Die Moral ist weiblich: Frauen tugendhafter als Männer

Geht`s um die Moral, sehen Männer im Vergleich zu Frauen alt aus. Vor allem dann, wenn die 30er-Marke überschritten ist, zeigen sich die Damen laut einer aktuellen Umfrage wesentlich moralischer als die Herren.

Frauen haben in Sachen Moral laut einer Studie die Nase vorn (Bild: thinkstock)Frauen haben in Sachen Moral laut einer Studie die Nase vorn (Bild: thinkstock)

Grundlage für die Studie ist ein sogenannter „Moral DNA Test". Entwickelt vor vier Jahren von Roger Steare, Professor der „Organizational Ethics" an der Cass Business School in London, um Unterschiede im menschlichen Wertesystem zu untersuchen. Der Online-Test basiert auf Fragen rund um die Themen Ehrlichkeit und Kompetenz.

"He's toxic": Der Typ ist Gift für Sie!

Bereits etwa 60.000 User aus 200 verschiedenen Ländern haben bei dem Test, bei dem auch Aussagen über das Arbeits- und Privatleben getroffen werden müssen, mitgemacht. Dabei müssen die Probanden unter anderem angeben, ob ihre Mitmenschen sie für ehrlich halten.

Die Auswertung zeigte, dass Frauen im Gegensatz zu Männern wesentlich moralischer sind. Unter anderem beziehen sie vor Entscheidungen auch deren Auswirkung auf ihre Mitmenschen ein:

„Frauen treffen ihre Entscheidungen bevorzugt auf der Grundlage, wie sie sich auf ihre Mitmenschen auswirken", so Steare gegenüber der britischen Tageszeitung „Daily Mail". Dadurch kämen tendenziell bessere Entscheidungen zustande. „Männer dagegen haben einen individuelleren Ansatz und sind eher auf ihren Vorteil bedacht."

Erbanlage: Nettigkeit liegt (auch) in den Genen

Allerdings sei es gerade im Berufsleben wichtig, dass Männer ihr Ego manchmal ablegten und mehr Bescheidenheit und Mitgefühl zeigten. „Diese Eigenschaften legen sie im Privatleben zwar an den Tag, stellen diese aber hinten an, sobald sie im Büro sind." Interessanterweise werde der moralische Unterschied zwischen Männern und Frauen besonders ab Mitte 30 deutlich, wenn wir als reife Erwachsene gelten.

Ohnehin schlägt der moralische Kompass mit zunehmendem Alter stärker aus. Statt Anweisungen unhinterfragt zu folgen, gewinnt die Vernunft an Einfluss. Wenn wir die 60 knapp überschritten haben, "sind wir am Höhepunkt unserer intellektuellen und moralischen Kraft", so Steare.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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