Motivation: So überwinden Sie den Schweinehund

Der Frühling ist für „Couch-Potatoes", was der Jahreswechsel für Kettenraucher ist. Immer wieder nehmen Sie sich vor, endlich die Füße in die Hand zu nehmen und sportlich in die Outdoor-Saison zu starten? Lauf- und Motivationstrainer Andreas Butz hat uns verraten, wie wir es endlich schaffen, den Plan am Laufen zu halten.

Runter von der Coach, los geht's mit dem Marathon (Bild: thinkstock)Runter von der Coach, los geht's mit dem Marathon (Bild: thinkstock)

Das zwingt den Schweinehund in die Knie
Faulheit überwinden Sie mit Penetranz. Zwingen Sie sich vier Woche lang zum täglichen (sanften!) Lauf. Auch Walken oder ein ausgiebiger Spaziergang sind erlaubt. Hat sich der tägliche Lauf in jeder Körperzelle als Routineprogramm abgespeichert, so werden Sie künftig gar nicht mehr ohne können, verrät uns Lauftrainer Butz.

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Jetzt noch raus? Wirklich?
Es war ein langer Tag im Büro — und jetzt sollen Sie auch noch die Laufschuhe schnüren? Aber ja! Wenn Sie sich so gar nicht aufraffen können und hin- und her grübeln, ob wirklich...? oder lieber vielleicht ...? oder doch noch ...? lautet Andreas Butz Motivationskniff: „Malen Sie sich aus, wie Sie sich nach dem Laufen fühlen (also in weniger als 60 Minuten!): Entspannt, frisch gewaschen und mit schlechtes-Gewissen-freiem Appetit aufs Abendbrot."

Gegen die Routine

Haben Sie erst einmal ihre Laufroutine erarbeitet, heißt es auch schon wieder: Immer mal was Neues. Damit Ihnen nicht langweilig wird, sollten Sie regelmäßig neue Strecken ausprobieren. „Oder schlicht Ihre gewohnte Runde in die Gegenrichtung beginnen", empfiehlt der Experte. Wer drei Mal wöchentlich trainiert, sollte jedes Mal einen Fokus setzen. War der erste Lauf lang und gemäßigt, darf es am nächsten Tag vielleicht ein bisschen Tempotraining sein. Alle 10 bis 15 Minuten ein kleiner Sprint — das fördert langfristig den Trainingserfolg.

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Positiver Druck

Wer dauerhaft motiviert bleiben will, muss sich Ziele setzen, weiß Butz. Das kann die Steigerung der Ausdauer sein - oder der neue Bikini, in den Sie noch diese Saison passen wollen. Vielleicht bekommen Sie auch Lust auf einen Volkslauf oder einen Halbmarathon. Wettbewerbe gibt es inzwischen viele. Wichtig: Werden Sie zum Angeber. Denn nur, wenn Sie ihre Pläne Freunden erzählen, auf Facebook posten oder Kollegen einweihen, werden Sie auch dran bleiben, weiß Butz. Schließlich werden Ihre Bekannten mit Sicherheit nachfragen.

Belohnen Sie sich

Den besten Rat hebt sich unser Laufexperte für den Schluss auf. Denn: Läufer haben ständig etwas zu feiern. Nämlich den nächsten Etappenerfolg. Natürlich nicht mit einer Familienpackung Walnusseis oder einer ausgiebigen Happy-Hour in Ihrer Lieblingsbar. Zahlreiche Produkte machen das Laufen noch schöner. Laden Sie sich die Premiumversion ihrer kostenlosen Lieblings-Lauf-App aufs Handy oder gönnen Sie sich die schicke Pulsuhr. Ein bisschen neue Musik für den persönlichen Laufmix kann ebenso motivieren wie ein Paar neue Schuhe. Also, laufen Sie weiter. Es lohnt sich!

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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