In & Out

Ein neuer Anstrich

Was liegt heute im Trend und was geht gar nicht? Jeden Tag begegnen uns kleine Schmuckstücke - im wörtlichen wie im übertragenen Sinne -, die uns das Leben versüßen. Aber auch Dinge, die einfach nerven.

An dieser Stelle teilen wir unsere subjektiven Eindrücke und sind gespannt, zu hören, was euch heute gefreut oder geärgert hat - eben auf eure persönlichen In&Out-Listen.

IN: Graffiti
In der Juli-Ausgabe der brasilianischen Vogue ist eine Fotoproduktion mit Gisele Bündchen zu sehen. Während in der Blogosphäre hauptsächlich über den vermeintlichen Babybauch des Models spekuliert wird, werfen wir hier einen Blick auf das Modethema der Strecke: Graffiti-Prints.

Graffiti gehört diese Saison in ihren Kleiderschrank (Bilder: PR)Graffiti gehört diese Saison in ihren Kleiderschrank (Bilder: PR)

Bei den bunten Schriftzügen handelt es sich um einen Trend, der Puristen erschaudern lässt. Dabei haben die lauten Motive großes Spaßpotential wie zum Beispiel die schmal geschnittene Satinhose von Moschino, die mit rund 615 Euro allerdings am oberen Ende der Preisskala liegt. Wesentlich günstiger und gleichzeitig individueller ist die Idee, T-Shirts oder auch andere Kleidungsstücke mit Graffitis selbst zu gestalten (Set aus acht Stiften von Topshop für knapp 9 Euro). Ein Schwenk Richtung Flower Power macht Asos mit bedruckten Slippern aus Stoff in der Trendfarbe Tangerine (22 Euro).

Sommersandalen: Die machen der Hitze Beine

IN: Lancome
Immer nur auf die eigene Schönheit reduziert zu werden, das ist anstrengend, glaubt man Model Daria Werbowy. Im Videoclip zur neuen Mascara Hypnôse Star von Lancôme trällert sie gemeinsam mit Betty Boop. Statt mit längeren, dichteren oder voluminöseren Wimpern zu werben setzt der französische Beauty-Konzern auf den Augenaufschlag der Cartoon-Figur, denn Shakespeare hat Zeit. Dumm nur, dass das Lied "I wanna be loved by you" von Marilyn Monroe, das die beiden anstimmen, eigentlich besser für eine Lippenstift-Kampagne gepasst hätte...

Günstiger Sonnenschutz: Billiger ist besser

IN: Mitbewohner-Casting
Wenn man auf der Bewerber-Couch oder in unserem Fall Bewerber-Bierbank Platz nimmt, ist die Suche nach einem WG-Zimmer keine allzu entspannende Freizeitbeschäftigung. Als Juror allerdings ist die Suche nach neuen Mitbewohnern eine spaßige Angelegenheit. Und plötzlich erübrigt sich die Frage, woher all die unfreiwillig komischen Charaktere kommen, die bei Dieter Bohlen, Britney Spears & Co. in den TV-Shows landen. Schlimm nur, dass man am Ende entscheiden muss, wer das Foto, ähm das Zimmer bekommt!

OUT: Rauchen in Kneipen
Eine Umfrage des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg hat gezeigt, dass sich sogar etwa die Hälfte der Raucher für qualmfreie Kneipen begeistern kann. Insgesamt sind 77,5 Prozent der 2000 Befragten für ein Rauchverbot - auch wenn das bedeutet, dass sie für eine Zigarette vor die Tür müssen.

Die Bürger haben sich längst an das Rauchverbot in Kneipen gewöhnt (Bild: AP)Die Bürger haben sich längst an das Rauchverbot in Kneipen gewöhnt (Bild: AP)

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OUT: Flagge zeigen
Patriotismus spielt in den USA eine ganz andere Rolle als in Europa. Eine so große Rolle, dass die Stars und Stripes auch modisch auf ihre Berechtigung pochen. Jüngstes Beispiel für diesen Anti-Trend ist Keira Knightleys Beau James Righton. Dabei ist der Keyboarder der britischen Band Klaxons gar kein Amerikaner. Immerhin hat er sich für horizontale Streifen entschieden. Wie Sie sehen, macht das die Sache aber nur bedingt besser:

Keira Knightley und James Righton bei einem Stadtbummel (Bild: Getty Images)Keira Knightley und James Righton bei einem Stadtbummel (Bild: Getty Images)

In & Out? Wir verraten die heißesten Trends und größten Flops des Tages - natürlich ganz subjektiv!