10 nervige Sprüche: Das wollen Singles nicht hören!

Bei Hochzeiten müssen sie am Katzentisch Platz nehmen, zu Pärchenabenden werden sie gar nicht erst eingeladen und auch im Supermarkt fühlen sie sich oft – der Familienpackung sei Dank – verloren. Singles haben es wirklich nicht leicht. Ständig werden sie mit der Nase auf ihr Alleinsein gestoßen, obwohl laut einer aktuellen Internetstudie 29 Prozent der deutschen erwachsenen Internetnutzer alleinstehend sind. Dabei nervt das Singledasein weniger als die blöden Sprüche, die sich Ungebundene ständig anhören müssen. Zum Mit- oder Hinter-die-Ohren-schreiben, folgende Sätze sollten Sie sich gegenüber Singles verkneifen:

Brautstrauß fangen müssen: Nicht nur das nervt Singles gewaltig (Bild: thinkstock)Brautstrauß fangen müssen: Nicht nur das nervt Singles gewaltig (Bild: thinkstock)

„Du bist die Nächste, du bist die Nächste!“
Es ist wirklich das reinste Vergnügen, von einer Horde angetrunkener Brautjungfern umringt bei einer Hochzeit darauf zu warten, dass der Blumenstrauß in die richtige, sprich: die eigene Richtung, fliegt. Ja, das macht großen Spaß. In etwa so viel wie ein brasilianisches Bikini-Waxing. Wenn schon nicht den Blumenweitwurf selbst, sollten sich frisch getraute Ehepaare also zumindest die lautstark gebrüllten Motivationsparolen in Richtung Single-Frau sparen.

„Du bist einfach zu wählerisch.“
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Und wer keine hat… erst recht. Denn ganz ehrlich: Verfügbares Dating-Material, das mit den Worten „Hat fettige Haare, ist aber ansonsten eine super Type“ oder „Der ist total nett, aber auch ein bisschen verrückt“ angepriesen wird, will keiner haben. Wirklich keiner. Nein, auch nicht Ihre Single-Freundin, die „schon“ 37 und „noch immer“ kinderlos ist.

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„Du sitzt hinten, bei Marie und Lilly.“
Singles erinnern gebundene Menschen schmerzhaft an ihre Vergangenheit, als flirten noch erlaubt und volle Windeln nur ein Problem der Anderen war. Deshalb werden sie bei Familienfeiern gerne an den Kindertisch verbannt. Klar, dort warten oft unterhaltsamere Gesprächspartner als an der Dinnertafel – grundsätzlich sollten aber auch Singles nicht vor vollendete Tatsachen, sondern lieber vor die freie Platzwahl gestellt werden. Das gilt auch für längere Fahrten im Auto: Hinten bei Marie, ihrem wild gewordenen Babyhamster und der Dose Glitzerglibber mögen nur die wenigsten Singles sitzen.

„Ich stehe auch total auf 'Will & Grace'!“
Singles reden gern über TV-Serien, grundsätzlich ist also auch gegen die Erwähnung der Sitcom „Will & Grace“ nichts einzuwenden. Öfter als einmal muss die total lustige Serie, die sich um eine WG aus Single-Frau und homosexuellem Mann dreht, aber nicht aufs Tableau gebracht werden. Denn irgendwann kapiert den Wink mit dem Zaunpfahl auch der begeistertste Fernsehfan: „So lange wie du schon alleine bist, könnte es da vielleicht sein, dass du am falschen Ufer suchst?“

„Verheiratet sein ist auch kein Spaß, glaub mir.“
Keine Sorge, das glauben Alleinstehende sofort. Horrorgeschichten direkt aus der Ehehölle wollen sie dennoch nicht in der Endlosschleife hören. Denn auch, wenn es mutmaßlich tröstlich klingen soll: Nicht jeder Single ist sofort begeistert, wenn er sich ein negatives Urteil über die Institution Ehe bilden darf. Das überlassen sie lieber ihren geschiedenen Freunden.

„Die Chance, dass dich der Blitz trifft, ist größer als die, dass du im nächsten Jahr einen Lebenspartner findest.“
Statistik ist eine ernsthafte Wissenschaft, daran besteht kein Zweifel. Aber eben eine, deren Ergebnisse man nicht immer hören will. Schon gar nicht beim lockeren Party-Smalltalk an der Bar. Ein dummer Spruch in dieser Art reicht, und der Abend ist für Singles gelaufen. Auch ohne Blitzschlag.

„Vielleicht musst du dieses oder jenes ändern…“
Aber sicher, nichts leichter als das! Gleichzeitig offen und doch mysteriös sein, sich wie ein sexy „Playboy“-Bunny anziehen und die moralischen Maßstäbe einer Nonne vertreten und sowohl engagiert als auch lässig auftreten ist ein regelrechtes Kinderspiel. Mit anderen Worten: Singles brauchen keine klugen Ratschläge.

„Es gibt Frauen, die noch mit über 50 Kinder kriegen.“
Es gibt auch Hunde, die Katzenbabys großziehen. All das läuft unter: „Dinge, die eben passieren, aber nicht zwingend thematisiert werden müssen.“ Wer also mal eben ein locker-flockiges Gespräch über die reproduktive Leistung seines Single-Bekannten einleiten möchte, sollte lieber gleich die Klappe halten. Nicht jede Solo-Frau hat gefrostete Eier im Schrank, und nicht jede will darüber quatschen.

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„Weißt du, warum ein großartiger Mensch wie du noch alleine frühstückt?“
Wir sagen es mal so: Wer diese rhetorische Frage stellt, wird kaum dazu kommen, auch die bereits zurechtgelegte Antwort auszuspeien. Denn vorher hat er garantiert die Hände des alleinstehenden Gegenübers am Hals – der findet solche Tiraden nämlich nach dem 300sten Mal einfach nur noch zum Würgen.

„Du erinnerst mich so an Carrie Bradshaw aus 'Sex and the City'!“
Das muss an den teuren Tretern liegen, die sich Single-Frauen in Ermangelung Geld-verbrennenden Nachwuchses eben (oftmals) leisten können. Doch abgesehen davon ist das Single-Dasein weder film- noch serienreif – es ist schlicht und ergreifend normal. So wie eine Ehe. Oder eine Partnerschaft. Oder oder oder…

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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