Voller Bauch? Diese Lebensmittel helfen!

Es ist die Zeit der Völlerei und Nascherei. Hier noch ein Stück Stollen, da noch eine Gänsekeule, kugelrund ist der (Vor-)Festtagsbauch. Neben den zusätzlichen Pfunden macht uns auch die übersteuerte Verdauung zu schaffen. Dabei entstehen im Körper vermehrt freie Radikale, die dem Körper Schaden zufügen können. Um das zu vermeiden, müssen sie einfach das Richtige essen.

Obst als Nachtisch nach einem Festmahl tut gut (Bild: thinkstock)Obst als Nachtisch nach einem Festmahl tut gut (Bild: thinkstock)

Gewürze
Würzen für den Geschmack und gegen freie Radikale! Der Griff zu den richtigen Kräutern kann dem Negativ-Effekt der Zellangreifer entgegenwirken. Laut einer im „The Journal of Nutrition" 2011 veröffentlichten Studie werden zwei Teelöffel der folgenden Mischung gegen übereifrige freie Radikale empfohlen: Rosmarin, Oregano, Zimt, Kurkuma, schwarzer Pfeffer, Nelken, Knoblauch-Pulver und Paprika.

Für die Studie aßen Testpersonen eine reichhaltige Mahlzeit angereichert mit eben diesen Gewürzen. Danach wiesen sie einen niedrigeren Triglycerid- und Insulinspiegel und einen höheren Antioxidantien-Gehalt auf als die Kontrollgruppe, die ein Festessen ohne die entsprechenden Aromen verdrückt hatte.

Forscher nehmen an, dass durch die Kräuter zum Einen die Fettaufnahme verringert wird. Antioxidantien schützen unsere Zellen zudem vor freien Radikalen, die die Strukturen von Zellen schädigen, was u.a. zu Herz-Kreislauf-Problemen führen kann.

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Orangensaft

Orangensaft ist reich an Flavenoiden, die in ihrer Zusammensetzung Antioxidantien ähneln. Laut einer Studie von „The American Journal of Clinical Nutrition" im Jahr 2010 können die sekundären Pflanzenstoffe die schädlichen Effekte eines kalorienreichen Schmauses ausgleichen. Ein Glas O-Saft zum fett- und reichhaltigen Frühstück sorgte bei Testpersonen nach der Mahlzeit  für weniger freie Radikale im Blut als bei Personen, die dabei ein Glas Limo oder Wasser tranken. Außerdem gingen im Gegensatz zu letzteren bei den Saft-Trinkern Blutwerte, die mit Herz-Kreislauferkrankungen in Verbindung stehen, zurück.

Obst

Nach dem Festtagsmahl etwas Leichtes hinterher — Obst zum Beispiel! Beeren, Grapefruits, Kiwis und Kirschen etwa weisen einen hohen Gehalt an Antioxidantien auf, die die schädlichen freien Radikale im Zaum halten. Ohne diese gesunde Nachspeise kann Völlerei auf Dauer ganz schön ungesund werden.

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Essig
Ja, sauer ist er, passt aber zum Salat oder auch als Schuss in Soßen mitunter ganz hervorragend. Und er versetzt dem hochschnellenden Blutzuckerspiegel nach einer üppigen Mahlzeit einen Dämpfer. Gut so, denn das zügelt unseren Appeti. Steigt der Blutzuckerspiegel nämlich plötzlich in die Höhe, ist der Heißhunger nicht weit.

Wein

Rotwein passt nicht nur hervorragend zur Gans mit Rotkohl und Klößen. Nein, offenbar wirkt er sich auch positiv auf die Verarbeitung von fetthaltigen Speisen auf. Er soll zur Drosselung der Produktion einer Verbindung führen, die der Körper nach einem üppigen Mahl herstellt und die in Zusammenhang mit Herzkrankheiten steht. Gegen ein Glas Rotwein zum Essen spricht also gar nichts — viel mehr sollten es dann aber auch nicht werden…