Mehr Geld, bessere Fitness, schärfere Sinne: Die Vorteile der Nichtraucher

Dass Rauchen schädlich ist, weiß eigentlich jeder. Dennoch: Meist erst, wenn Raucher ihre Glimmstängel einmal dauerhaft aus der Hand gelegt haben, nehmen sie wahr, wie sich ihr Körper zum Positiven verändert. Und das bereits nach wenigen Tagen Abstinenz! Nichtraucher wissen oftmals gar nicht, was ihnen erspart geblieben ist. Hier eine kleine Übersicht.

Mehr Geld, bessere Fitness, schärfere Sinne: Die Vorteile der Nichtraucher(Bild: thinkstock)Mehr Geld, bessere Fitness, schärfere Sinne: Die Vorteile der Nichtraucher (Bild: thinkstock)

Eine Frage der Wahrnehmung
Naheliegend: Klar, Nichtraucher riechen besser. Von einer Dunstwolke umgeben beschert man seinem Umfeld nicht unbedingt ein Vergnügen. Aber: Auch die aktive, also eigene Wahrnehmung, ist ohne tägliche Fluppe eine andere. Geschmacks- und Geruchssensoren werden durch Tabakgenuss nämlich verändert oder blockiert. Schon nach wenigen Tagen Verzicht stellen viele Ex-Qualmer fest, wie sich ihr Wahrnehmungsspektrum in Sachen Nase und Gaumen wieder erweitert!

Geld
Ein Päckchen Zigaretten raubt 4,90 Euro aus dem Portemonnaie. Wer eine Schachtel am Tag raucht, gibt also fast 150 (!) Euro monatlich für das Genussmittel aus — ein teures Hobby. (Das entspricht immerhin einem halben Louboutin-Schuh, liebe Damen!). Ein ganzes Jahr quarzen kostet fast 2000 Euro. Stattdessen kann der Nichtraucher sich einen Extra-Urlaub leisten!

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Fitness
Treppensteigen ist für jedermann anstrengend. Nichtraucher verfügen aber über ein deutlich größeres Sauerstoffdepot und das wirkt sich positiv auf Energieniveau und Kondition aus. Raucher hingegen quälen sich erwiesenermaßen mehr. Der Grund hierfür ist die starke Beeinträchtigung ihrer Lunge.  Sie haben weniger Sauerstoff zur Verfügung, weil das bei der Verbrennung entstehende Kohlenstoffmonoxid mit dem Sauerstoff um die Bindungsstelle an den roten Blutkörperchen konkurriert (und oftmals gewinnt!).

Gesundheit

Rauchen ist ein großer Risikofaktor für chronische, nicht übertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Atemwegserkrankungen, Krebs und Typ 2 Diabetes, heißt es von Seiten des Deutschen Krebsforschungszentrums aus Heidelberg. Augen, Zähne, Fruchtbarkeit, Potenz (ja, auch die!), Haut, Verdauung — die tägliche Dröhnung Nikotin hat Auswirkungen auf fast alles. Eine Regeneration geht langsam vonstatten und dauert viele Jahre. Aber: „Schon drei Tage nach der letzten Zigarette bessert sich die Funktion der Atemwege, bereits eine Woche nach einem Rauchstopp sinkt der Blutdruck", behaupten die Experten vom Krebsforschungszentrum. Aufhören lohnt sich also in jedem Fall!

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Die Sache mit der Unabhängigkeit
Zugegeben: Die Gesundheitsargumente sind ein alter Hut. Oft vernachlässigt werden ganz naheliegende soziale Aspekte: Wer raucht, möchte das auch außerhalb von Zuhause dürfen. Die Art der Abendaktivität wird oft nach dem Kriterium „Rauchen erlaubt?" entschieden. Wer nicht raucht, hat die volle Wahlfreiheit. Und muss sich nicht in den extra markierten Bereichen an Bars, Bahngleisen & Co. aufhalten. Reisen ist sowieso schwierig. Was tun etwa bei einem längeren Flug? Dann doch lieber ein stinkiges Zugabteil? Am besten einfach aufhören und die neugewonnene Freiheit genießen.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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