Ein Ernährungsberater packt aus: Diese Dinge sollten sie bloß nicht essen!

Fett- und zuckerfrei sind nicht unbedingt die Gütekriterien für Schlank-Futter. Denn vermeintliche Diätprodukte und vorgeblich Gesundes schlagen nicht nur Ernährungsexperten auf den Magen. Von diesen Lebensmitteln sollten Sie in Zukunft lieber die Finger lassen:

Meerestiere wie der Thunfisch können extrem giftiges Quecksilber enthalten (Bild: thinkstock)Meerestiere wie der Thunfisch können extrem giftiges Quecksilber enthalten (Bild: thinkstock)


Fettfreies Dressing
Salat? Top! Wenig Fett? Noch besser! Warum fettfreies Fertigdressing dennoch nichts auf Ihrem Caesar Salad verloren hat, verrät bereits der Name: Das, was die Salatsoße so gesund macht, ist eben (Diätfetischisten bringen es kaum über die Lippen) FETT. Es muss ja nicht gleich ein ganzer Kübel sein. In Kombination mit Essig (hält den Blutzuckerspiegel in Balance) kann Pflanzenöl eine ganze Menge. Je hochwertiger das Öl, desto besser für Sie: Essentielle Fettsäuren und Antioxidantien sind die perfekten Schmierstoffe für Ihre Schönheit. In fettfreiem Dressing fehlen diese Beauty-Zauberer völlig. Zusätzlich werden Geschmack und Bindung durch hohen Zuckergehalt und künstliche Emulgatoren ersetzt.

Reiswaffeln
Sie erinnern sich an DAS Low-fat-Diät-Super-State-of-the-Art-Futter der späten 80er und 90er Jahre? Reiswaffeln klingen nicht nur oll, sie schmecken auch so. Noch dazu sind die drögen Dinger ganz und gar keine Schlankmacher. Mit einem glykämischen Index-Wert von 91 (pure Glukose hat 100) gehören die Trockenscheiben zu der Gruppe von Kohlehydrat-Lieferanten, die Ihren Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen lassen, nur, um sie direkt wieder auf eine Steilfahrt nach unten zu schicken. Das ist nicht nur extrem kontraproduktiv für Ihre Diät, sondern auch schlecht für die Gesundheit. Vollkornbrot hat zwar wesentlich mehr Fett, hält aber auch länger satt.

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Seitan
Der Fleischersatz aus Asien ist eine vegetarische Alternative zu Hack und Lende — aber auch zu Sojaprodukten. Und genau da liegt der Fehler. Im Gegensatz zu Tofu und Co. ist Seitan aus Weizen gemacht — und damit eine Glutenbombe. Das hochallergene Protein fördert eine Intoleranz. Menschen, die bereits mit einer Gluten-Allergie geschlagen sind, bekommen schon vom Klang des Wortes Magengrummeln.

Fisch

Fisch ist gesund? Stimmt fast immer. Doch neben hochwertigen Omega-3-Fettsäuren können die Meerestiere auch extrem giftiges Quecksilber enthalten. Als Faustregel gilt: Je größer der Fisch und je weiter oben in der Nahrungskette angesiedelt, desto höher der Quecksilbergehalt. Die Europäische Agentur für Lebensmittelsicherheit (EFSA) rät vor allem Schwangeren, Stillenden und Kindern vom Verzehr von Blauflossenthunfisch, Weißem Thunfisch, Schwertfisch, Hai, Hecht und Merlin ab.

Raffinierte Getreideprodukte

Müsli, Pasta, Reis: Der Verarbeitungswahn der Lebensmittelindustrie kennt kaum Grenzen. Fast alles, was aus Kohlehydraten besteht, wird vor der Verarbeitung geputzt, geschält und feingemahlen. So geht blöderweise all das Gute dieser von Natur aus extrem wertvollen Nahrungsmittel flöten. Zum Beispiel Vitamine, Ballaststoffe oder Mineralien. Die Strategie der Nahrungsmittelkonzerne: Künstliche Zusätze.

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Gezuckerte Getränke
Wer Cola und Co. gegen Wasser oder Tee tauscht, kann den Effekt schon bald an der Taille sehen. Denn die leeren Kalorien aus einfachen Kohlehydraten machen nicht ansatzweise satt. Auf die Hüften legen sie sich gemeinerweise dennoch. Dabei wird der Spiegel von „gutem" Cholesterol im Blut gesenkt, der Triglycerid-Level erhöht und damit Gefäßerkrankungen wie Thrombosen und Asteriosklerose gefördert.

Süßstoffe

Ungesünder als Zucker ist nur Zuckerersatz. Denn Süßstoffe heizen die Lust auf Schoki und Co. erst so richtig an. Und wirbeln den Stoffwechsel durcheinander. Denn der ist eigentlich auf süß = Kalorien programmiert. Bekommt der Körper mehrfach das Signal in Kombination mit fehlender Energie, fährt er auch bei tatsächlich kalorienhaltigem Naschwerk nicht mehr hoch. Bei der Verdauung von Aspartam, einer Süßstoffart, können geringe Mengen Methanol entstehen, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen.

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