Wasser trinken – so viel brauchen wir und so schmeckt’s noch besser!

Wie schön, dass der Sommer endlich auch bei uns in Deutschland Einzug gehalten hat. Doch bei den heißen Temperaturen darf man eines nicht vergessen: das Trinken! Doch wie viel Flüssigkeit ist genug? Und was machen, wenn ich nur ungern Wasser trinke? Hier ein paar Empfehlungen.

Wasser trinken – so viel brauchen wir und so schmeckt’s noch besser! (Bild: thinkstock)Wasser trinken – so viel brauchen wir und so schmeckt’s noch besser! (Bild: thinkstock)


Es ist eine Tatsache: Vor allem bei Temperaturen von 30°C und höher braucht der Körper ausreichend Flüssigkeit! Wasser ist wichtig für die Gelenke, das Rückenmark und zum Entschlacken. Es spült unseren Körper durch und hilft so, Gifte in Form von Schweiß und Ausscheidungen loszuwerden. Wer zu wenig trinkt, bekommt schnell Kopfschmerzen und ist erschöpft, was zu Gedächtnisproblemen führen, starke Dehydrierung und sogar ärztliche Maßnahmen erfordern kann.

Bis es soweit ist, wird Ihr Körper Ihnen Signale geben, dass er nach Flüssigkeit lechzt. Und keine Sorge, zum Kamel müssen Sie nicht werden, um sich ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen. Wie viel Sie trinken müssen, hängt davon ab, was Sie sonst noch zu sich nehmen. Denn nicht nur über das Trinken gleichen Sie Ihren Flüssigkeitshaushalt aus, sondern auch über die Nahrungsmittel, die Sie essen.

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Zwei Liter Wasser am Tag zu trinken, ist deshalb auch ein Ammenmärchen, das sich hartnäckig hält, erläutert der Ernährungswissenschaftler Speros Tsindos von der La Trobe University Melbourne gegenüber der britischen Tageszeitung „Daily Mail". Tsindos glaubt, dass es lediglich zu einem Missverständnis gekommen sei: Die Empfehlung täglich zwei Liter Wasser zu trinken, in der auch jene Flüssigkeitsaufnahme insbesondere durch Speisen wie Obst und Gemüse miteingerechnet ist, „wurde umgemünzt in zwei Liter Wasser", die man pur zu sich nehmen müsse. Das zwanghafte Trinken von zwei Litern Wasser pro Tag sei völlig übertrieben. Dadurch würden nicht die Körperzellen mit der Flüssigkeit versorgt, die sie wirklich benötigen, sondern lediglich der Urin verdünnt. Gesundheitsbehörden würden jedoch weiterhin „ohne jeglichen handfesten Beweis" verkünden, dass diese tägliche Dosis Wasser gut für die Gesundheit sei, erklärte der Forscher weiter.

Wenn Sie also insgesamt auf eine Flüssigkeitszufuhr von 2 l Wassern achten, sind Sie gut dabei.

Bei starkem Schwitzen jedoch, etwa durch Hitze oder Sport, müssen Sie allerdings den größeren Flüssigkeitsverlust und vor allem auch den Mineralstoffverlust ausgleichen. Die Bundesärztekammer schätzt, dass bei hochsommerlichen Temperaturen das zwei- bis dreifache an Flüssigkeit im Körper eines Erwachsenen verloren geht. Achten Sie also bei dem tropischen Wetter auch hierzulande darauf, dann die Zufuhr entsprechend zu erhöhen — und Sie kommen gut durch den Sommer. Gut eignen sich auch auch salzhaltige Getränke wie Ayran, einem Gemisch aus Wasser, Joghurt und Salz. Es darf übrigens auch mal ein Kaffee oder Tee sein, denn auch koffeinhaltige Getränke kommen der Flüssigkeitsversorgung zugute.

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Übrigens sind Melone, frischer Eisbergsalat, Tomaten und  selbst gegrillte Hähnchenbrust besonders gehaltvolle Wasserlieferanten! Die haben obendrein den Vorteil, dass sie auch den H2O-Verschmähern gut schmecken, die nur ungerne zum Wasserglas greifen.

Für jene Wassermuffel haben wir noch ein paar mehr Kniffe parat, ihr Wasser ein bisschen aufzupimpen.

1. Die Zeiten langweiliger Eiswürfel sind vorbei: Wenn Sie das nächste Mal Wasser in Ihre Eiswürfelform füllen, schummeln Sie wahlweise eine Scheibe Zitrone oder ein Stück Wassermelone hinzu. Das verschafft Ihren Getränken nicht nur die erfrischende Abkühlung, sondern auch einen dezent angenehmen Geschmack!

2. Nutzen Sie Kräuter wie Minze, Zitronengras oder Petersilie, um Ihrem Wasser einen extra Farbkick zu verleihen. Mit einer Gurkenschreibe oder einem guten Spritzer Zitronensaft haben Sie sich im Handumdrehen ein leckeres Erfrischungsgetränk gezaubert!

3. Pimpen Sie neutrales Wasser mit wertvollen Antioxidantien auf. Diese stecken in Erdbeeren und Blaubeeren, also eine Runde Stampfen und ins Glas mit den Früchtchen! Sie werden sehen: Auf einmal trinkt es sich ganz von alleine!

4. Den zusätzlichen Vitamin-Boost gibt Ihnen ein hausgemachter Smoothie: Pürieren Sie einfach eine halbe Tasse frischer Cranberries, einen großen geschälten und geraspelten roten Apfel mit zwei Tassen Wasser, einem Schuss Zitronensaft und — jetzt kommt's: etwas Muskat! Auf höchster Stufe wird das Obst ganz fein gemahlen, Sie brauchen es nur noch kurz durch ein Sieb in eine Karaffe geben, dann noch die doppelte Menge kaltes Wasser dazu und volià: die fein-herbe Erfrischung ist angerichtet!

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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