Die perfekte Massage: Worauf kommt es an?

Derjenige, der uns massiert, sollte sein Handwerk verstehen — so viel ist klar. In der Praxis ist das leider nicht selbstverständlich. Auf der Suche nach einem geeigneten Therapeuten sollte man deswegen unbedingt ein paar Dinge beachten. Wir sagen Ihnen, worauf es bei der Wahl des richtigen Massagetempels ankommt.

Die perfekte Massage: Das sollten Sie beachten (Bild:Thinkstock)Die perfekte Massage: Das sollten Sie beachten (Bild:Thinkstock)

Ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild des Massierenden — also sauber und ordentlich gekleidet, mit gewaschenen Händen — das ist die Grundvoraussetzung. Aber: Damit ist es natürlich keinesfalls getan. „Achten sollte man bei der Wahl des Studios in erster Linie auf die Ausbildung und Berufserfahrung der Therapeuten. Eine Kosmetikerin oder Hausfrau, die mit 40 noch mal einen Wochenendkurs in Massage genommen hat, ist nicht ausreichend qualifiziert. Leider ist dies aber oft der Fall", verrät uns Axel Großhans, Inhaber des Massage-Studios Chivasom in Pforzheim.

Massage: Knetkunst gegen Rückenschmerzen

Dachverbände, wie zum Beispiel die „Gesellschaft für Shiatsu Deutschland", können Ihnen bei der Wahl des richtigen Massage-Therapeuten helfen. Generell zählt die Berufserfahrung. Es lohnt sich also auf jeden Fall, ein bisschen gründlicher nachzubohren, wieviel Hintergrundwissen der entsprechende Masseur hat. Denn je besser er über die Massagetechniken informiert ist, desto kompetenter ist er auch in der Regel. „Erstens sollte man bei Ayurveda fragen, wo und wie lange schon praktiziert wird. Zweitens ist Ayurveda keine Massage, sondern der Oberbegriff der Philosophie. Ein Experte weiß das. Deshalb sollte man sich erkundigen, wieviele Massageformen er aus dem Ayurveda-Spektrum kennt. Mindestens zwei sollte ein Fachmann aufzählen können."

Nachfragen, das sollte auch und vor allem der Masseur. Die Fragen: „Haben Sie irgendwelche Beschwerden, woran genau leiden Sie?", „Sind Sie in medizinischer Behandlung?" und „Was für eine Behandlung ist gewünscht?", sollte jeder Profi unbedingt stellen. Mit einem „Ich habe Rückenschmerzen" wird sich ein Massage-Fachmann nicht zufrieden geben.

Hautsache: Was das Gesicht verrät

Scheint Ihnen der Therapeut vertrauenswürdig, sollten Sie sich unbedingt noch einen Eindruck von seinen Räumlichkeiten verschaffen. „Und zwar nicht nur vom Eingangsbereich!" mahnt die medizinisch geprüfte Massagetherapeutin Nina Barthel aus Berlin. „Wie sieht zum Beispiel die Liege aus — ist die Auflage sauber?" Ob Handtücher oder Einmalauflagen verwendet werden, spiele allerdings keine Rolle — hauptsache, das Laken ist sauber! Schlussendlich noch ein prüfender Blick: Sieht man das Desinfektionsmittel in greifbarer Nähe? Ist das der Fall, können sie sich nun beruhigt entspannen, denn das ist ja auch der Sinn einer jeden Massage.

Meistgelesene Lifestyle-Artikel

Yahoo Clever diskutiert . . .

  • Yahoo Lifestyle's avatar
    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
  • Noch 110 Zeichen

Tests