Dauerhaft mehr Durchblick: So schützen Sie Ihre Augen

Sie wollen den Durchblick behalten, und zwar möglichst lange? Dann sollten Sie vor allem eines tun: Ihre Augen schützen — vor Erkrankungen, der Sonne und vor schädlichen Umwelteinflüssen. Was Sie dabei beachten sollten, verraten wir hier.

Den Durchblick behalten - mit dem richtigen Augenschutz-Maßnahmen (Bild. thinkstock)Den Durchblick behalten - mit dem richtigen Augenschutz-Maßnahmen (Bild. thinkstock)


Augenleiden sind vererbbar
Grüner Star, Grauer Star: Einige Augenerkrankungen sind vererbbar. Leiden bereits einer oder mehrere Familienangehörige darunter, sollten Sie deshalb so früh wie möglich und regelmäßig zur ärztlichen Kontrolle gehen. „Augenärzte haben heute die besten Möglichkeiten, Augenkrankheiten so früh zu erkennen, dass fast immer ausgezeichnete therapeutische Möglichkeiten bestehen", so Dr. Georg Eckert, Pressesprecher des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands. Wird Grüner Star im Frühstadium erkannt, ist der endgültige Verlust der Sehkraft vermeidbar — die meisten Patienten erhalten Augentropfen oder eine Laser-Therapie zur Senkung des Augeninnendrucks. Stellt der Arzt Grauen Star fest, kann er den weiteren Verlauf der Erkrankung beobachten und früh genug eine Operation anordnen. Dabei wird die grau getrübte Augenlinse durch ein künstliches Linsenimplantat ersetzt.

Kontrolle ist alles
Doch auch wenn Tante, Vater oder Oma nicht am Grünen Star erkrankt sind, ist regelmäßige Kontrolle wichtig. Zum einen beinhaltet sie den Sehtest, den auch der Optiker von nebenan anbietet. Er kann feststellen, ob wir noch klar sehen oder bereits halb blind durchs Leben laufen. Doch dieser Sehtest ersetzt nicht die Untersuchung beim Augenarzt. Nur er kann ernste Erkrankungen wie Grüner und Grauer Star oder altersbedingte Makuladegeneration (AMD) erkennen — das sind Netzhautschäden, die im schlimmsten Falle zur Erblindung führen.

Aber auch für den restlichen Körper kann der regelmäßige Augen-Check wichtig sein: „Augenärzte können an der Netzhaut des Auges Blutgefäße unmittelbar betrachten", so Dr. Eckert. Da sich die Blutgefäße in anderen Organen ähnlich verhalten, könne man den Schweregrad von Diabetes oder Bluthochdruck dadurch ausgezeichnet einschätzen. „Eine Augenuntersuchung einmal jährlich erscheint daher sinnvoll."

Hauptsache gesund
Das Auge isst mit — was ist dran an dieser Lebensweisheit? So einiges: Das Beta-Carotin in Karotten ist tatsächlich gut für die Augen. „Karotten sind sinnvoll, allerdings besonders für ältere Menschen, um einer Makuladegeneration vorzubeugen", so Eckert. Der Körper wandelt das Beta-Carotin in Vitamin A um — dieses hilft Netzhaut und Linse, sich vor freien Radikalen zu schützen. Auch Spinat, Tomaten, Brokkoli oder Mangos enthalten viel Beta-Carotin. Zu einer augenfreundlichen Ernährung zählen zusätzlich alle Nahrungsmittel, die Vitamine C und E enthalten, da sie vor Zellschäden durch das Sonnenlicht schützen.

Sonnenbrille tragen!
Sie müssen Ihre Sonnenbrille zwar nicht unbedingt im Nachtclub tragen (denn da wirkt sie nun wirklich lächerlich) — aber tagsüber kann sie so einiges. Vorausgesetzt, die Gläser schützen vor UV-Strahlen. Denn die können unsere Augen zu jeder Jahreszeit strapazieren. Bei größerer Intensität oder längerer Einwirkung kann UV-Licht zu Augenreizungen und Grauem Star führen. Ganz abgesehen davon, dass wir vom ständigen Augenzusammenkneifen im grellen Sonnenlicht Krähenfüße bekommen können.

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Sorgfältige Kontaktlinsen-Pflege
Zur Vorbeugung gegen Augeninfektionen gehört auch die richtige Anwendung von Kontaktlinsen. Das heißt: Immer schön die Hände waschen, bevor sie in Kontakt mit den Linsen kommen — und natürlich die Dinger reinigen und lagern wie auf der Packungsbeilage vorgeschrieben. Sonst gelangen möglicherweise Bakterien ins Auge, die zu Entzündungen führen können. Knickrigkeit ist im Falle von Linsen ganz fehl am Platz. So verlockend es auch sein mag, Zwei-Wochen-Produkte einen ganzen Monat lang zu benutzen, um Geld zu sparen: Die Gesundheit unserer Augen hat Vorrang!

Vorsicht bei trockenen Augen
Sind die Augen trocken, jucken oder brennen sie? Mit dem Alter nimmt die Tränenflussproduktion ab — dann kommt das häufiger vor. Aber auch in der Blüte Ihrer Jugend können Sie an trockenen Augen leiden. „Bei häufig trockenen Augen empfehlen wir eine Inspektion durch einen erfahrenen Augenarzt", so Eckert. „Oft liegt eine Störung des Tränenfilmes vor, dieser ist komplex und störanfällig, mit speziellen jeweilig abgestimmten Augentropfen kann hier eine gute Wirkung erzielt werden." Trockene Augen müssen jedoch nicht immer ein medizinisches Problem sein. Weitere, simple wie effektive Gegenmaßnahmen sind deshalb: in trockenen Zimmern mit Wasserschälchen für höhere Luftfeuchtigkeit sorgen, an windigen Tagen eine Sonnenbrille tragen und in Räumen mit Klimaanlage lieber Brille als Kontaktlinsen verwenden. Als kleines Helferlein für zwischendurch können Sie Ihre Augen mit Augentropfen benetzen — diese sorgen für Feuchtigkeit und bilden einen Schutzfilm auf der Hornhaut.

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Pause machen
Wer den lieben langen Tag vor dem Rechner sitzt und ständig auf einen Monitor starrt, tut seinen Augen nichts Gutes. Sie werden müde, trocknen aus — und all das kann darüber hinaus zu Kopfschmerzen führen. Deshalb sind regelmäßige Augenpausen extrem wichtig. Am besten alle 20 Minuten den Blick vom Computer abwenden und für 20 Sekunden aus dem Fenster oder in noch weitere Ferne blicken, um die Augen zu entspannen.

Schutz vor Verletzungen

Brilletragen und Sport ist immer so eine Sache. Ob Tennis oder Basketball — die Gefahr, dass der Ball direkt auf die Sehhilfe kracht, ist immer vorhanden. Wer trotzdem nicht auf Kontaktlinsen ausweichen möchte, sollte sich zumindest für eine Brille mit besonders stabilem Rahmen sowie Kunststoffgläsern entscheiden. Sonst ist nach dem Training möglicherweise nicht nur die Brille kaputt. Gesplitterter Kunststoff oder Glaskristalle, die ins Auge gelangen, sind eine ziemlich unangenehme Angelegenheit.

Aber keine Sorge: Wenn Sie die Tipps und Vorsichtsmaßnahmen beherzigen, kann so schnell nichts ins Auge gehen.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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