Büro-Diät: Tipps fürs leichtere Abnehmen bei der Arbeit

Durchhalten lautet die Devise beim Abnehmen. Doch gerade bei der Arbeit lauern überall kleine Kalorien-Fallen. So umzingelt von dem, was man sich verkneifen möchte, ändert sich schnell der gute Büro-Abnehm-Vorsatz in: Her mit den leckeren Snacks! Mit unseren Tipps können Sie den Versuchungen leichter widerstehen.

Mit ein bisschen Organisation lässt sich die Diät auch im Büro durchziehen (Bild: thinkstock)Mit ein bisschen Organisation lässt sich die Diät auch im Büro durchziehen (Bild: thinkstock)

Ein Schreibtischjob trägt laut einer aktuellen Studie in Großbritannien nicht unbedingt zu einer schlanken Linie bei, im Gegenteil. Bei der Untersuchung zeigte sich, dass der Durchschnitts-Brite fünf Kilo in seinem ersten Jahr im Büro zunimmt. „Das Büro scheint ein No-Go-Gebiet für Leute zu sein, die sich an eine gesündere Ernährung halten wollen", so Janet Taylor, Diät- und Ernährungsberaterin bei „The Co-operative Food". Die Verbrauchergenossenschaft im Lebensmittelbereich wurde mit der Durchführung der Studie beauftragt. Auf seiner Website hat es die Ergebnisse nun veröffentlicht.

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Schuld an dem zusätzlichen Hüftspeck seien vor allem Langeweile und die Versuchung, von den Leckereien der anderen Mitarbeiter zu naschen, die nicht auf eine ausgewogene Ernährung achten. Ganze 64 Prozent der Befragten geben die Schuld an ihrem Diät-Dilemma nämlich ihren Kollegen. Bei von ihnen mitgebrachten Kuchen und anderen Schmankerln würden sie einfach schwach. Dazu kommen noch hier ein Ausstand, da ein Einstand, kleinere Geburtstagsfeiern am Rande des Tagesgeschäft — diesen ungesunden Versuchungen konnten 24 Prozent der Studienteilnehmer nicht widerstehen. Außerdem trägt auch das Sitzen am Schreibtisch und der dadurch entstehende Bewegungsmangel nach Ansicht der meisten Probanden zum Pfunde-Plus bei. 74 Prozent sind davon überzeugt, dass sie bei der Arbeit mehr essen als zu Hause.

In der Tat ist es nämlich so: Sitzt man im Job zu einem großen Teil am Schreibtisch oder hinter dem Rechner, fährt der Stoffwechsel herunter und damit auch die Arbeit der fettabbauenden Enzyme. Daher sei es wichtig, seinen Tag mit Aktivitäten zu bestücken, so Pam O'Brien, Redaktionsleiterin des US-„Fitness Magazine". So könne man beispielsweise in der Mittagspause 15 Minuten lang spazieren gehen oder beim Kopieren den Hampelmann machen. Kostet vielleicht etwas Überwindung, ist aber im Kampf gegen die Pfunde nützlich.

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Außerdem solle man trotz Stress und Überstunden ganz besonders auf ausreichend Schlaf achten. Sonst produziere der Körper das apettitanregende Hormon Ghrelin im Übermaß. Dies sorge für Heißhungeranfälle. Wenn wir uns dann noch vor dem Schlafengehen vor den Fernseher lümmeln, um kurz herunterzukommen, greifen wir gerne zu kleinen Häppchen, die wir eigentlich gar nicht mehr bräuchten. Besser also: den Fernseher gar nicht erst anzumachen, stattdessen das Licht aus und ab ins Bett.

Stressesser sollten zudem darauf achten, in aufreibenden Situationen nicht dem emotionalen Impuls nachzugeben und haufenweise Chips, Erdnüsse oder ähnliches in sich hineinzustopfen. Kurz durchatmen und auf die innere Stimme der Vernunft hören! Sprich, Finger weg von ungesunden Snacks. Wenn das mit dem Essen denn sein muss, dann zu Obst und Gemüsesticks mit leckerem Joghurt-Dip greifen. Packen Sie sich Apfel, Banane und Co. also morgens in Ihre Tasche — so haben Sie gesunde Lebensmittel parat, wenn Sie Gefahr laufen, in die Kalorienfalle zu tappen.

Je nachdem, wie streng Sie sich an Ihren Diätplan halten wollen — oder wie gesund das Angebot in Ihrer Kantine oder in den Läden in der Nähe Ihrer Arbeitsstelle ist — lohnt es sich auch, vorab noch etwas mehr Zeit in der eigenen Küche zu verbringen. Bereiten Sie sich zu Hause Ihr Mittagessen und wenn Sie länger arbeiten,  auch Ihr Abendessen zu — z.B. einen Salat mit Putenbrust oder Couscous mit Gemüse. Achten Sie auf Snacks, die reich an Proteinen und Ballaststoffen sind. Haben Sie Ihren Proviant selbst dabei, fällt es Ihnen leichter, den süßen Versuchungen, mit denen der Nachbarstisch lockt, zu widerstehen.

Und was die kleinen oder größeren Sünden bei Einständen, Ausständen oder Geburtstagsfeiern angeht: Am besten lassen Sie die Finger vom Alkohol, der bei solchen Anlässen gerne gereicht wird. Sonst wird möglicherweise Ihr Appetit angeregt. Und essen Sie etwas, bevor Sie sich zu den Kollegen mit Nüsschen, Torte oder Chips gesellen. Mit einem vollen Bauch ist man weniger geneigt, „kulinarischen Gelüsten" nachzugeben.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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