In & Out

Das Medium ist die Botschaft

Was liegt heute im Trend und was geht gar nicht? Jeden Tag begegnen uns kleine Schmuckstücke - im wörtlichen wie im übertragenen Sinne -, die uns das Leben versüßen. Aber auch Dinge, die einfach nerven.

An dieser Stelle teilen wir unsere subjektiven Eindrücke und sind gespannt, zu hören, was euch heute gefreut oder geärgert hat - eben auf eure persönlichen In&Out-Listen.

IN: Mad Men Spiel
Zugegeben, an die Musik muss man sich erst mal gewöhnen, denn die Titelmelodie von "Mad Men" scheppert wie zu Anfang der Computer-Ära als reduzierte 8-Bit-Grafiken die Herzen höher schlagen ließen. Der User schlüpft im interaktiven Online Game in die Rolle von Werbe-Tycoon Don Draper und nach einem Drink, zynischen Kommentaren und noch einem Drink geht es darum, Sterling Cooper nach dem Verlust von Lucky Strike zu retten. Doch mit wem sollte Don zuerst reden: Pete, Peggy oder Betty?

IN: Bunte Ballons
Aus einem irrationalem Grund verfallen Frauen seltener dem Typ aufmerksamer Zuhörer als Mr. Bad Boy himself. Auch ich kannte mal jemand, der von sich selbst behauptete - und das tut er immer noch - das netteste Arschloch der Welt zu sein. Für ihn und jede Menge anderer aufgeblasener Idioten mit Riesen-Ego, großer Klappe und Selbstironie gibt es diese Ballons von Künstler Adam J. Kurtz:

Die wohl netteste Art, ein Arschloch zu sein (Bild: www.adamjustkidding.com)Die wohl netteste Art, ein Arschloch zu sein (Bild: www.adamjustkidding.com)

Wie kommt man an die bunten Ballons? Ganz einfach auf http://bit.ly/wnWgTF online bestellen. Zwölf Stück gibt's für 11 US-Dollar.

IN: Schluss mit Bargeld
In Schweden soll das Bargeld abgeschafft werden. Und schon wieder bricht eine Diskussion über die Überwachungsgesellschaft aus. Dabei funktioniert die Weltwirtschaft schon lange bargeldlos. Wenn Griechenland ein Milliardenkredit bewilligt wird, dann müssen keine Geldscheine mehr gedruckt werden, dann reichen wenige Knopfdrücke aus. Warum sollte der Alltag nicht ähnlich funktionieren? Man kann zur Not auch, wenn man das denn unbedingt möchte, Kreditkartenschnipsel in einen Wunschbrunnen werfen...

OUT: Titanic 3D
2012 soll ja nun die Welt untergehen. Daran erinnern uns die Medien konstant. Und so ein bisschen Drama hat doch auch was. Aber eben nur ein bisschen. Der Klassiker unter den Hollywood-Katastrophenfilmen "Titanic" (Original von 1997) wird aufwendig in 3D neu aufgelegt und schon jetzt graut es mir vor der Vorstellung schluchzender, seekranker Frauen Mitte 30. Doch Regisseur James Cameron hat nicht nur in Sachen Weltuntergang vorbildliches Timing bewiesen, sondern nutzt gleichzeitig den 100. Jahrestag des Untergangs des größten Passagierschiffs seiner Zeit, um Leonardo DiCaprio und Kate Winslet zurück auf die Leinwand zu holen. Ist das zu viel Profitdenken? Definitiv JA!

Erinnern Sie sich an den King of the World? (Bild: DDP Images)Erinnern Sie sich an den King of the World? (Bild: DDP Images)

OUT: Jetlag
Mit Jetlag ist es so eine Sache. Die Nachwehen des Urlaubs kommen immer dann, wenn man morgens früh aufstehen muss oder gerne ausschlafen wollen würde. Jetlag nervt. Dabei kann man es auch genau umgekehrt sehen: Zum einen verlängert sich das Urlaubsgefühl (schließlich ist der Körper pro Stunde Zeitverschiebung einen Tag in der anderen Zeitzone gefangen) und zum anderen gibt es keine nostalgischere Entschuldigung für Müdigkeit. Denken Sie also doch einfach beim nächsten Gähnen an Sonnenuntergänge & Co., denn schon bald verblassen die Erinnerungen...

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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