5 Partnerschaftsprobleme, die einen Streit wert sind

Ein zivilisierter Streit im richtigen Moment ist für eine Beziehung wie das Salz in der Suppe – ohne Reibung keine Wärme. Einen Konflikt auszutragen ist zwar anstrengend, kann die Beziehung aber auch festigen, vorausgesetzt man weiß, wofür man streitet. Wir verraten Ihnen, in welchen Problemsituationen es sich durchaus lohnt, das Wort zu erheben, und wie Sie mit einem ernsten Gespräch die beste Richtung für Ihre Beziehung einschlagen.

Streit kann der Beziehung durchaus guttun (Bild: thinkstock)Streit kann der Beziehung durchaus guttun (Bild: thinkstock)

Workaholic
Es ist mal wieder spät geworden im Büro und das gemeinsame Abendessen musste erneut ausfallen. Dabei hatten Sie sich schon so darauf gefreut. Jetzt heißt es Ruhe bewahren. Natürlich machen Sie ihrem Unmut kurzzeitig Luft, wenn ihr Arbeitstier die Wohnung zu später Stunde endlich betritt, aber Vorwürfe sollten Sie sich sparen, sonst sind Stimmung und Abend endgültig im Eimer. Auch wer lange Arbeitstage in Kauf nimmt, kann sich bestimmt Schöneres als Überstunden vorstellen. Und einen Partner zu haben, der den ganzen Tag faulenzt und unmotiviert auf dem Sofa rumlümmelt, den wollen Sie doch auch nicht, oder?
Besser als sich zu beschweren: Sich hinsetzen und gemeinsam überlegen, wie man die angenehmen Stunden als Paar besser planen und auch realisieren kann. Die gemeinsame Zeit bekommt dadurch einen ganz besonderen Wert.

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Onkel Doktor
Wer geht schon gerne zum Arzt? Aber manchmal muss es einfach sein. Gerade Männer scheuen sich oft vor dem Besuch beim Doc und jammern lieber zuhause rum, oder tun sogar so, als ob alles in Ordnung wäre. Wenn sich aber Schmerzen auf den Beziehungsalltag auswirken und die Sorge um die Gesundheit des geliebten Menschen nicht mehr wegzudenken ist, dann lohnt es sich, etwas lauter zu werden. Denn Strenge walten lassen heisst hier auch Verantwortung füreinander übernehmen.
Machen Sie deutlich, dass Sie sich ernsthaft um den Zustand Ihres Partners Gedanken machen. Es geht hier nicht nur um ihn. Wenn er oder sie zu schwach für einen Arztbesuch ist, dann rufen Sie einen. Und für Menschen, die grundsätzlich Angst vorm Arzt haben, gibt es auch spezielle Anlaufstellen, zum Beispiel Zahnärzte, die auf Angstpatienten vorbereitet sind.

Geldprobleme
„Beim Geld hört die Freundschaft auf“, lautet ein Sprichwort, und auch so manche Beziehung ist deshalb schon gescheitert. Möglicherweise haben Sie sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Sie Ihr monatliches Einkommen investieren. Der eine haut das Gehalt gerne auf den Kopf, der andere spart lieber eifrig. Finanzen, die Sie beide betreffen, sollten klar geregelt sein. Sprechen Sie vor dem Hauskauf oder dem Bezug der gemeinsamen Wohnung ausführlich über Ihre Situation. Wer leistet welchen Beitrag? Was passiert bei einer Trennung? Was, wenn der eine Partner mal weniger rosige Zeiten durchleben muss?
Solche Dinge sollten Sie vorab klären und Ihre eventuell unterschiedlichen Meinungen zu dem Thema ausführlich diskutieren. Wichtig ist, dass Sie am Ende auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Ob er einen Teil seines Geldes gerne für Computerspiele ausgibt, darf Sie zwar ärgern, und möglicherweise werden deswegen auch noch ein paar Mal die Fetzen fliegen. Seine kleinen Faibles sollten Sie ihm aber lassen. Schließlich möchten Sie ja auch nicht, dass er Ihnen bei der Shopping-Tour reinredet.

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Egoistischer Kuschelkurs
Gut möglich, dass er nicht ganz so anhänglich ist, wenn seine Kumpels dabei sind. Ihn deshalb regelmäßig nach dem Fußballabend mit Vorwürfen zu konfrontieren, wird allerdings nicht viel bringen. Ist er unter Freunden, steht eben nicht Ihre Liebe im Fokus, sondern sein Spaß mit den Buddys. Und mal ehrlich: Er – mit dem Kopf auf Ihrem Schoß – schaut inmitten seiner Freunde Fußball? Geht gar nicht!
Wenn er Sie aber in Gesellschaft links liegen lässt, und dann wieder an Ihrem Rockzipfel hängt, sobald die Anderen weg sind, ist es Zeit, ein ernstes Wörtchen miteinander zu sprechen. Auch problematisch: Sobald er zärtlich wird, können Sie den Sex, der in der Luft liegt, schon riechen. Denn Streicheleinheiten gibt’s von ihm nur, wenn der Kuschelkurs im Bett endet. Das grenzt an Erpressung und ist ebenfalls einen Streit wert, bei dem das Thema Respekt eine übergeordnete Rolle spielen sollte.

Der bisschen Haushalt...
... macht sich nicht von allein, und wenn zwei anpacken, ist das Ganze auch gleich schneller erledigt. Nur hapert’s manchmal an entsprechender Unterstützung von einer Seite. Die dreckigen Socken liegen wieder auf dem Boden, das benutzte Geschirr wird einfach stehen gelassen – überall lauern sie, die tickenden Zeitbomben, die Sie schließlich zum Explodieren bringen.
An die Decke zu gehen ist in diesem Fall Ihr gutes Recht. Sie haben aber wahrscheinlich mehr davon, wenn Sie vorab in Ruhe klären, wer für welche Aufgaben im Haushalt zuständig ist – und wie man die Aufteilung zuverlässig einhält. Mit ein wenig Organisationsfreude schaffen Sie sich die Freiräume, die Sie dann als Paar für die angenehmen Dinge des Lebens nutzen können.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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