Soft-Start in ein besseres Leben

Keine Süßigkeiten mehr, immer um 22 Uhr ins Bett und täglich fünf Kilometer laufen — Vorsätze wie diese sind dazu da, um gebrochen zu werden. Wollen wir unser Leben auf angenehme Weise verändern, sind es die kleinen Schritte, die zählen. Mit den folgenden Tipps versüßen Sie sich den Tag ganz ohne Naschereien und steuern einem gesunden Leben entgegen, das trotzdem Spaß macht.

Soft-Start in ein besseres Leben - zum Beispiel mit Lachen (Bild: thinkstock)Soft-Start in ein besseres Leben - zum Beispiel mit Lachen (Bild: thinkstock)


Es fängt im Kopf an
"Ab jetzt endlich gesünder leben" oder "endlich Sport machen" — vage Vorsätze wie diese frustrieren auf Dauer. Sie sind viel zu groß, um uns am Ende als Sieger dastehen zu lassen. Trotz allem müssen wir umdenken, um etwas zu ändern. Das klappt jedoch besser, wenn wir Schwarz auf Weiß vor uns haben, was genau anders werden soll. Schreiben Sie zum Beispiel auf, dass sie jeden Tag ein Stück Obst und ein Stück Gemüse essen werden, am besten auch gleich noch dazu, welches. Auf einem anderen Zettel halten Sie fest, wie und wie lange sie an welchen Tagen in der Woche für Bewegung sorgen wollen. Und dazu gehört ein ausgiebiger Herbstspaziergang genauso wie ein Besuch im Fitnessstudio. Je realistischer und detaillierter der Plan, desto erfolgreicher lässt er sich umsetzen.

Wenn der Wecker zweimal klingelt
Kann ein Tag schlimmer beginnen als mit einem schrillen Weckerklingeln? Die Antwort lautet: nein. Aber glücklicherweise gibt es ja mittlerweile für jede Persönlichkeit den passenden Wecker — ob unkaputtbares Wurfgeschoss, krähender Hahn, zwitscherndes Vögelchen oder grunzendes Schweinchen. Suchen Sie sich den erträglichsten davon aus — denn oft entscheidet die erste Minute des Tages, ob er gut wird oder nicht. Ständig auf die Schlummertaste zu drücken, ist übrigens auch eher schlecht, denn spätestens nach dem dritten unsanften Wecken fühlt sich der Körper, als hätten wir die ganze Nacht durchgefeiert.

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Lassen Sie es ruhig angehen

Aufwachen, anziehen, loslegen — das klingt nach dem neuen Power-Leben, von dem Sie träumen? So lange Sie es nach dem morgendlichen Aufstehen nicht gleich übertreiben, ist dagegen nichts einzuwenden. Doch wenn der Tag noch jung ist,  warnen Mediziner vor allzu exzessivem Training. Das greift das Immunsystem an und erhöht das Risiko, sich Bakterien oder Viren einzufangen. Eine entspannte Runde im Park oder ein bisschen Yoga hingegen sind absolut in Ordnung, regen den Kreislauf an und sorgen für gute Laune.

Die Kunst des positiven Denkens
Ein gesundes Leben hängt nicht nur davon ab, was wir wann essen und trinken. Auch in der Seele muss es stimmen. Deshalb ist es vor allem am frühen Morgen enorm wichtig, sich ein paar schöne Gedanken zu machen. Lesen Sie nach dem Aufwachen ein paar Seiten in einem schönen Buch, schreiben Sie eine E-Mail an eine liebe Freundin oder telefonieren Sie kurz mit einem positiven Menschen. Denn diverse Studien haben ergeben, dass Optimismus ein ziemlich wirksames Medikament gegen Herzerkrankungen ist.

Pause machen
Der Arbeitstag ist voller Termine, und jede Minute zählt? Mag sein — aber lassen Sie sich von nichts und niemanden Ihre Pause nehmen. Das Mittagessen hastig am Schreibtisch in sich hineinzuschlingen, ist eine ganz schlechte Angewohnheit. Weder die nötige Entspannung zwischendurch, noch konzentriertes Essen ist so möglich. Der Effekt: Wir essen zu viel und fühlen uns nach der Pause genauso erschöpft wie davor. Frische Luft, ein kleiner Ausflug in die Kantine, eine kurze Unterhaltung mit den Kollegen — das pustet den Kopf frei und macht fit.

Bewegen, bewegen!

Selbst für die kleinste Bewegung ist unser Körper während eines Arbeitstages im Büro dankbar. Langes Sitzen erhöht das Herzinfarkt-Risiko und macht träge. Organisieren Sie sich Ihren Arbeitsplatz so, dass Sie ab und zu aufstehen müssen, um etwas zu holen, heften Sie sich kleine Notizzettel an den Computer-Monitor oder tragen Sie im Kalender den Termin "Strecken und Dehnen" ein. Und schon werden Sie sich viel gesünder fühlen.

Komödien machen gesund
Lachen hält jung und gesund, ganz davon abgesehen, dass es schön macht. Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre regelmäßige Dosis abkriegen. Ob gelesen, gesehen oder gehört — ein kleiner Scherz oder ein lustiger Gedanke befördern die Mundwinkel nach oben, und plötzlich sieht der Herbst schon gar nicht mehr so grau aus wie zuvor. Einer aktuellen Studie zufolge ist das Anschauen von Komödien oder unterhaltsamen Fernsehsendungen gut fürs Herz — Horrorfilme oder Psychothriller hingegen sind eher schädlich.

Für Frühaufsteher: Der frühe Vogel ist schlank und glücklich

Gesundes knabbern
Mal ehrlich: Würden wir nur dann essen, wenn wir wirklich Hunger hätten, müssten wir alle nicht mehr um unsere schlanke Linie fürchten. Doch leider vertreiben kleine Snacks auch die Langeweile vor Rechner und Fernseher. Legen Sie sich statt Chips oder Schokolade doch einfach rohe Gemüse-Sticks bereit, anstatt sich gleich alles zu verbieten. Ob Karotten-, Paprika- oder Gurkenstückchen — haben sich die Geschmacksnerven erst einmal von den künstlichen Aromastoffen aus dem Süßigkeitenregal erholt, schmeckt auch das. Und ohne es zu merken, werden Sie irgendwann überhaupt keine Zwischendurch-Snacks mehr brauchen.

Was auf die Ohren

Ob unterwegs ins Büro, zuhause am Schreibtisch, in der Badewanne oder beim Sport: Die Musik macht's. Die richtigen Töne im Ohr sorgen für Entspannung, gute Laune — und fördern erwiesenermaßen die Gesundheit. Diverse Studien belegen, dass Herz, Immunsystem und Seele gleichermaßen davon profitieren. Nur nicht allzu laut aufdrehen, denn sonst leiden die Ohren.

Mädchenträume

Liebes Tagebuch: Schämen Sie sich nicht, wie einst als pubertierende Teenagerin Ihre geheimsten Gedanken zu Papier zu bringen. Das kann so gut tun und wirkt absolut befreiend. Denn alles, was wir unausgesprochen mit uns herumtragen, drückt die Stimmung und das körperliche Wohlgefühl. Wie wäre es zum Beispiel mit einem allabendlichen Ritual bei Kerzenschein? Eine halbe Seite reicht, und schon werden Sie friedlich einschlummern. Und schon wieder haben Sie einen kleinen Schritt in ein besseres Leben getan.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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