Dating-Fehler – darum sind Sie noch Single

Dating ist psychischer Stress! Stets auf der Suche nach Mr. Right, und wenn man dann eeeeendlich einen trifft, den man nett findet, ist der Druck natürlich riesig: Wird er mich mögen? Werden wir uns verstehen? Was kann ich erzählen? Und was wird er denken, wenn… STOPP! Machen Sie es sich nicht selbst so schwer! Sich vorher schon zu stressen und zu verkrampfen, bringt nichts — außer, dass es Ihre Chancen auf ein gelungenes Rendezvous enorm verringert! Wir helfen Ihnen weg von den Sorgen, hin zu "Das wird bestimmt ein super Abend!". So kommt es dann bestimmt auch zum zweiten Date.

Dating-Fehler - darum sind Sie noch Single (Bild: Thinkstock)Dating-Fehler - darum sind Sie noch Single (Bild: Thinkstock)


Sorge Nr.1: „Bin ich sein Typ?"

Vor dem ersten Date machen sich viele Singles Gedanken: Ob er wohl auf mich steht? Vielleicht bin ich ihm zu blond? Zu groß? Zu dick? Zu dünn? Zu erfolgreich? Fangen Sie gar nicht erst so an! Erstens gibt es ja einen triftigen Grund, weshalb Sie sich miteinander verabredet haben. Gegenseitiges Mitleid ist selten die Motivation. Und darüber hinaus können Sie es vorher nicht wissen, egal, wie sehr Sie sich auch den Kopf darüber zerbrechen. Aber das Wichtigste: Was ist denn mit Ihren Vorlieben? Vielleicht ist ER Ihnen zu blond, zu groß, zu dick oder zu dünn!

Beim Dating geht es schließlich nicht zuletzt darum, was Sie von Ihrem Gegenüber halten, ob Sie sich etwas miteinander vorstellen können oder nicht. Gehen Sie ganz anders an den Abend heran und verhalten Sie sich so, als wäre es seine Prüfung - und nicht Ihre! So können Sie sich zurücklehnen und entspannt abwarten, was wohl passieren wird. Und übrigens: Wenn er Sie doof findet, ist das gar nicht schlimm! Dann wissen Sie nämlich sofort, woran Sie sind und brauchen sich keine gemeinsame Zukunft ausmalen - im Zweifelsfall beruht das Gefühl ohnehin auf Gegenseitigkeit.

Sorge Nr. 2: „Ich werde mich bestimmt blamieren!"
Sie haben Angst, vor lauter Nervosität ein Glas umzuschmeißen, sich beim Sprechen zu verhaspeln oder slapstickmäßig über den Bürgersteig zu stolpern? Gehen Sie doch einfach davon aus, dass etwas in die Richtung passieren wird! Denn: Ist der erste peinliche Moment überstanden, kann es doch nur besser werden. Haben Sie bloß keine Angst davor, dass Ihr Date Sie als Mensch mit "Fehlern" (oder einem Stück Rucola zwischen den Zähnen) wahrnimmt — die gehören nun mal zu jedem Menschen dazu.

Wenn Ihr Gegenüber etwas taugt, können Sie Ihren Fauxpas - und die hoffentlich nicht allzu verkrampfte Aufregung des ersten Dates - gemeinsam weglachen. Und sollte etwas aus Ihnen beiden werden, werden Sie sich bestimmt gerne an die lustige Geschichte Ihrer ersten Verabredung zurückerinnern!

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Sorge Nr. 3: „Was ist, wenn er mehr will als ich?"
Es ist Ihr erstes Date und Sie merken schnell, dass er stärker an Ihnen interessiert ist, als Sie an ihm. Jetzt machen Sie sich Sorgen, dass Sie seine Gefühle verletzen könnten, da Sie sie nicht erwidern? Nun, so ist das Leben - und dieses Risiko gehen schließlich auch Sie selbst ein, wenn Sie sich auf den Single-Markt begeben. Mit einer ersten Verabredung haben Sie ohnehin noch keinen Ehevertrag unterzeichnet. Statt sich also verrückt zu machen, sehen Sie es doch positiv: Je schneller Ihr Gegenüber weiß, woran er ist, desto früher kann er mit der Sache abschließen.

Sie sind weder herzlos noch kalt, nur weil Sie keine gemeinsame Zukunft sehen - und idealerweise haben Sie es mit einem Erwachsenen zu tun, der Verständnis hat und nicht daran zerbricht, dass ein einmaliges Treffen im Nichts endet. Sagen Sie einfach direkt, was Sache ist: dass Sie an einem nächsten Date nicht interessiert sind! Das zeigt ihm, dass Sie ihn respektieren und ihn nicht hinhalten oder seine Zeit verschwenden möchten.

Sorge Nr. 4: „Achtung: Fettnäpfchen!"
Ihr Date erwähnt den Namen einer Heavy-Metal-Gruppe und Sie unterbrechen ihn mit den Worten: "Ist deren Musik nicht eine einzige Körperverletzung??!" Es folgt betretene Stille - eigentlich wollte er sie nämlich einladen, mit ihm auf ein Konzert seiner "Lieblingsband" zu gehen… Wie sagt man so schön? Shit happens! Geschmäcker sind unterschiedlich und er mag sicherlich auch nicht alles, was Sie toll finden. Vielleicht haben Sie ihn versehentlich beleidigt, das ist aber kein Weltuntergang.

Anstatt also mit hochrotem Kopf herumzustammeln, Sie hätten es nicht so gemeint, die Band sei doch irgendwie gut und live höre sich das Ganze bestimmt ganz anders an, probieren Sie es mit der Zauberformel: "Entschuldige bitte!" Sie müssen ja nicht in jeder Beziehung gleicher Meinung sein… Wenn er das genauso sieht, wird er Ihre Entschuldigung annehmen; bleibt er weiterhin beleidigt, hätte es mit Ihnen beiden ohnehin nicht funktioniert.

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Sorge Nr. 5: Es wird still
Die Konversation kommt ins Stocken und Ihr Date schweigt Sie an. Ihnen ist die Stille schrecklich unangehem, Sie waren schon immer schlecht im Small Talk und, aufgeregt wie Sie sind, fangen Sie an, sich Themen aus dem Ärmel zu schütteln - Themen, die für ein erstes Date eigentlich viel zu persönlich sind. Lassen Sie das! Es ist nicht Ihr Job, die Konversation am Laufen zu halten. Eine Gesprächspause muss nicht unangenehm sein. Und wenn sie es doch wird, sprechen Sie es einfach an!

Möglichweise ist auch Ihr Gegenüber ein wenig verkrampft, doch wenn das Thema einmal auf dem Tisch ist, lockert sich die Stimmung vielleicht sogar auf. Manchen Menschen hilft es übrigens, sich schon vor dem Treffen gesprächsaktivierende Fragen à la "Wie verbringst Du am liebsten Deinen Samstagnachmittag?" oder "Welche Reisen hast Du in diesem Jahr geplant?" zu überlegen. Wirkt manchmal Wunder!

Sorge Nr. 6: „Die Verabschiedung…"
Ihr Date neigt sich dem Ende zu und von Minute zu Minute fürchten Sie den Moment des Auseinandergehens mehr. Ob er mich wohl wiedersehen will - und danach fragen wird? Sollte ich danach fragen, will ich überhaupt und wie sage ich es, wenn nicht? Wird er mich wohl küssen - oder sollte ich?! Keine Panik, folgen Sie einfach Ihrem Bauchgefühl! Wenn Sie ihn nicht wiedersehen wollen, bedanken Sie sich höflich für den Abend und verabschieden Sie sich bestimmt. Wenn Sie beide Spaß hatten, wird es, der modernen Kommunikation sei Dank, bestimmt zu einem weiteren Treffen kommen.

Sie müssen sich also nicht hetzen und bereits auf dem Treppenabsatz Ihrer Haustür eine weitere Verabredung planen. Wenn Sie nicht wissen, ob ein Kuss angebracht oder zu übereilt wäre, schenken Sie Ihrem Date ein motivierendes Lächeln und zeigen ihm, dass Sie den Abend genossen haben — nun wird er sich sicher genug fühlen, die Initiative zu ergreifen, ohne eine Zurückweisung zu befürchten. Kommt es nicht zum Kuss, dann bestimmt beim nächsten Mal - und so haben Sie ja auch noch etwas, worauf Sie sich freuen können!

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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