• HIV-positiver Mann lässt sich von Fremden anfassen

    Berührendes TV-Experiment in Finnland

    Für das finnische Fernsehen hat sich ein HIV-positiver Mann in eine Fußgängerzone gestellt, um gegen Vorurteile zu kämpfen.   

    „Ich bin HIV-positiv. Berührt mich“, steht in englischer Sprache auf dem Schild des Mannes. Er befindet sich mitten auf einem Platz in Finnlands Hauptstadt Helsinki, hat die Augen geschlossen und wartet. Er wird zunächst nicht weiter beachtet. Doch dann nähern sich immer mehr Menschen – und fassen ihn an. Eine junge Frau greift zu seiner Hand, ein alter Mann klopft ihm auf die Schulter, Kinder umarmen ihn herzlich. Der Mann bedankt sich bei jedem sichtlich gerührt – bis er schließlich in Tränen ausbricht.
      
    Kämpft gegen die Stigmatisierung: HIV-positiver Mann in Finnland. (Screenshot: Youtube/Yle Kioski)Kämpft gegen die Stigmatisierung: HIV-positiver Mann in Finnland. (Screenshot: Youtube/Yle Kioski)

    Das Video des finnischen TV-Senders Yle Kioski ist Teil einer Kampagne, die sich gegen die Ausgrenzung von HIV-Infizierten in der Gesellschaft einsetzt. Aids ist, bis auf die bekannten Übertragungswege, nicht weiter ansteckend. Dennoch begegnen viele Menschen HIV-Positiven mit Misstrauen.

    In Deutschland leben heute 80.000 Menschen, die mit dem HI-Virus

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  • Unfallgefahr durch High Heels

    Frauen zwischen 20 und 39 Jahren am häufigsten betroffen

    Sie machen schöne lange Beine und lassen eine Frau optisch in die Höhe schießen. Nur bergen die Absätze, die bei High Heels mindestens zehn Zentimeter hoch sind, erhebliche gesundheitliche Risiken. Einer neuen Studie zufolge hat sich die Unfallrate auf den hohen Schuhen in den letzten zehn Jahren verdoppelt.

    Mit dem Tragen von High Heels gefährden Frauen ihre Gesundheit (Bild: ddp images) Mit dem Tragen von High Heels gefährden Frauen ihre Gesundheit (Bild: ddp images)

    Wissenschaftler der „University of Alabama at Birmingham“ analysierten für die aktuelle High-Heels-Studie Datensätze, die in den Notaufnahmen von US-amerikanischen Krankenhäusern gesammelt wurden. Die Verletzungen betrafen vor allem Knöchel und Fuß, aber auch Schultern, Kopf, Nacken, Knie und Rumpf. Über 50 Prozent der Frauen wurden wegen Stauchungen und Zerrungen behandelt.  

    Zwischen den Jahren 2002 und 2012 wurden insgesamt 123.355 Unfälle mit hochhackigen Schuhen verzeichnet. Betrug die Anzahl schwerer Verletzungen, die auf das Tragen von High Heels zurückgeführt werden konnte, im Jahre 2002 noch 7.097, stieg die Zahl innerhalb von zehn Jahren auf das Doppelte an. 2014 wurden

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  • Neue Vorsorge: Blinde können Brustkrebs ertasten

    Alternative Methode zur Prävention von Tumoren

    In Deutschland gibt es immer mehr Blinde und Sehbehinderte, die Brustkrebsvorsorge anbieten. Die Ausbildung dafür rief ein Arzt vor einigen Jahren ins Leben.


    Die Brustkrebsvorsorge gehört zu den wichtigsten Routine-Untersuchungen für Frauen. Aber viele Ärzte nehmen sich oft nicht ausreichend Zeit für ihre Patientinnen. Seit geraumer Zeit gibt es neben den herkömmlichen Vorsorgeterminen nun auch die Möglichkeit, eine Prävention von Blinden und Sehbehinderten durchführen zu lassen.

    Vor acht Jahren startete der Gynäkologe Frank Hoffmann am Berufsförderungswerk für Blinde und Sehbehinderte (BFW) im nordrhein-westfälischen Düren das Projekt „Discovering Hands“ („Entdeckende Hände“, Anm.). Inzwischen gibt es weitere Einrichtungen, die Blinden eine Chance bieten, auf dem Gebiet der Brustkrebsprävention eine Ausbildung zu absolvieren.

    Frauen haben eine neue Möglichkeit zur Brustkrebsvorsorge (Bild: thinkstock)Aufgrund des erweiterten Tastsinns von Blinden entdecken diese oft frühzeitig und punktgenau kritische Stellen unter der Hautoberfläche. Solche Termine ersetzen

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  • Junge Frau findet zweite Doppelgängerin

    Irin entdeckte bereits ihren zweiten „Zwilling“ in nur wenigen Monaten

    Unglaublich: Eine Irin stieß im Rahmen des „Twin Strangers“-Projekts auf eine Doppelgängerin in ihrer Heimat. Jetzt wurde sie auch in Italien fündig.

    Sehen aus wie Zwillinge, sind aber nicht verwandt: Niamh Geaney und Luisa Guizzardi  (Screenshot: Youtube/Twin Strangers)Sehen aus wie Zwillinge, sind aber nicht verwandt: Niamh Geaney und Luisa Guizzardi  (Screenshot: Youtube/Twin Strangers)

    Einer Theorie zufolge hat jeder Mensch sieben Doppelgänger. Was wie die Story eines Science-Fiction-Films klingt, wird für die Irin Niamh Geaney immer realer. Bereits im April hatte die 22-Jährige im Rahmen der Online-Kampagne „Twin Strangers“ eine junge Frau gefunden, die ihr im wahrsten Sinne des Wortes zum Verwechseln ähnlich sieht.

    Doch nicht nur das: Die Doppelgängerin wohnte auch nur eine Stunde entfernt von ihrem Wohnort in Irland. So nah ist ihr die neue Doppelgängerin nicht. Laut „mashable“ wohnt Zwilling Luisa Guizzardi in der italienischen Küstenstadt Genua. Als Niamh Geaney von ihr erfuhr, zögerte sie nicht lange und machte sich auf den Weg nach Italien, um die Freunde und die Familie ihres „Klons“ kennenzulernen.

    Die Freunde der Italienerin teilten Niamh verwundert mit, sie und Luisa hätten tatsächlich dieselbe „Präsenz und

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  • Was ist „Glück“?

    So hat sich unser Verständnis des Gefühls von 1938 bis heute gewandelt

    Mit der Zeit verändert sich unsere Perspektive – das ist das Ergebnis einer über 80 Jahre fortdauernden Studie.


    Zeit mit der Familie ist heute für viele Menschen Glück (Bild: Getty)Zeit mit der Familie ist heute für viele Menschen Glück (Bild: Getty)

    Forscher von der University of Bolton, England, führten vor kurzem erneut ein Experiment durch, das erstmals im Jahr 1938 stattfand. Damals wurde in der Zeitung „Bolton Evening News“ eine Anzeige geschalten, welche die Leser dazu aufrief, die uralte Frage zu beantworten: „Was ist Glück?“

    Zehn Auswahlmöglichkeiten wurden angeboten, bei denen die Teilnehmer die Wichtigkeit des jeweiligen Punktes bewerten sollten. Es folgt ein Zeitsprung in die Gegenwart, wo Psychologen den Spuren ihrer Vorgänger folgen.

    Insgesamt meldeten sich im Jahr 1938 226 Menschen auf die Anzeige und die obersten 3 Glücksfaktoren waren, in entsprechender Reihenfolge, Sicherheit, Bildung und Religion.

    Nicht so in der aktuellen Umfrage. Die Top 3 der Glücksfaktoren waren, in entsprechender Reihenfolge, Humor, Freizeit und Sicherheit.

    Diese Zitate wurden den Fragebögen entnommen:

    • Genug Geld um meine täglichen
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  • So lebt Demi Lovato mit ihrer bipolaren Störung

    Popstar will Betroffenen Mut machen und gründet Plattenlabel

    Menschen mit bipolarer Störung sind immer noch weitgehend missverstanden – findet die betroffene Sängerin Demi Lovato. Der Popstar unterstützt deshalb eine Aufklärungskampagne zu psychischen Erkrankungen. Lovato selbst ist das beste Beispiel dafür, dass ehemalige Psychiatrie-Patienten ihr Leben erfolgreich meistern können. Gerade hat die 22-Jährige ein Plattenlabel gegründet.

    Demi Lovato ist mittlerweile glücklich trotz bipolarer Störung (Bild: Getty Images)Demi Lovato ist mittlerweile glücklich trotz bipolarer Störung (Bild: Getty Images)

    Noch vor einigen Jahren war Demi Lovato auf einem selbstzerstörerischen Weg. Wegen Drogenmissbrauchs und Essstörungen wurde der einstige Kinderstar Ende 2010 in einer Entzugsklinik behandelt. Im Jahr darauf folgte die Diagnose, die alles veränderte: Lovato erfuhr, dass sie unter bipolarer Störung leidet. Die Sängerin geht sehr offen mit ihrer Krankheit um, die aber immer noch in der Öffentlichkeit sehr missverstanden sei. Ein bipolarer Mensch sei nicht bloß gefühlsmäßig völlig durcheinander, sagte sie „Yahoo Health“. „Es ist in Wahrheit ein chemisches Ungleichgewicht in deinem Gehirn und es handelt sich um eine

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  • Warum wir im Schlaf sprechen

    Therapie kann helfen

    Nicht nur ein schnarchender Partner raubt vielen Menschen des Nachts den letzten Nerv. Auch kuriose nächtliche Monologe können dem anderen den wohlverdienten Schlaf gründlich verderben.

    Lästiges Laster - wenn der Partner im Schlaf spricht (Bild: thinkstock)Lästiges Laster - wenn der Partner im Schlaf spricht (Bild: thinkstock)

    Menschen, die regelmäßig nachts reden, haben vermutlich eine tieferliegende Schlafstörung. „Reden im Schlaf kann sich in komplizierten Monologen, seltsamen Murmel-Tiraden oder völlig blödsinnigen Bemerkungen äußern“, sagt Natalie Dautovich, eine Vertreterin der National Sleep Foundation. Für gewöhnlich sind sich die im Schlaf sprechenden Personen darüber gar nicht bewusst.

    Beleidigende Äußerungen im Schlaf sollten daher auch auf keinen Fall ernst genommen werden, denn sie entspringen nicht dem klaren Bewusstsein des schlafenden Sprechers. Möglicherweise gibt es noch nicht einmal eine Relation zu den Träumen des Schlaf-Redners. Die Vorgänge während des Schlafens und des Träumens im Gehirn, sind so komplex, dass es darüber bisher noch keine verlässlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt.

    Menschen die im

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  • Das erste Plus-Size-Model auf dem „People“-Cover

    Tess Holiday: Supermodel mit 117 Kilogramm

    Sie trägt Kleidergröße 50 und hat einen Körper, der mit Tattoos übersät ist. Tess Holiday entspricht mit ihrem Aussehen nicht dem gängigen Schönheitsideal und schaffte es trotzdem bei einer großen Model-Agentur unter Vertrag genommen zu werden. Derzeit ziert sie das Cover des bekannten „People“-Magazin.


    Wer auf dem Cover des US-Magazins „People“ zu sehen ist, hat es in Amerika geschafft. Das Heft hebt in der Regel Stars und berühmte Persönlichkeiten auf ihre Titelseite. Der zweifachen Mutter Tess Holiday ist dieser Coup gelungen. Auf der aktuellen Ausgabe des Unterhaltungsmagazins präsentiert die 29-Jährige stolz ihren 117 Kilogramm schweren Körper und zeigt der Welt, was Plus-Size wirklich bedeuten kann.

    Bisher waren als sogenannte Plus-Size-Models vor allem Models wie Myla Dalbesio, Ashley Graham oder Robyn Lawley erfolgreich, die mit ihren Maßen eher den Figuren von durchschnittlichen Frauen entsprechen. Stark übergewichtige Frauen, wie Tess Holiday, die bei einer Größe von 1,67

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  • Fett weg: Fan verliert 190 Kilo für Taylor Swift

    Mann hofft auf Treffen bei Konzert

    Ronnie Brower wog vor zwei Jahren 305 Kilogramm. Der US-Amerikaner konnte kaum aufstehen, geschweige denn auf ein Konzert gehen. Im Juni aber wird er sein Idol Taylor Swift live sehen. Brower hat 190 Kilo abgenommen – und die Sängerin hat bei dieser schier unglaublichen Leistung eine wichtige Rolle gespielt.

    Zwischen den Bildern links und rechts liegen 190 Kilogramm (Screenshot: YouTube/Joe Bufano)Zwischen den Bildern links und rechts liegen 190 Kilogramm (Screenshot: YouTube/Joe Bufano)

    Ronnie Brower rettete 2013 sein Leben. Der junge Mann aus Eastwood war schon als Schüler sehr dick gewesen. Mit der Zeit hatte er aber immer mehr zugenommen. Vor zwei Jahren schließlich wog Brower 305 Kilogramm, wie die Nachrichtenseite „Syracuse.com“ berichtete. Er war arbeitslos, konnte kaum aufstehen oder laufen und war unfähig, sein Haus zu verlassen. Dann stellte eine Freundin den Kontakt zu einer Fitnesstrainerin her und Brower beschloss, sein Leben radikal zu ändern – und als Soundtrack wählte er die Lieder seines Idols Taylor Swift.

    Wie grauenhaft schwer der Anfang war, zeigt ein Video von Browers Freund Joe Bufano, das sich auf YouTube mit weit über einer Million Klicks

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  • Laufsteg-Traum trotz Handicap

    Madeline Stuart: Model mit Downsyndrom

    Madeline wurde mit der Genommutation Trisomie 21 geboren. Die 18-Jährige sieht ihr Downsyndrom nicht als Behinderung, sondern als Geschenk. Derzeit sucht sie nach einem Agenten, um im Model-Business durchzustarten.

    Die 18-jährige Madeline möchte Model werden (Bild: Facebook/Madeline getting Downs to modelling) Die 18-jährige Madeline möchte Model werden (Bild: Facebook/Madeline getting Downs to modelling)

    Sie hat lange rote Haare, eine tolle Figur und das nötige Selbstbewusstsein, um die Modewelt zu revolutionären. Madeline möchte Model werden und hat auf Facebook schon über 90.000 Fans, die sie bei ihrem Weg unterstützen wollen. Um ihrem Traum ein Stück näher zu kommen, nahm sie vor Kurzem 18 Kilogramm ab. Madeline geht tanzen, schwimmen und macht Cheerleading, um sich fit zu halten. Die 18-Jährige fühlt sie wohl in ihrer Haut - das ist auf den Fotos, die sie auf ihrer Facebook-Seite zeigt, zu sehen.

    Madelines größter Fan ist Mutter Rosanne. Sie hofft, dass die Modelambitionen ihrer Tochter zu einem veränderten Blick der Gesellschaft auf Menschen mit Downsyndrom beitragen könnten. Im Interview mit „BuzzFeed“ sagt sie: „Ich finde, es ist an der Zeit, dass die Gesellschaft

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