Je dicker der Mensch, desto magerer sein Gehalt

Fettleibige Amerikaner erhalten im Durchschnitt weniger Lohn als ihre normalgewichtigen Arbeitskollegen. Das hat eine Langzeitstudie der George Washington University ergeben. Auch das Geschlecht und die Herkunft spielen bei den Gehaltsschecks Übergewichtiger eine Rolle.

Je dicker der Mensch, desto magerer sein Gehalt (Bild: thinkstock)Je dicker der Mensch, desto magerer sein Gehalt (Bild: thinkstock)


Je dicker der Mensch, desto magerer fällt sein Lohn aus — das zumindest haben Mitarbeiter der amerikanischen George Washington University in einer Langzeitstudie herausgefunden. In der Untersuchung mit dem Titel „National Longitudinal Survey of Youth" prüften die Wissenschaftler unter anderem die Einkommen amerikanischer Angestellter in den Jahren 2004 und 2008.

Ihr Ergebnis: 2004 verdienten fettleibige Frauen durchschnittlich 8.666 Dollar weniger als ihre schlankeren Kolleginnen — übergewichtige Männer kassierten 4.772 Dollar weniger als ihre schmaler gebauten Geschlechtsgenossen. Somit leiden dicke Frauen stärker unter der figurbedingten Lohn-Benachteiligung als dicke Männer.

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„Diese Studie erweitert die wachsende Zahl von Hinweisen darauf, dass Fettleibigkeit nicht nur ihren gesundheitlichen Tribut fordert, sondern auch die persönlichen Einkünfte beeinflusst", sagte Christine Ferguson, Professorin an der George Washington University laut dem Nachrichtenportal „US News & World Report".

Doch sie und ihre Kollegen fanden noch etwas anderes heraus: Nicht nur das Geschlecht, sondern auch die Abstammung hat Einfluss auf gewichtsbedingte Unterschiede beim Einkommen. So verdienten lateinamerikanische Frauen mit Übergewicht im Jahr 2004 rund 6.618 Dollar weniger als normalgewichtige. Salopp betrachtet heißt das: Latino-Frauen wird Übergewicht von ihren Arbeitgebern offenbar eher verziehen als weißen Kolleginnen.

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Ganz anders verhält es sich bei männlichen Schwarzen mit Übergewicht: Die nämlich verdienten sowohl im Jahr 2004 als auch 2008 deutlich mehr als ihre normalgewichtigen schwarzen Kollegen. Bei schwarzen Frauen waren die Gehälter unabhängig vom Körperumfang nahezu gleich.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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