In & Out

3,2,1 – Los!

Was liegt heute im Trend und was geht gar nicht? Jeden Tag begegnen uns kleine Schmuckstücke - im wörtlichen wie im übertragenen Sinne -, die uns das Leben versüßen. Aber auch Dinge, die einfach nerven.

An dieser Stelle teilen wir unsere subjektiven Eindrücke und sind gespannt, zu hören, was euch heute gefreut oder geärgert hat - eben auf eure persönlichen In&Out-Listen.

IN: God save Victoria's Secret
Nächsten Sommer ist es soweit, dann eröffnet Victoria's Secret in der New Bond Street in London seine erste Filiale auf europäischen Boden. Das Dessouslabel, das berühmt für seine Engel wurde (u.a. Heidi Klum, Adriana Lima, Gisele Bündchen), macht es damit anderen US-Ketten wie Abercrombie & Fitch und GAP nach, die den Sprung über den Atlantik ebenfalls via London gewagt haben.

Ab nächstem Sommer gibt es Victoria's Secret auch in GB (Bild: Getty Images)Ab nächstem Sommer gibt es Victoria's Secret auch in GB (Bild: Getty Images)

Wann die Eröffnung genau stattfinden wird, steht noch nicht fest. Aber wahrscheinlich kommt der ein oder andere Engel eingeflogen. Noch ist das allerdings geheim.

Showstopper Adriana Lima: Das Model präsentiert Lingerie-Serie

IN: Backgammon
Wenn die Sonne den Asphalt zum Glühen bringt und die Hitze jede Bewegung zum Kraftakt werden lässt, dann suchen selbst Sonnenanbeter sich ein schattiges Plätzchen. In südlicheren und damit heißeren Ländern ist es längst üblich, die Zeit zum Spielen zu nutzen. Und die Möglichkeiten sind vielfältig: In Buenos Aires die Mittagspause mit einer Partie Schach verbringen oder den Abend nahe der Sagrada Familia mit einer Runde Boccia ausklingen lassen - warum nicht auch hierzulande beispielsweise ein Spiel Backgammon starten? Hugh Hefner spielt es immer noch gerne und auch in der Türkenstraße in München wird bereits fleißig gewürfelt.

Weitere Freizeitbeschäftigungen: Die schönsten Sommersportarten

IN: Mode Lookbooks in motion
Kleidung einkaufen im Internet ist so eine Sache. Anprobieren bevor man bestellt? Geht nicht. Bilder helfen auch nicht wirklich weiter. So langsam entdecken die Modelabels jedoch die Möglichkeiten des Internets: Eine schöne Entwicklung im Online Shopping sind Video Lookbooks. Mit gutem Beispiel gehen unter anderem Diane von Furstenberg, Mulberry oder COS voran:

Yahoo! Streetstyle Blog: Get addicted to the "Fashion Dope"

OUT: Pärchen verboten
Man muss ja nicht so strikt sein wie die kleine Ortschaft Firhall in Schottland, in der nur wohnen darf, wer über 45 Jahre ist, keine Enten, Hasen und Bienen züchtet und maximal drei Wochen im Jahr Besuch von Enkelkindern bekommt. Okay, Hunde und Katzen dürfen die Einwohner haben, aber bitte nur ein Tier pro Haus.

In etwas abgewandelter Form existiert ein Verbot im oberösterreichischen Hotel Aviva (www.hotel-aviva.at). Dort dürfen ausschließlich Singles ihren Urlaub genießen. Pärchen sind nicht erlaubt. Was die wohl machen, wenn es zwischen zwei Singles funkt?!

OUT: Übersprungshandlung
Es dauert noch bis November, dann hängt pünktlich zur Vorweihnachtszeit die erste Kollektion von Donatella Versace für das schwedische Modehaus in den H&M-Geschäften dieser Welt. Kaum sind die ersten Bilder der Entwürfe veröffentlicht, wird bekannt gegeben, wer der Designerin in der internationalen Kollaborations-Staffel folgen wird: DJane und Model Leigh Lezark.

Djane, Model und bald auch noch Designerin: Leigh Lezark entwirft für H&M (Bild: Getty Images)Djane, Model und bald auch noch Designerin: Leigh Lezark entwirft für H&M (Bild: Getty Images)

Die Amerikanerin mischt seit 2003 mit dem DJ Trio The Misshapes die New Yorker Szene auf. Ihr Style: monografisch, d.h. geometrische Schnitte und viel schwarz-weiß. Eine vielversprechende Kombination. Aber - das müssen wir im Hinterkopf behalten - wir sprechen von Herbst 2012. H&M legt ein Tempo hin, dass die Pret-a-porter-Schauen bodenständig wirken lässt.

OUT: Hässliche Kinder
Ein Glück, dass Karl Lagerfeld keine Kinder erziehen musste. Abgesehen davon, dass es noch (!) keine Hipp-Gläschen mit Diätcola-Geschmack gibt, scheint der Modedesigner eine sehr genaue Vorstellung von kleinen Erwachsenen zu haben.

In einem Interview mit der ehemaligen Chefredakteurin der französischen Vogue, Carine Roitfeld (nachzulesen auf www.interviewmagazine.com/fashion/carine-roitfeld), sagte er einen Satz, der große Empörung hervorrief: "It would have been difficult to have an ugly daughter" - "Es wäre schwierig gewesen, eine hässliche Tochter zu haben". Damit meinte er Julia Restoin-Roitfeld, ihres Zeichens Art Direktorin aus New York und Tochter der Wieder-Stylistin und Vorzeige-Pariserin. Im Gegensatz zu Romy Schneider hätte Miss Restoin-Roitfeld glücklicherweise gute Proportionen. Aha. Wenn Kaiser Karl das sagt, muss es ja stimmen. Oder nicht?!

Carine Roitfeld, Karl Lagerfeld und Julia Restoin gefällt beiden (Bild: Getty Images)Carine Roitfeld, Karl Lagerfeld und Julia Restoin gefällt beiden (Bild: Getty Images)

In oder Out? Wir verraten die heißesten Trends und größten Flops des Tages - natürlich ganz subjektiv!

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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