In & Out

Mit dem Blick nach vorn

Was liegt heute im Trend und was geht gar nicht? Jeden Tag begegnen uns kleine Schmuckstücke - im wörtlichen wie im übertragenen Sinne -, die uns das Leben versüßen. Aber auch Dinge, die einfach nerven.

An dieser Stelle teilen wir unsere subjektiven Eindrücke und sind gespannt, zu hören, was euch heute gefreut oder geärgert hat - eben auf eure persönlichen In&Out-Listen.

IN: Tonnografie
Das Prinzip der Lochkamera ist alt. Aber die Idee, mit umgebauten Mülltonnen zu fotografieren, ist neu. Das überraschende Ergebnis ist hochwertige Fotokunst in Schwarz-Weiß.

Hafencity (Bild: Foto: Stadtreinigung Hamburg/Scholz & Friends Hans-Peter Strahl, Vorarbeiter Müllabfuhr)Hafencity (Bild: Foto: Stadtreinigung Hamburg/Scholz & Friends Hans-Peter Strahl, Vorarbeiter Müllabfuhr)

Unterwegs sind die Mitarbeiter in der gesamten Stadt und lichten mit ihren zu riesigen Fotoapparaten umgebauten Mülltonnen ihre Lieblingsorte in Hamburg ab: die Speicherstadt, Hinterhöfe, der Hafen.

"Hamburger Tonnografie" wurde von der Berliner Agentur Scholz & Friends und der Stadtreinigung Hamburg entwickelt. Alle Fotos dieses einzigartigen Projekts finden Sie auf www.flickr.com/photos/thetrashcamproject.

IN: Shop-Eröffnungen
Diese Woche wurden die Pläne zu neuen Shops von gleich zwei Labels bekannt: Opening Ceremony eröffnet kurz vor Beginn der Olympischen Spiele im Londoner Stadtteil Covent Garden einen Pop-up-Store und das französische Label Sessun kommt in die Alte Schönhauser Straße nach Berlin. Ein genaues Datum steht zwar noch nicht fest, aber voraussichtlich eröffnet der Laden diesen Mai.

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IN: Mutterliebe
Böse gesagt könnte die Dokumentation von Bono Chaz der Aufhänger für eine neue Folge "Tatort" sein. Der Sohn von Oscar-Preisträgerin Cher erzählt in seinem Film "Becoming Chaz" (2011) die Geschichte seiner Geschlechtsumwandlung von einer Frau zu einem Mann. Die Situation, ein Mädchen aufwachsen zu sehen, das keins sein will und daran bereit ist etwas zu ändern, sei nicht immer leicht für sie gewesen, gibt Cher in der Dokumentation zu verstehen.

Geteilte Aufmerksamkeit ist offensichtlich ebenfalls nicht leicht für die 65-Jährige. Denn neben ihrem Va-Va-Voom-Afro (Daumen hoch!) verblasst Chaz auch an seinem Premierenabend. Bedingungslose Liebe wird bei Prominenten eben durch Paparazzi-Kameras gesäumt.

Cher mit Bono Chaz (Bild: AP)Cher mit Bono Chaz (Bild: AP)

In & Out? Wir verraten die heißesten Trends und größten Flops des Tages - natürlich ganz subjektiv!

OUT: Marathon
Prinz Harry wird mir immer sympathischer. Das Royal terrible des britischen Königshauses hat sich - man muss sagen: mal wieder - einen gewagten Scherz erlaubt. Der BBC sagte er am Wochenende beim London Marathon, seine Schwägerin Catherine, Herzogin von Cambridge und ihr Ehemann Prinz William würden nächstes Jahr die 42,195 Kilometer laufen. Der Reporter reagierte verwirrt, woraufhin Harry schlicht antwortete: "Jetzt muss er es ja machen, oder?" Müsste er ja, aber was folgte war ein Dementi aus dem Königshaus.

Mehr Gossip aus dem Königshaus: Royal Girl

Sollte sich das Paar doch noch für den Marathon entscheiden, gebe ich ihnen einen Tipp an die Hand: Wissenschaftler der Brunel Universität haben herausgefunden, dass Musik wie eine legale Droge für Ausdauersportler funktioniert und die Leistung um bis zu 15 Prozent steigern kann. So gesehen sollten sich Kate und William am ehesten für einen der folgenden Wettbewerbe entscheiden: www.runrocknroll.competitor.com, www.runtothebeat.co.uk oder www.uk.competitor.com/edinburgh. Termine haben die beiden in den meisten Städten ohnehin!

Prinz Harry würde die Herzogin von Cambridge gerne Marathon laufen sehen (Bild: Getty Images)Prinz Harry würde die Herzogin von Cambridge gerne Marathon laufen sehen (Bild: Getty Images)

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OUT: Musicals
Muss das sein? Bret Easton Ellis' Meisterwerk "American Psycho" soll als eklektisches Musical auf die Londoner Bühne kommen. Die blutige Satire über den New Yorker Yuppie Patrick Bateman soll im Herbstprogramm laufen wie www.headlongtheatre.co.uk bekannt gab. Wenn das mal kein Reinfall wird!

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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