In 5 Schritten den Kleiderschrank ausmisten

Die Kleiderstange hängt in der Mitte bedenklich durch, es passt ohnehin kein einziger Bügel mehr drauf — aber wenn Sie etwas Bestimmtes suchen, finden Sie es trotzdem nicht? Dann wird es höchste Zeit fürs Ausmisten. Mit den folgenden Tipps geht die Prozedur relativ schmerzfrei über die Bühne.

Wenn sich die Kleiderstange durchbiegt, ist höchste Zeit fürs Schrank ausmisten (Bild: thinkstock)Wenn sich die Kleiderstange durchbiegt, ist höchste Zeit fürs Schrank ausmisten (Bild: thinkstock)

1. Alles muss raus!
Reservieren Sie sich am besten einen ganzen Samstag für die Ausmist-Aktion. Zuallererst heißt es dann: Alles muss raus! Räumen Sie Ihren Kleiderschrank bis aufs letzte Stück leer und werfen Sie alle Klamotten aufs Bett. Das hilft gedanklich nicht nur dabei, ganz bei Null anzufangen, sondern schärft auch den Blick dafür, wie viel sich über die letzten Monate und Jahre angesammelt hat. Denn mal ehrlich: Die Durchschnittsfrau vergisst nicht nur schnell, was genau an ihren Kleiderbügeln hängt („Ich habe nichts anzuziehen!"), sie trägt auch weniger als die Hälfte ihrer Kleidungsstücke.

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2. Stapel bilden

Verschaffen Sie sich als nächstes einen Überblick, indem Sie den einen überdimensionalen Kleiderhaufen in mehrere kleine aufteilen. Die einzelnen Stapel ordnen Sie den folgenden Kategorien zu: „behalten", „nicht sicher", „wegschmeißen" und „weggeben". Schluss mit Kompromissen, die sind hier fehl am Platz! Alle Teile, die Sie seit mindestens einem Jahr nicht mehr getragen haben, kommen — insofern es sich dabei nicht um feine Kleider für besondere Anlässe handelt — je nach Zustand entweder auf den „wegschmeißen" oder auf den „weggeben"-Berg. Teile, die Ihnen zu eng geworden sind, kommen ebenfalls weg. Denn mal ehrlich: Sollten Sie abnehmen, wollen Sie sich mit neuen Klamotten belohnen — nicht mit welchen aus dem vergangenen Modejahrzehnt. Oder?

3. Kleidertonne und Second-Hand-Laden

Packen Sie die Stapel „wegschmeißen" und „weggeben" in zwei verschiedene Müllsäcke und machen Sie sich damit auf den Weg nach draußen. Je schneller das Zeug weg ist, desto geringer die Versuchung, das eine oder andere Teil doch noch zurück in den Schrank wandern zu lassen. Ist Sack Nummer Eins in der Tonne gelandet, können Sie sich entscheiden, ob Sack Nummer Zwei bis zum nächsten Flohmarkt-Verkauf im Keller warten darf, in den Altkleider-Container wandern oder als Spende in einen Rotkreuz-Laden kommen soll. Hauptsache, Sie nehmen ihn nicht wieder mit in Ihre Wohnung!

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4. Die letzte Chance

Nehmen Sie sich nun den „nicht sicher"-Stapel vor, hängen Sie alle Kleidungsstücke auf Bügel und — insofern Sie einen besitzen — anschließend auf einen Kleiderständer. Zur Not tut es auch die Zimmertür oder das Treppengeländer. Wichtig ist, dass Sie die Teile so aufgehängt noch einmal kritisch beäugen und entscheiden können, was Sie in diesem Leben noch einmal tragen werden. Was bleiben darf, kommt auf den „behalten"-Stapel.

5. Saubermachen

Bevor die Kleidungsstücke, die Sie behalten werden, wieder im Schrank landen, sollten Sie Schubladen, Fächer und Schrankboden saugen und feucht wischen. Staub kann Motten anlocken — genau wie Flecken auf Kleidungsstücken oder eingetrockneter Schweißgeruch. Was nicht ganz sauber aussieht oder auch nur leicht müffelt, sollten Sie deshalb in die Waschmaschine stecken, bevor es wieder in den Schrank zurückkommt.

Geschafft! Und das Beste daran: Jetzt ist wieder Platz für neue Klamotten!

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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