihre Partnerin stört. Dabei geht es nicht darum, dass Sie möglicherweise ohnehin schon mehr im Haushalt machen als Ihr bester Freund oder, dass Ihre Schwester noch mehr leistet als Ihre Frau… Wichtig ist einzig und allein, wie Ihre Partnerin die Situation erlebt und was sie belastet. Überlegen Sie, wie Sie Ihr entgegenkommen können und halten Sie sich unbedingt dauerhaft daran!

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Für Frauen: Auch wenn Ihr Partner nicht von sich aus auf Sie zukommt, können Sie einiges für Ihre persönliche Zufriedenheit tun.

1. Formulieren Sie Vorwürfe als Wünsche:
Wie so oft macht auch beim Thema Haushalt der Ton die Musik! Mit einem genervten „Nie räumst du die Küche auf!" kommen Sie keinen Schritt weiter. Bleiben Sie freundlich und formulieren Sie Ihren Vorwurf als konkreten Wunsch: „Ich bin jetzt nach dem Kochen total geschafft. Wärst du so lieb und würdest die Küche aufräumen?"

2. Verhandeln Sie geschickt:
Machen Sie doch einen Deal: Sie bitten ihn um etwas im Gegenzug machen Sie einen Vorschlag, was Sie stattdessen für ihn tun bzw. unterlassen könnten, z.B.: „Wenn du regelmäßig den Müll rausbringst, werde ich nicht mehr meckern, wenn du Fußball guckst."

3. Nehmen Sie Entscheidungen vorweg: Führt das Thema Haushaltspflichten bei Ihnen und Ihrem Partner immer wieder zum Streit? Dann treffen Sie doch für sich selbst eine Entscheidung und konfrontieren Ihren Mann damit. Z.B.: „Ich schaffe es nicht mehr, deine Hemden zu bügeln. Möchtest du es selber machen oder soll ich sie zur Reinigung bringen?"

„Bleiben Sie bei Ihrem Anliegen höflich und beharrlich", rät Christian Thiel. „Es ist ein langer Prozess, bis ein Mensch sein Verhalten verändert und es wird immer wieder Rückschläge geben. Das wichtigste ist, dass sich Ihr Partner von Ihnen geliebt fühlt, dann ist er auch in der Lage, etwas zu ändern."

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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