Natürliche Schlafmittel: So essen Sie sich müde!

Sie können nicht einschlafen und wachen nachts ständig auf? Bevor Sie zu Schlafmittel greifen, sollten Sie es mal mit diesen Ernährungstipps versuchen. Handelsübliche Lebensmittel werden da noch zu echten Biowaffen!

Nicht nur schön anzusehen, sondern auch noch schlaffördernd: Der Löwenzahn! (Bild: thinkstock)Nicht nur schön anzusehen, sondern auch noch schlaffördernd: Der Löwenzahn! (Bild: thinkstock)

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Unser Schlafverhalten wird von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt: Hormone, soviel ist klar, spielen dabei eine entscheidende Rolle. Melatonin und Serotonin sorgen dafür, dass wir schlafen oder eben wachen — je nach ihrer Konzentration in unserem Blut. Ein unausgeglichener Blutzuckerspiegel kann ebenfalls ein gewaltiger Störfaktor sein. Ist er zu niedrig, verlangt der Körper Nahrungsmittelnachschub. Und manchmal leider auch nachts. Ob und wie häufig das geschieht, kommt auf den jeweiligen Stoffwechsel an.

Egal ob Sie schwer einschlafen oder nachts leicht aufwachen: Die Kunst besteht darin, Ihrem Körper das zu geben, was ihm fehlt, damit er in den Ruhemodus herunterfahren kann (bzw. darin verbleibt). Wir haben da mal ein paar Szenarien durchgespielt:

Sie können schwer einschlafen
Melatonin könnte Ihnen helfen. In Tablettenform ist das Schlafhormon verschreibungspflichtig. In geringeren Mengen kommt Melatonin auch in einigen Lebensmitteln vor. Seit kurzem ist nun eine neue Milch auf dem Markt, welche hochkonzentriertes Melatonin in Form von so genannten Milchkristallen enthält. Wie alle Säugetiere schütten Kühe nachts besonders viel vom Schlafhormon Melatonin aus. Die Milchkristalle werden deshalb durch nachts gemolkene und darüber hinaus speziell ernährte Kühe gewonnen. Noch gilt diese im Internet bestellbare Milch nicht als Medikament, sondern zählt wie die handelsübliche zu den Lebensmitteln.

Sie wachen nachts häufig auf
Probieren Sie's doch mal mit einer Handvoll Kürbiskerne zum Abendessen. Die sind sehr tryptophan- und zinkreich. Mit deren Hilfe wird das Tryptophan in Ihrem Gehirn wie von Zauberhand in Serotonin umgewandelt. Diejenigen unter uns, die schlecht durchschlafen können, haben nämlich meistens einen zu niedrigen Serotoninspiegel im Blut.

Sie sind nervös und unruhig
„Avena Sativa" könnte eine positive Wirkung auf Sie haben. Avena-was? Handelsüblicher Hafer! In Flockenform regelmäßig als Frühstück genossen, könnte er Ihrem strapazierten Nervensystem helfen, wieder die Balance zu finden. Auch als Abendessen eignen sich Haferprodukte übrigens bestens. Die komplexen Kohlenhydrate und das Vitamin B6 als Cofaktor helfen der Serotonin- und Melatoninproduktion nämlich gehörig auf die Sprünge.

Und noch ein exotischer Tipp zum Schluss
Eine gesunde Leber sorgt dafür, dass der Blutzucker ausgeglichen ist. Dieser ist ebenfalls für unser Schlafverhalten entscheidend. Auch wenn der Löwenzahn bei uns eher am Straßenrand als auf dem Teller auftaucht, die Leber entgiftenden Eigenschaften der Pflanze  sind sensationell! Und:  Blanchiert mit Knoblauch und nativem Olivenöl serviert, schmeckt dieser Gesundmacher auch noch richtig gut!

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